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LänderTREND

Rheinland-Pfalz Januar 2016

Grundstimmung in Rheinland-Pfalz

Grundstimmung in Rheinland-Pfalz

Grundstimmung in Rheinland-Pfalz
(Parteianhänger)

Grundstimmung in Rheinland-Pfalz (Parteianhänger)

Sonntagsfrage Landtagswahl Rheinland-Pfalz

Sonntagsfrage Landtagswahl Rheinland-Pfalz

Wahlmotive AfD-Wähler

Wahlmotive AfD-Wähler

Zufriedenheit mit der Landesregierung

Zufriedenheit mit der Landesregierung

Zufriedenheit mit der Landesregierung 
(Zeitverlauf)

Zufriedenheit mit der Landesregierung (Zeitverlauf)

Zufriedenheit mit der Landesregierung 
(Parteianhänger)

Zufriedenheit mit der Landesregierung (Parteianhänger)

Parteikompetenzen I

Parteikompetenzen I

Parteikompetenzen II

Parteikompetenzen II

Direktwahl Ministerpräsidentin

Direktwahl Ministerpräsidentin

Direktwahl Ministerpräsidentin
(Parteianhänger)

Direktwahl Ministerpräsidentin (Parteianhänger)

Direktwahl Ministerpräsidentin
(Zeitverlauf)

Direktwahl Ministerpräsidentin (Zeitverlauf)

Profilvergleich: Dreyer vs. Klöckner

Profilvergleich: Dreyer vs. Klöckner

Wechselstimmung: Welche Partei sollte die nächste Landesregierung führen?

Wechselstimmung: Welche Partei sollte die nächste Landesregierung führen?

Nach Übergriffen in Köln: Werden Sie sich im Karneval anders verhalten?

Nach Übergriffen in Köln: Werden Sie sich im Karneval anders verhalten?

Nach Übergriffen in Köln: Werden Sie sich im Karneval anders verhalten? (Frauen/Männer)

Nach Übergriffen in Köln: Werden Sie sich im Karneval anders verhalten? (Frauen/Männer)

Grundstimmung in Rheinland-Pfalz

Grundstimmung in Rheinland-Pfalz

Grundstimmung in Rheinland-Pfalz
(Parteianhänger)

Grundstimmung in Rheinland-Pfalz (Parteianhänger)

Sonntagsfrage Landtagswahl Rheinland-Pfalz

Sonntagsfrage Landtagswahl Rheinland-Pfalz

Wahlmotive AfD-Wähler

Wahlmotive AfD-Wähler

Zufriedenheit mit der Landesregierung

Zufriedenheit mit der Landesregierung

Zufriedenheit mit der Landesregierung 
(Zeitverlauf)

Zufriedenheit mit der Landesregierung (Zeitverlauf)

Zufriedenheit mit der Landesregierung 
(Parteianhänger)

Zufriedenheit mit der Landesregierung (Parteianhänger)

Parteikompetenzen I

Parteikompetenzen I

Parteikompetenzen II

Parteikompetenzen II

Direktwahl Ministerpräsidentin

Direktwahl Ministerpräsidentin

Direktwahl Ministerpräsidentin
(Parteianhänger)

Direktwahl Ministerpräsidentin (Parteianhänger)

Direktwahl Ministerpräsidentin
(Zeitverlauf)

Direktwahl Ministerpräsidentin (Zeitverlauf)

Profilvergleich: Dreyer vs. Klöckner

Profilvergleich: Dreyer vs. Klöckner

Wechselstimmung: Welche Partei sollte die nächste Landesregierung führen?

Wechselstimmung: Welche Partei sollte die nächste Landesregierung führen?

Nach Übergriffen in Köln: Werden Sie sich im Karneval anders verhalten?

Nach Übergriffen in Köln: Werden Sie sich im Karneval anders verhalten?

Nach Übergriffen in Köln: Werden Sie sich im Karneval anders verhalten? (Frauen/Männer)

Nach Übergriffen in Köln: Werden Sie sich im Karneval anders verhalten? (Frauen/Männer)

Zu Jahresbeginn blickt die Hälfte der Rheinland-Pfälzer (50 Prozent, -4) mit Zuversicht auf die Verhältnisse in ihrem Bundesland, gut vier von zehn (43 Prozent, +5) sind hingegen eher beunruhigt – darunter vor allem die Anhänger der Linken und AfD sowie bekennende Nichtwähler. Auch wenn die Grundstimmung in Rheinland-Pfalz damit etwas verhaltener als noch im Dezember letzten Jahres ist, sind die Rheinland-Pfälzer deutlich zuversichtlicher als die Bundesbürger deutschlandweit, wo sechs von zehn (62 Prozent) die Verhältnisse mit Sorge betrachten (vgl. ARD-DeutschlandTREND vom Januar 2016).

