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Sachsen-AnhaltTREND
Das aktuelle politische Meinungsbild in Sachsen-Anhalt von Infratest dimap im Auftrag des Mitteldeutscher Rundfunk
Heiko Gothe
Senior Projektleiter Wahlforschung
heiko.gothe
@infratest-dimap.de
LänderTREND
Sachsen-Anhalt April 2002
Geringes Interesse an der Landtagwahl Sachsen-Anhalt
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Weiterhin große Unzufriedenheit mit der Landesregierung in Sachsen-Anhalt
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Zweifel an der Regierungsfähigkeit der CDU in der Landesregierung
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Sonntagsfrage Landtagswahl Sachsen-Anhalt: SPD nur noch knapp vor der PDS
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Potential der Schill-Partei
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Große Koalition beliebter als rot-rot
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Direktwahl des Ministerpräsidenten: Personalalternativen überzeugen nicht
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Schlechte Wirtschaftslage: Politik und Ausgangsbedingungen werden dafür verantwortlich gemacht
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Zwei Drittel lehnen Zuwanderung als Wahlkampfthema ab
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Zwei Drittel lehnen Zuwanderung als Wahlkampfthema ab
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Drei Viertel plädieren für Abitur nach 12 Jahren
Abbildung vergrößern »Die Sachsen-Anhaltiner messen der bevorstehenden Wahlentscheidung einen geringen Stellenwert bei. Nur 45 Prozent bekunden Interesse an der Wahl, dies ist der bei weitem niedrigste Wert, der bisher in Infratest dimap Vorwahlerhebungen gemessen wurde. In der Bevölkerung hat sich große Unzufriedenheit mit der von der PDS tolerierten SPD-Landesregierung breit gemacht. Die massive Unzufriedenheit mit der amtierenden SPD-Regierung hat allerdings nicht dazu geführt, dass eine Mehrheit der Bevölkerung Abhilfe von einer CDU-geführten Regierung erwartet. Knapp zwei Wochen vor dem Urnengang liegt die SPD nur noch knapp vor der PDS. Wie die Ergebnisse der Sonntagsfrage zeigen, sind derzeit zwei Koalitionsvarianten rechnerisch möglich, wobei die große Koalition bei den Wählern deutlich beliebter ist als eine rot-rote-Regierung. Im direkten Vergleich der Spitzenkandidaten von SPD und CSU vermag weder Ministerpräsident Reinhard Höppner noch der CDU-Vorsitzende Wolfgang Böhmer die Bürger für sich zu begeistern. Für die schlechte wirtschaftliche Ausgangslage machen die Bürger in Sachsen-Anhalt neben der ungünstigen wirtschaftlichen Ausgangslage ihres Bundeslandes auch die Politik verantwortlich. Knapp zwei Drittel sind der Meinung, dass das Thema Zuwanderung aus dem Wahlkampf herausgehalten werden sollte. 71 Prozent sprechen sich für ein Abitur nach 12 Schuljahren aus.
* bei einem Anteilswert von 5%
** bei einem Anteilswert von 50%