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LänderTREND

Rheinland-Pfalz März 2017 im Auftrag des SWR

Sonntagsfrage Landtagswahl

Sonntagsfrage Landtagswahl

Politikerzufriedenheit

Politikerzufriedenheit

Politikerzufriedenheit
(Zeitverlauf)

Politikerzufriedenheit (Zeitverlauf)

Direktwahl Ministerpräsidentin: Dreyer vs. Klöckner

Direktwahl Ministerpräsidentin: Dreyer vs. Klöckner

Direktwahl Ministerpräsidentin
(Parteianhänger)

Direktwahl Ministerpräsidentin (Parteianhänger)

Direktwahl Ministerpräsidentin
(Zeitverlauf)

Direktwahl Ministerpräsidentin (Zeitverlauf)

Sonntagsfrage Bundestagswahl

Sonntagsfrage Bundestagswahl

Direktwahl Bundeskanzler/-in: Merkel vs. Schulz

Direktwahl Bundeskanzler/-in: Merkel vs. Schulz

Direktwahl Bundeskanzler/-in
(nach Parteianhängern)

Direktwahl Bundeskanzler/-in (nach Parteianhängern)

Sonntagsfrage Landtagswahl

Sonntagsfrage Landtagswahl

Politikerzufriedenheit

Politikerzufriedenheit

Politikerzufriedenheit
(Zeitverlauf)

Politikerzufriedenheit (Zeitverlauf)

Direktwahl Ministerpräsidentin: Dreyer vs. Klöckner

Direktwahl Ministerpräsidentin: Dreyer vs. Klöckner

Direktwahl Ministerpräsidentin
(Parteianhänger)

Direktwahl Ministerpräsidentin (Parteianhänger)

Direktwahl Ministerpräsidentin
(Zeitverlauf)

Direktwahl Ministerpräsidentin (Zeitverlauf)

Sonntagsfrage Bundestagswahl

Sonntagsfrage Bundestagswahl

Direktwahl Bundeskanzler/-in: Merkel vs. Schulz

Direktwahl Bundeskanzler/-in: Merkel vs. Schulz

Direktwahl Bundeskanzler/-in
(nach Parteianhängern)

Direktwahl Bundeskanzler/-in (nach Parteianhängern)

Malu Dreyer wird Julia Klöckner als Ministerpräsidentin weiterhin vorgezogen

Malu Dreyer ist weiterhin die mit Abstand beliebteste Landespolitikern in Rheinland-Pfalz. Sie hat zwar im Vergleich zu ihrer Rekordbewertung unmittelbar vor der Landtagswahl 2016 an Zuspruch verloren, knüpft aber mit einer Zufriedenheit von aktuell 63 Prozent an ihre Sympathiewerte der vergangenen Legislaturperiode an. Im bundesweiten Vergleich der Ministerpräsidenten rangiert sie mit diesem Wert im oberen Mittelfeld. Auch wenn es um die Besetzung des Ministerpräsidentenamtes geht, wird die SPD-Politikerin von jedem zweiten Rheinland-Pfälzer (52 Prozent, +2 gegenüber Dezember 2016) bevorzugt. Die CDU-Landes- und Fraktionsvorsitzende Julia Klöckner würde etwa ein Drittel (34 Prozent, +/-0) gerne als Ministerpräsidentin sehen. 

Landespolitische Stimmung: SPD stärkste Kraft vor CDU

Die rheinland-pfälzische SPD profitiert vom positiven Bundestrend zugunsten der SPD und ihres Kanzlerkandidaten Martin Schulz. In der landespolitischen Stimmung können sich die Sozialdemokraten gegenüber Dezember letzten Jahres um 8 Punkte verbessern und kämen mit 40 Prozent auf den besten Wert seit Dezember 2007. Die CDU verliert einen Punkt auf aktuell 35 Prozent und fällt auf den zweiten Platz zurück. Die Grünen verlieren drei Punkte gegenüber Dezember 2016 und hätten 6 Prozent in Aussicht. Sie lägen damit gleichauf mit dem Koalitionspartner FDP, der nach einem leichten Plus (+1) ebenfalls mit 6 Prozent rechnen könnte. Die AfD würde sich nach einem Minus von 3 Punkten nur noch knapp als drittstärkste Kraft behaupten und liegt mit 7 Prozent so niedrig wie zuletzt im Dezember 2015. Die Linke würde mit 3 Prozent (-1) aktuell an der Mandatsschwelle scheitern. Alle anderen Parteien kämen zusammengenommen auf 3 Prozent.

Bundespolitische Stimmung: Aufwärtstrend für die SPD in Rheinland-Pfalz

Der starke Aufwärtstrend der rheinland-pfälzischen SPD ist von bundespolitischem Rückenwind getragen, wie die bundespolitische Stimmung im Land zeigt. Wenn bereits am kommenden Sonntag Bundestagswahl wäre, bliebe die bei Bundestagswahlen in Rheinland-Pfalz traditionell starke CDU zwar mit 40 Prozent stärkste Kraft, läge aber rund drei Punkte unter ihrem Wahlergebnis von 2013 im Bundesland. Die SPD könnte dagegen mit einem deutlichen Plus von knapp 10 Punkten gegenüber 2013 rechnen und mit 37 Prozent fast zur CDU aufschließen. Die FDP hätte 6 Prozent in Rheinland-Pfalz in Aussicht. Auch die AfD, die 2013 in Rheinland-Pfalz und bundesweit an der Mandatsschwelle gescheitert war, könnte mit 6 Prozent rechnen. Grüne und Linke würden mit derzeit 4 Prozent unterhalb der 5-Prozent-Hürde bleiben. Die sonstigen Parteien kämen zusammen genommen auf 3 Prozent.

Kanzlerpräferenz: Schulz in Rheinland-Pfalz hinter Merkel

Martin Schulz, der Ende Januar als SPD-Spitzenkandidat für die Bundestagswahl nominiert wurde, findet auch bei der Bevölkerung in Rheinland-Pfalz Anklang. Wenn die Rheinland-Pfälzer den Bundeskanzler direkt wählen könnten, würden sich aktuell 44 Prozent für die amtierende Kanzlerin Angela Merkel, 39 Prozent für SPD-Herausforderer Martin Schulz entscheiden. Anders als Peer Steinbrück bei der letzten Bundestagswahl liegt Martin Schulz in Rheinland-Pfalz aber nur vergleichsweise knapp hinter der Amtsinhaberin zurück. Bei einer Direktwahl im September 2013 hätten sich damals 57 Prozent der Rheinland-Pfälzer für Angela Merkel, 26 Prozent für Peer Steinbrück entscheiden (vgl. PoliTREND Rheinland-Pfalz September 2013).

Studieninformation

Grundgesamtheit:Wahlberechtigte Bevölkerung in Rheinland-Pfalz ab 18 Jahren

Stichprobe:Repräsentative Zufallsauswahl/Randomstichprobe

Erhebungsverfahren:Telefoninterviews (CATI)

Fallzahl:1.001 Befragte

Erhebungszeitraum:02. bis 06. März 2017

Schwankungsbreite:1,4* bis 3,1** Prozentpunkte
* bei einem Anteilswert von 5%
** bei einem Anteilswert von 50%

Durchführendes Institut:infratest dimap

Wahlforschung

Anja Miriam Simon

Senior Projektleiterin Meinungs- und Wahlforschung

anja.simon @infratest-dimap.de