WEBSITE DURCHSUCHEN
Schnellsuche
Kartensuche
Sie haben entweder kein Javascript aktiviert oder eine veraltete Version des Adobe Flash Player's installiert.
ARD-Deutschlandtrend
April 2000
Interesse an der Aufklärung der Finanz- und Spendenaffäre der CDU weiterhin groß
Abbildung vergrößern »
Mehrheit für die Verwendung von Stasi-Abhörprotokollen
Abbildung vergrößern »
Bevölkerung in Bezug auf Einwanderungsgesetz gespalten
Abbildung vergrößern »
Politische Stimmung leicht zugunsten der Union verbessert
Abbildung vergrößern »
Politische Stimmung leicht zugunsten der Union verbessert
Abbildung vergrößern »
Rückgang der Regierungszufriedenheit, Vertrauen in Regierungsfähigkeit der Union gering
Abbildung vergrößern »
Rückgang der Regierungszufriedenheit, Vertrauen in Regierungsfähigkeit der Union gering
Abbildung vergrößern »
Rückgang der Regierungszufriedenheit, Vertrauen in Regierungsfähigkeit der Union gering
Abbildung vergrößern »
Angela Merkel - kometenhafter Aufstieg in der Wählergunst
Abbildung vergrößern »
Bei Direktwahl: Merkel größere Konkurrentin für Schröder
Abbildung vergrößern »
Bei Direktwahl: Merkel größere Konkurrentin für Schröder
Abbildung vergrößern »
Merkel distanziert Stoiber
Abbildung vergrößern »
Merkel distanziert Stoiber
Abbildung vergrößern »
Hoffnung auf Wirtschaftsaufschwung wieder gesunken
Abbildung vergrößern »Wenn auch die CDU-Finanz- und Spendenaffäre weitgehend aus den Schlagzeilen verschwunden ist, die Bürger bekunden nach wie vor Aufklärungsbedarf in dieser Angelegenheit. Eine Mehrheit würde hierfür sogar einer Verwendung von Stasi-Protokollen im Untersuchungsausschuss zustimmen. Mit ihrer neuen Führungsspitze hat die Union gleichwohl Zeichen für einen Neuanfang gesetzt. Vor allem Angela Merkel hat in kürzester Zeit die Sympathien und das Vertrauen der Bevölkerung - über alle Parteigrenzen hinweg - erobert. Sie erreicht inzwischen die Traumnoten von Joschka Fischer in der Wählersympathie (70:72). Bei einer Direktwahl für das Amt des Bundeskanzlers läge sie zum augenblicklichen Zeitpunkt nur knapp hinter Kanzler Schröder. Sie könnte sich dabei v.a. auf die Stimmen von Frauen stützen. In Berlin ist erst einmal wieder der politische Alltag eingekehrt, die Union hat sich als Opposition zurückgemeldet. Die bessere Befindlichkeit der CDU, v.a. aber das Vertrauen in ihre neue Vorsitzende wirken sich auch auf die politische Stimmung in Deutschland aus. Die SPD ist nach dem Höhepunkt der Parteispendenaffäre im Februar und März nun mit 39 Prozent (-3) in der Wählergunst wieder zurückgefallen, während die Union mit 34 Prozent (+3) etwas Boden gut machen konnte. Dies auch zu Lasten der FDP, die im April nur mehr mit 7 Prozent der Stimmen (-2) rechnen könnte. Die Grünen haben sich stabilisiert, mit 8 Prozent (+1) stellen sie wieder die drittstärkste Kraft im Bund dar. Die PDS liegt unverändert bei 7 Prozent.
Dies sind die wichtigsten Ergebnisse des DeutschlandTREND vom April 2000, den Infratest dimap im Auftrag der ARD/bericht aus berlin und von neun Tageszeitungen durchgeführt hat. Im Rahmen einer repräsentativen Erhebung wurden in der Zeit vom 30.03. bis 04.04.2000 bundesweit 1.300 Wahlberechtigte befragt. Die auf der Grundlage einer Zufallsstichprobe ermittelten Ergebnisse lassen sich auf die Gesamtheit der Wahlbevölkerung verallgemeinern.
* bei einem Anteilswert von 5%
** bei einem Anteilswert von 50%