Mit der  rot-grünen Landesregierung von Rheinland-Pfalz sind die Wahlberechtigten mehrheitlich (61 Prozent, +6) sehr zufrieden  (4 Prozent, +1) oder zufrieden (57 Prozent, +5), gut ein Drittel (37 Prozent, -3) äußert sich hingegen kritisch. Seit Ende letzten Jahres konnte das von Malu Dreyer geführte Kabinett sein Ansehen damit ausbauen und erreicht knapp zwei Monate vor der Landtagswahl den besten Wert der laufenden Legislaturperiode. Auch die Ministerpräsidentin selbst kann sich im direkten Vergleich weiter von  ihrer Kontrahentin absetzen. Wenn die Rheinland-Pfälzer die Ministerpräsidentin direkt wählen könnten, würden sich 53 Prozent (+10 im Vergleich zum September 2015) für Malu Dreyer entscheiden, 33 Prozent (+5) für ihre Herausforderin Julia Klöckner. 

Dabei punktet die Amtsinhaberin insbesondere mit ihrem Einsatz für soziale Gerechtigkeit (53:16 Prozent) im Vergleich zu Julia Klöckner. Sie gilt außerdem als sympathischer (53:26 Prozent), bürgernäher (51:19 Prozent), glaubwürdiger (46: 21 Prozent) und gibt in den Augen der Wahlberechtigten in der Öffentlichkeit eine bessere Figur ab (44:33 Prozent). Deutlich verbessern konnte sich die Ministerpräsidentin bei der Bewertung ihrer Wirtschaftskompetenz (+9), wo sie aktuell größeres Vertrauen als die CDU-Fraktionsvorsitzende genießt (34:29 Prozent). Auch in Fragen der Flüchtlingspolitik schneidet Malu Dreyer etwas besser ab (29:25 Prozent), lediglich bei der Bewertung ihrer Führungsstärke liegen beide Politikerinnen Kopf an Kopf (36:38 Prozent).

Das Sachvertrauen, das der Ministerpräsidentin in sozialen Fragen entgegengebracht wird, spiegelt sich auch in der Kompetenzführerschaft der SPD im Bereich der Sozialpolitik (45 Prozent). In Fragen der Wirtschafts- und Haushaltspolitik sowie dem verantwortlichen Umgang mit Steuergeldern liegt die CDU trotz Einbußen jedoch weiter vor der SPD. In der Arbeitsmarktpolitik konnte die SPD seit April 2014 nahezu zur CDU aufschließen und genießt dort ebenso wie im Bereich der Bildungspolitik ähnliches Sachvertrauen wie die Christdemokraten. Das größte Vertrauen in Umweltbelangen wird trotz leichter Verluste den Grünen entgegengebracht.

In der politischen Stimmung bleibt die CDU zwar mit 37 Prozent stärkste Kraft, verzeichnet aber leichte Verluste gegenüber Dezember (-2). Die SPD könnte mit unverändert 31 Prozent rechnen. Die Grünen kämen wie im Dezember auf 9 Prozent. Chancen auf den Landtagseinzug hätten weiterhin FDP und Linke mit jeweils unverändert 5 Prozent. Die AfD kann sich leicht verbessern und hätte derzeit 8 Prozent (+1) in Aussicht. Damit hätte weder Rot-Grün noch Schwarz-Gelb eine Mehrheit.

Hauptmotive der Entscheidung für die AfD in der Sonntagsfrage sind insbesondere die Unzufriedenheit mit den etablierten Parteien, Kritik an Bundesregierung und Kanzlerin sowie die Position der AfD in Flüchtlingsfragen. Europapolitik und Griechenland spielen für die AfD-Wähler in Rheinland-Pfalz praktisch keine Rolle.

Untersuchungsanlage

Grundgesamtheit:Wahlberechtigte Bevölkerung in Rheinland-Pfalz ab 18 Jahren

Stichprobe:Repräsentative Zufallsauswahl/Randomstichprobe

Erhebungsverfahren:Computergestützte Telefoninterviews (CATI)

Fallzahl:1.001 Befragte

Erhebungszeitraum:06. bis 11. Januar 2016

Fehlertoleranz:1,4* bis 3,1** Prozentpunkte
* bei einem Anteilswert von 5%
** bei einem Anteilswert von 50%

Durchführendes Institut:infratest dimap

Wahlforschung

Anja Miriam Simon

Senior Projektleiterin Meinungs- und Wahlforschung

anja.simon @infratest-dimap.de