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SaarlandTREND

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Das aktuelle politische Meinungsbild im Saarland von Infratest dimap im Auftrag des SR in Kooperation mit der Saarbrücker Zeitung

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Ansprechpartner

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Jürgen Hofrichter
Bereichsleiter Wahlforschung juergen.hofrichter
@infratest-dimap.de

LänderTREND

Saarland November 2006

Auch sieben Jahre nach seinem Amtsantritt ist Ministerpräsident Peter Müller der populärste saarländische Landespolitiker. Der Zuspruch des Oppositionsführers Heiko Maas ist gegenüber dem SaarlandTREND vom Juli 2005 deutlich gestiegen. Dieser Trend wird auch bei der Ministerpräsidentenpräferenz deutlich: Auch hier kann Maas gegenüber Müller aufholen. Abgenommen hat nach der Landtagswahl nicht nur die Popularität des Ministerpräsidenten, sondern auch die Zustimmung zur Arbeit des CDU-Kabinetts. Auch wenn die Arbeit des CDU-Kabinetts mittlerweile mehrheitlich kritisch bewertet wird, genießt die ... mehr »

Auch sieben Jahre nach seinem Amtsantritt ist Ministerpräsident Peter Müller der populärste saarländische Landespolitiker. Der Zuspruch des Oppositionsführers Heiko Maas ist gegenüber dem SaarlandTREND vom Juli 2005 deutlich gestiegen. Dieser Trend wird auch bei der Ministerpräsidentenpräferenz deutlich: Auch hier kann Maas gegenüber Müller aufholen. Abgenommen hat nach der Landtagswahl nicht nur die Popularität des Ministerpräsidenten, sondern auch die Zustimmung zur Arbeit des CDU-Kabinetts. Auch wenn die Arbeit des CDU-Kabinetts mittlerweile mehrheitlich kritisch bewertet wird, genießt die Union im Saarland nach wie vor ein größeres, wenn auch sinkendes, sachpolitisches Vertrauen als die sozialdemokratische Opposition. In der aktuellen landespolitischen Stimmung kann die CDU ihren Vorsprung im Saarland vor der oppositionellen SPD nur unter Verlusten verteidigen, die SPD legt kräftig zu Lasten der Linken zu. Bei einer aktuellen Bundestagswahl käme im Saarland ein gänzlich anderer Wahlausgang zustande. Stärkste Partei würde wie zur letzten Bundestagswahl im September 2005 die SPD vor der CDU. Die Saarländer lassen derzeit eine klare Neigung zu einer bestimmten Regierungskonstellation vermissen. Trotz der erheblichen Haushalts- und Finanzprobleme des Bundeslandes hält weiterhin eine Mehrheit an der Eigenständigkeit des Saarlandes fest. Jeder zweite Saarländer geht auf Distanz zu der derzeit diskutierten Verwaltungsreform. Im Saarland stößt die laufende Diskussion um den Ausstieg aus dem Steinkohlebergbau insgesamt auf wenig Gegenliebe. Etwas sechs von zehn wollen den Bergbau erhalten.

Untersuchungsanlage
Grundgesamtheit:
Wahlberechtigte Bevölkerung im Saarland ab 18 Jahren
Stichprobe:
Repräsentative Zufallsauswahl/Randomstichprobe
Erhebungsverfahren:
Computergestützte Telefoninterviews (CATI)
Fallzahl:
1.000 Befragte
Erhebungszeitraum:
09.11. - 14.11.2006
Fehlertoleranz:
1,4* bis 3,1** Prozentpunkte
* bei einem Anteilswert von 5%
** bei einem Anteilswert von 50%
Durchführendes Institut:
Infratest dimap