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LänderTREND

Schleswig-Holstein April III 2017 im Auftrag der ARD

Sonntagsfrage Landtagswahl

Sonntagsfrage Landtagswahl

Zufriedenheit mit der Landesregierung

Zufriedenheit mit der Landesregierung

Zufriedenheit mit der Landesregierung
(nach Parteianhängern)

Zufriedenheit mit der Landesregierung (nach Parteianhängern)

Zufriedenheit mit der Landesregierung
(Zeitverlauf 2000-2017)

Zufriedenheit mit der Landesregierung (Zeitverlauf 2000-2017)

Direktwahl Ministerpräsident
2017 und 2012

Direktwahl Ministerpräsident 2017 und 2012

Direktwahl Ministerpräsident
( nach Parteianhängern)

Direktwahl Ministerpräsident ( nach Parteianhängern)

Direktwahl Ministerpräsident
(Zeitverlauf 1999-2017)

Direktwahl Ministerpräsident (Zeitverlauf 1999-2017)

Koalitionsbewertungen

Koalitionsbewertungen

Sonntagsfrage Landtagswahl

Sonntagsfrage Landtagswahl

Zufriedenheit mit der Landesregierung

Zufriedenheit mit der Landesregierung

Zufriedenheit mit der Landesregierung
(nach Parteianhängern)

Zufriedenheit mit der Landesregierung (nach Parteianhängern)

Zufriedenheit mit der Landesregierung
(Zeitverlauf 2000-2017)

Zufriedenheit mit der Landesregierung (Zeitverlauf 2000-2017)

Direktwahl Ministerpräsident
2017 und 2012

Direktwahl Ministerpräsident 2017 und 2012

Direktwahl Ministerpräsident
( nach Parteianhängern)

Direktwahl Ministerpräsident ( nach Parteianhängern)

Direktwahl Ministerpräsident
(Zeitverlauf 1999-2017)

Direktwahl Ministerpräsident (Zeitverlauf 1999-2017)

Koalitionsbewertungen

Koalitionsbewertungen

Zehn Tage vor der Landtagswahl liegt die CDU in der politischen Stimmung in Schleswig-Holstein knapp vor der SPD. Bei einer Wahl zum jetzigen Zeitpunkt könnte die CDU mit 32 Prozent (2012: 30,8) rechnen, die SPD mit 31 Prozent (2012: 30,4). Beide Parteien lägen damit in der Nähe ihres Wahlergebnisses von vor fünf Jahren. Dies gilt auch für Grüne und FDP. Die Grünen könnten aktuell mit 12 Prozent (2012: 13,2 Prozent) rechnen, die Liberalen mit 8,5 Prozent (2012: 8,2 Prozent). Die AfD käme momentan auf 6 Prozent und würde neu in den Kieler Landtag einziehen. Der von der Mandatsschwelle befreite SSW hätte 3 Prozent (2012: 4,6 Prozent) in Aussicht. Die Linke käme auf 4,5 Prozent (2012: 2,3 Prozent) und würde an der 5-Prozenthürde knapp scheitern. Ohne Chance auf den Wiedereinzug wären die Piraten (2012: 8,2 Prozent).*Mit einem solchen Wahlausgang hätte das Kieler Drei-Parteien-Bündnis aus SPD, Grünen und SSW aktuell keine Parlamentsmehrheit. Die Regierungsbilanz der Dreier-Koalition fällt dabei durchaus positiv aus: Sechs von zehn Wahlberechtigten (61 Prozent) sind zufrieden mit der Arbeit des Kieler Kabinetts, das in den vergangenen fünf Jahren nur über eine Mehrheit von einem Sitz verfügte. Das Kabinett schneidet mit diesem Urteil besser ab als die letzten vier schleswig-holsteinischen Landesregierungen unmittelbar vor der Landtagswahl. Zugleich ist es ähnlich wie 2012 das Regierungsmodell (45 Prozent), das gemeinsam mit Rot-Grün (48 Prozent) noch am ehesten im Nordwesten Zuspruch findet. Letztlich überzeugt in Schleswig-Holstein allerdings keine Regierungskonstellation eine Mehrheit der Wahlberechtigten. Eine CDU-geführte große Koalition bewerten ähnlich wie 2012 vier von zehn (39 Prozent) positiv, eine SPD-geführte große Koalition findet vergleichbar mit 2012 den Zuspruch von 34 Prozent. Bei der Frage nach dem gewünschten Ministerpräsidenten ist der SPD-Amtsinhaber im Vorteil. Knapp die Hälfte (48 Prozent) würde bei einer Direktwahl für Torsten Albig stimmen, drei von zehn für den CDU-Herausforderer Daniel Günther (27 Prozent). Allerdings sprechen sich damit nicht ganz so viele Wahlberechtigte für Torsten Albig aus wie vor fünf Jahren (2012: 57 Prozent).

*Die Sonntagsfrage misst aktuelle Wahlneigungen in der Bevölkerung und kein tatsächliches Wahlverhalten. Sie ermittelt einen Zwischenstand in der Präferenzbildung der Wahlbevölkerung, die erst am Wahlsonntag vollständig abgeschlossen ist. Rückschlüsse auf den Wahlausgang sind zum jetzigen Zeitpunkt nur bedingt möglich. Viele Wähler legen sich erst sehr kurzfristig vor einer Wahl fest. Eine große Bedeutung hat zudem der Schlussspurt des Wahlkampfs mit der gezielten Ansprache von unentschlossenen und taktischen Wählern.

Unter denjenigen, die aktuell in der Sonntagsfrage eine Parteipräferenz benennen, gibt in Schleswig-Holstein etwa jeder Fünfte an, dass sich seine Wahlentscheidung bis zum Urnengang ggf. auch noch einmal ändern könnte.

Studieninformation

Grundgesamtheit:Wahlberechtigte in Schleswig-Holstein ab 16 Jahren

Stichprobe:Repräsentative Zufallsauswahl/Randomstichprobe

Erhebungsverfahren:Telefoninterviews (CATI)

Fallzahl:1003 Befragte

Erhebungszeitraum:25. bis 26. April 2017

Schwankungsbreite:liegt mit 95 prozentiger Wahrscheinlichkeit
bei einem Anteilswert von 5 Prozent bei unter 1,4 bzw.
bei einem Anteilswert von 50 Prozent bei unter 3,1 Prozentpunkten.

Durchführendes Institut:infratest dimap

Wahlforschung

Roberto Heinrich

Senior Projektleiter Meinungs- und Wahlforschung

roberto.heinrich @remove-this.infratest-dimap.de