WEBSITE DURCHSUCHEN
Schnellsuche
Kartensuche
Sie haben entweder kein Javascript aktiviert oder eine veraltete Version des Adobe Flash Player's installiert.
ARD-Deutschlandtrend
Februar 2001
Wirtschaftliche Stimmung wieder rückläufig
Abbildung vergrößern »
Wichtigste Probleme: Arbeitslosigkeit weit an der Spitze
Abbildung vergrößern »
Parteikompetenzen: SPD in den meisten Feldern führend
Abbildung vergrößern »
Bewertung der Bundesregierung unverändert
Abbildung vergrößern »
Wähleranteile: Größerer Vorsprung für die SPD
Abbildung vergrößern »
Wähleranteile: Größerer Vorsprung für die SPD
Abbildung vergrößern »
Kanzleralternative: Gerhard Schröder weiter in Führung
Abbildung vergrößern »
Deutliche Mehrheit hält Schröder für guten Kanzler
Abbildung vergrößern »
Deutliche Mehrheit hält Schröder für guten Kanzler
Abbildung vergrößern »
Künast hat deutlich an Profil gewonnen
Abbildung vergrößern »
Beurteilung Ulla Schmidts
Abbildung vergrößern »
Joschka Fischer führt erneut die Liste der beliebtesten Politiker an
Abbildung vergrößern »
Unterstützung für Fischer trotz militanter Vergangenheit
Abbildung vergrößern »
'68 steht für mehr Demokratie und Offenheit
Abbildung vergrößern »
Schnelle Themenwechsel auf der politischen Agenda
Abbildung vergrößern »Die BSE-Krise beschäftigt weiter die Öffentlichkeit und ist für die Bürger im Lande nach der Arbeitslosigkeit und der Rente das drittwichtigste politische Problem in Deutschland. Renate Künast erweist sich dabei in ihrem neuen Amt als gelungene Besetzung: knapp drei Wochen nach ihrer Ernennung halten sie 43 Prozent für eine geeignete Ministerin für Verbraucherschutz und Landwirtschaft (+6 Punkte), ein Viertel spricht ihr diese Eignung ab. Mit der Übernahme dieses neu strukturierten Ressorts können die Grünen deutlich Profil hinzugewinnen: Im Verbraucherschutz wird ihnen genauso viel zugetraut wie der SPD. Zusammen genommen halten 58 Prozent der Deutschen rot-grün am kompetentesten in diesem Bereich. Wenn es um die Lösung der anstehenden Probleme geht, bietet die SPD nach Auffassung der Bundesbürger derzeit im Vergleich zur Union alles in allem das attraktivere Politikangebot.
Trotz vieler Turbulenzen in der Politik bleibt die politische Stimmung relativ stabil: Wenn bereits am nächsten Sonntag Bundestagswahl wäre, käme die SPD wie im Januar auf 38 Prozent der Stimmen. Die Union würde 35 Prozent erreichen, ein minus von 2 Punkten gegenüber dem Vormonat. Die Grünen könnten um einen Punkt auf derzeit 8 Prozent zulegen, knapp hinter den Liberalen, die unverändert einen Stimmenanteil von 9 Prozent erreichen. Die PDS käme auf 5 Prozent. Auf der Sympathieskala der Spitzenpolitiker kann der zuletzt unter starkem Druck stehende Außenminister Fischer wieder zulegen und seinen Spitzenplatz mit großem Abstand halten. Bundeskanzler Schröder gewinnt ebenfalls leicht hinzu, während die CDU-Vorsitzende Merkel einen spürbaren Ansehensverlust hinnehmen muss. Schröder erfreut sich derzeit großer Popularität: sechs von zehn Bürgern halten ihn für einen guten Kanzler.
In der Diskussion um die 68er-Bewegung fällt die Meinung der Deutschen deutlich aus: Eine Mehrheit sieht in der 68er-Bewegung einen gesellschaftlichen Aufbruch zur mehr Demokratie und Offenheit. Für ein Fünftel steht die Protestbewegung vorrangig für Gewalt und Auflehnung gegen den Rechtsstaat. Die militante Vergangenheit von Joschka Fischer wird von zwei Dritteln der Befragten nachsichtig beurteilt: Sie sehen darin eine entschuldbare Jugendsünde. Nur jeder zehnte sieht darin einen handfesten Rücktrittsgrund.
Dies sind die wichtigsten Ergebnisse des DeutschlandTREND vom Februar, den Infratest dimap im Auftrag der ARD/bericht aus berlin und von acht Tageszeitungen erstellt hat. Im Rahmen einer repräsentativen Erhebung wurden in der Zeit vom 25. bis 30. Januar 1.300 wahlberechtigte Personen befragt. Die Anlage der Erhebung lässt verallgemeinerungsfähige Aussagen für alle Wahlberechtigten in Deutschland zu bei einer Fehlertoleranz von plus/minus 1,2 bis 2,7 Prozentpunkten.
* bei einem Anteilswert von 5%
** bei einem Anteilswert von 50%