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Sachsen-AnhaltTREND
Das aktuelle politische Meinungsbild in Sachsen-Anhalt von Infratest dimap im Auftrag des Mitteldeutscher Rundfunk
Heiko Gothe
Senior Projektleiter Wahlforschung heiko.gothe
@infratest-dimap.de
LänderTREND
Sachsen-Anhalt Dezember 2005
Sonntagsfrage Landtagswahl Sachsen-Anhalt: Amtierende Regierung ohne Mehrheit
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Zutrauen in große Koalition der Bundesregierung
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Wirtschaftliche Entwicklung in Sachsen-Anhalt: Nur ein knappes Drittel optimistisch
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Arbeitslosigkeit mit großem Abstand Problem Nummer 1
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Mehrheit traut keiner Partei in Sachsen-Anhalt die Lösung der Arbeitsmarktprobleme zu
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Amtierende Landesregierung wird deutlich besser bewertet als Vorgängerregierung
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Böhmer bekanntester und beliebtester Spitzenkandidat
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Direktwahl des Ministerpräsidenten: Böhmer deutlich vorn
Abbildung vergrößern »Drei Monate vor dem Urnengang deutet die derzeitige politische Stimmung nicht auf eine Fortsetzung der amtierenden Regierungskonstellation hin. Nur ein knappes Drittel der Bürger äußert sich optimistisch über die zukünftige wirtschaftliche Entwicklung. Angesichts der schlechten wirtschaftlichen Kennziffern verwundert es nicht, dass die Arbeitslosigkeit das mit Abstand drängendste politische Problem in Sachsen-Anhalt ist. Die schwierige Arbeitsmarktlage ist zwar das vorherrschende Problem im Land, gleichzeitig traut eine Mehrheit der Bürger den politischen Parteien jedoch nicht zu, diese Aufgabe wirksam anzupacken. Trotz eines überwiegend kritischen Urteils über die Landesregierung bleibt festzuhalten, dass die Bewertung des Kabinetts von Ministerpräsident Wolfgang Böhmer deutlich positiver ausfällt als das Urteil über die Vorgängerregierung. Der amtierende Ministerpräsident Wolfgang Böhmer ist der bekannteste und der beliebteste der fünf abgefragten Spitzenkandidaten. Wenn die Wähler in Sachsen-Anhalt ihren Ministerpräsidenten direkt bestimmen könnten, könnte sich Wolfgang Böhmer auf eine nächste Amtszeit freuen.
* bei einem Anteilswert von 5%
** bei einem Anteilswert von 50%