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ARD-Deutschlandtrend
Dezember 2007
Breite Zustimmung für den Mindestlohn
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Wirtschaftswachstum kommt nur bei jedem Fünften an
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Mindestens jeder Zweite will auf Preissteigerungen reagieren
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Klage über Gerechtigkeitsdefizit wird wieder lauter
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Unzufriedenheit mit der Großen Koalition steigt wieder
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Politikerzufriedenheit: Merkel und Steinmeier auf Platz 1
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Kanzler-Direktwahl: Beck und Steinmeier hinter Merkel
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Kanzler-Direktwahl: Beck und Steinmeier hinter Merkel
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Sonntagsfrage: SPD wieder unter der 30-Prozentmarke
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Unions- oder SPD-geführte Regierung?
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Sonntagsfrage: SPD wieder unter der 30-Prozentmarke
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Unterschiede zwischen Union und SPD in der Wirtschafts- und Sozialpolitik
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Unterschiede zwischen Union und SPD in der Wirtschafts- und Sozialpolitik
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Rente mit 67 wird weithin abgelehnt
Abbildung vergrößern »Nach langwierigen Verhandlungen hat sich die Bundesregierung auf die Einführung eines Mindestlohns für die Briefzusteller geeinigt. Von der Bevölkerung gibt es dafür Beifall: Acht von zehn Bürgern (81 Prozent) finden es richtig, dass es diese Regelung gibt und nahezu ebenso viele (78 Prozent) fordern darüber hinaus eine Einführung auch in anderen Branchen.
Von der positiven wirtschaftlichen Entwicklung profitiert nur ein knappes Fünftel der Bevölkerung: Lediglich 18 Prozent sehen sich persönlich als Nutznießer des Aufschwungs. Demgegenüber merken 81 Prozent nach eigener Einschätzung nichts von der Konjunkturbelebung der letzten Monate. Die Verhältnisse in Deutschland werden wieder häufiger als ungerecht beschrieben (57 Prozent, +5 Punkte im Vergleich zum Vormonat). Lediglich 38 Prozent beurteilen die sozialen Bedingungen hierzulande als gerecht.
Zum Ende des Jahres wächst wieder die Kritik an der Großen Koalition, mit deren Leistungen derzeit 61 Prozent der Deutschen unzufrieden sind. Demgegenüber äußern sich 38 Prozent zufrieden. Auch Kanzlerin Angela Merkel (66 Prozent, -6) hat einen Ansehensverlust zu verzeichnen und muss sich den ersten Platz auf der Rangliste der beliebtesten Politiker nun mit Außenminister Frank-Walter Steinmeier (66 Prozent, -1) teilen.
Bei der hypothetischen Direktwahl des Bundeskanzlers schneidet Steinmeier als Herausforderer Merkels allerdings deutlich schlechter ab als die Amtsinhaberin: Könnten die Bundesbürger das Amt des Bundeskanzlers direkt bestimmen würden sich 50 Prozent für Merkel entscheiden und 29 Prozent für Steinmeier. Hieße die Personalalternative Beck, würden sich 58 Prozent für die Amtsinhaberin entscheiden und lediglich 22 Prozent für den Rheinland-Pfälzer. Der deutlich populärere Steinmeier bekäme auch mehr Stimmen aus der sozialdemokratischen Anhängerschaft als der SPD-Parteivorsitzende.
Wenn bereits am nächsten Sonntag Bundeswahl wäre, käme die Union wie im November auf einen Stimmenanteil von 40 Prozent. Die SPD rutscht mit 28 Prozent (-2) wieder unter die 30-Prozentmarke. Die Oppositionsparteien Linke (11 Prozent), FDP und Grüne (jeweils 9 Prozent) legen jeweils 1 Punkt zu.
Das sind die wichtigsten Ergebnisse des DeutschlandTREND vom Dezember, den Infratest dimap im Auftrag der ARD-Tagesthemen und von sieben Tageszeitungen erstellt hat. Im Rahmen einer repräsentativen Erhebung wurden in der Zeit vom 3. bis 4. Dezember 1.000, für die Sonntagsfrage vom 3. bis 5. Dezember 1.500 wahlberechtigte Personen telefonisch befragt. Die Anlage der Erhebung lässt verallgemeinerungsfähige Aussagen für alle Wahlberechtigten in Deutschland zu, bei einer Fehlertoleranz von plus/minus 1,4 bis 3,1 Prozentpunkten.
Sonntagsfrage 1.500 Befragte
* bei einem Anteilswert von 5%
** bei einem Anteilswert von 50%
Sonntagsfrage:
1,1* bis 2,5** Prozentpunkte
* bei einem Anteilswert von 5%
** bei einem Anteilswert von 50%