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Sachsen-AnhaltTREND

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Das aktuelle politische Meinungsbild in Sachsen-Anhalt von Infratest dimap im Auftrag des Mitteldeutscher Rundfunk

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Heiko Gothe
Senior Projektleiter Wahlforschung
heiko.gothe
@infratest-dimap.de

LänderTREND

Sachsen-Anhalt Februar 2002

Die negativen wirtschaftlichen Rahmendaten in Sachsen-Anhalt schlagen sich in der Wahrnehmung der Bevölkerung nieder: 94 Prozent schätzen die Wirtschaftslage weniger gut (34 Prozent) bzw. schlecht ein (60 Prozent). Vor dem Hintergrund der schlechten wirtschaftlichen Lage hat sich in der Bevölkerung große Unzufriedenheit mit der von der PDS tolerierten SPD-Landesregierung breit gemacht. Die Unzufriedenheit mit der Landesregierung spiegelt sich in der politischen Stimmung wider: Wenn bereits am nächsten Sonntag Landtagswahl wäre, würde die CDU wie im Dezember mit 35 Prozent als stärkste Partei ... mehr »

Die negativen wirtschaftlichen Rahmendaten in Sachsen-Anhalt schlagen sich in der Wahrnehmung der Bevölkerung nieder: 94 Prozent schätzen die Wirtschaftslage weniger gut (34 Prozent) bzw. schlecht ein (60 Prozent). Vor dem Hintergrund der schlechten wirtschaftlichen Lage hat sich in der Bevölkerung große Unzufriedenheit mit der von der PDS tolerierten SPD-Landesregierung breit gemacht. Die Unzufriedenheit mit der Landesregierung spiegelt sich in der politischen Stimmung wider: Wenn bereits am nächsten Sonntag Landtagswahl wäre, würde die CDU wie im Dezember mit 35 Prozent als stärkste Partei daraus hervorgehen. Eine Rot-Rote Koalition hätte allerdings weiterhin eine Mehrheit. Die personellen Alternativen bei der Wahl im April scheinen für die Wähler in Sachsen-Anhalt wenig überzeugend zu sein, denn bei der hypothetischen Direktwahl des Ministerpräsidenten kann oder will sich etwa ein Drittel (32 Prozent) für keinen der drei genannten Politiker entscheiden. In den letzten zwei Monaten ist beim Thema direkte Machtteilhabe der PDS die Skepsis in der Bevölkerung gewachsen.

Untersuchungsanlage
Grundgesamtheit:
Wahlberechtigte Bevölkerung in Sachsen-Anhalt ab 18 Jahren
Stichprobe:
Repräsentative Zufallsauswahl/Randomstichprobe
Erhebungsverfahren:
Computergestützte Telefoninterviews (CATI)
Fallzahl:
1.000 Befragte
Erhebungszeitraum:
21.02. - 26.02.2002
Fehlertoleranz:
1,4* bis 3,1** Prozentpunkte
* bei einem Anteilswert von 5%
** bei einem Anteilswert von 50%
Durchführendes Institut:
Infratest dimap