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ARD-Deutschlandtrend
November 2000
Durchwachsene Halbzeitbilanz
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Hauptkritikpunkt nach wie vor die Ökosteuer
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Keine prinzipielle Reformfeindlichkeit
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SPD verteidigt Kompetenzvorsprung
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Wähleranteile: Wieder knapper Vorsprung für die SPD
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Wähleranteile: Wieder knapper Vorsprung für die SPD
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Wirtschaftliche Stimmung bleibt stabil
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Zufriedenheit mit Politikern: Plus für Regierungsmitglieder
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Direktwahl des Bundeskanzlers: Schröder erhöht Vorsprung
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Ökosteuer weiterhin umstritten
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Parteiübergreifender Konsens für politische Kompromisse
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Neuer Generalsekretär der CDU - Personalentscheidung stärkt Position von Angela Merkel
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Zuwanderung als Wahlkampfthema umstritten
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Zuwanderung als Wahlkampfthema umstritten
Abbildung vergrößern »Im Herbst 1998 löste die rot-grüne Koalition die CDU/CSU/FDP-Regierung ab. Die erste Hälfte der Amtsperiode der Regierung Schröder verlief recht turbulent. Sie begann mit zwei schwierigen außenpolitischen Herausforderungen - der EU-Präsidentschaft und dem Kosovokrieg - und einigen Startproblemen innerhalb der Regierung, die in einer Serie von Niederlagen für die SPD bei den Landtagswahlen 1999 mündeten. Das zweite Jahr stand ganz im Zeichen einer rigorosen Sparpolitik und ehrgeiziger Reformen. Das Meinungsbild über die Regierung stabilisierte sich zusehends, wozu die CDU-Spendenaffäre das ihrige beitrug. Zuletzt trübten die Euroschwäche und die steigenden Energiepreise das Bild. Entsprechend zwiespältig fällt auch die Halbzeitbilanz der Wähler aus. Die eine Hälfte - vorwiegend die Anhänger von rot-grün - sind zufrieden mit der bisher geleisteten Arbeit der Bundesregierung, die anderen sind unzufrieden damit, hierunter vor allem Anhänger der Opposition. Der SPD wird weiterhin in zentralen Bereichen mehr Kompetenz zugesprochen als der Union, und ihr Vorsitzender und amtierender Regierungschef konnte bei der Kanzlerpräferenz seinen Vorsprung gegenüber den Vorsitzenden von CDU und CSU noch ausbauen. Wäre heute Bundestagswahl könnte die SPD mit einem Stimmenanteil von 39 Prozent ihre Position als stärkste Partei vor der CDU/CSU, die auf 37 Prozent zurückfiele, behaupten. Die FDP käme auf 7 Prozent; die Grünen und die PDS auf 6 Prozent. Rot-grün hätte zwar derzeit keine Mehrheit, aber die SPD mehrere Optionen für die Regierungsbildung.
Das sind die wichtigsten Ergebnisse des aktuellen DeutschlandTREND, den Infratest dimap im Auftrag der ARD/bericht aus berlin und acht Tageszeitungen erstellt hat. Im Rahmen einer repräsentativen Erhebung wurden in der Zeit vom 26. bis zum 31. Oktober 1.300 wahlberechtigte Personen befragt. Die Anlage der Erhebung lässt verallgemeinerungsfähige Aussagen für alle Wahlberechtigten zu.
* bei einem Anteilswert von 5%
** bei einem Anteilswert von 50%