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ARD-Deutschlandtrend
Januar 2007
Neues Jahr: Aufschwung geht weiter, Arbeitslosigkeit sinkt, aber geringe persönliche Erwartungen an Aufschwung
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Gerechtigkeit in Deutschland
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Wirtschaftswachstum
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Neues Jahr: Aufschwung geht weiter, Arbeitslosigkeit sinkt, aber geringe persönliche Erwartungen an Aufschwung
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Ansehen der Bundesregierung leicht rückläufig
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Parteikompetenzen: Union profiliert sich zu Lasten der SPD
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Parteikompetenzen: Union profiliert sich zu Lasten der SPD
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Politikerzufriedenheit: Köhler mit Rückenwind, Stoiber büßt deutlich ein
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Politikerzufriedenheit: Köhler mit Rückenwind, Stoiber büßt deutlich ein
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Kanzlerpräferenz: Merkel baut erneut Vorsprung aus
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Sonntagsfrage: CDU und FDP legen leicht zu, SPD büßt ein
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Sonntagsfrage: CDU und FDP legen leicht zu, SPD büßt ein
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50 Jahre EU: Jeder zweite Bundesbürger sieht Vorteile für Deutschland
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Image des EURO schlechter als vor seiner Einführung
Abbildung vergrößern »Die Bundesbürger starten insgesamt optimistisch ins neue Jahr. Dass sich die Konjunktur auch 2007 gut entwickelt, erwarten 70 Prozent der Bundesbürger. Mehrheitlich überzeugt sind sie auch, dass im Jahresverlauf die Arbeitslosigkeit zurückgehen wird (56 Prozent). Trotz des ausgeprägten Optimismus gegenüber der weiteren Konjunkturentwicklung bleiben die persönlichen Erwartungen an den Aufschwung gering. Nur jeder vierte Bundesbürger (23 Prozent) ist überzeugt, selbst vom Aufschwung zu profitieren.
Von den positiven Erwartungen der Bundesbürger gegenüber Konjunktur- und Arbeitsmarktentwicklung profitiert die Bundesregierung zu Jahresbeginn nicht, die Zahl der zufriedenen Bundesbürger hat gegenüber Dezember sogar leicht abgenommen (-3 Punkte). Allerdings kann speziell die Union sachpolitisches Vertrauen in der Wirtschafts- und Arbeitsmarktpolitik (jeweils +6 Punkte) hinzugewinnen. Zudem platziert sich die CDU/CSU nunmehr auch in der Außen- (37:35 Prozent) und in der Familienpolitik (34:33 Prozent) knapp vor den Sozialdemokraten.
Die Bewertung der deutschen Spitzenpolitiker ist zum Jahreswechsel nur wenig in Bewegung geraten. Den größten Rückhalt in der Bevölkerung besitzt Bundespräsident Horst Köhler. Das Staatsoberhaupt, das zuletzt wegen seiner Weigerung, das Verbraucherinformationsgesetz zu unterzeichnen, in die Diskussion geraten war, erreicht mit 82 Prozent den bislang besten Wert seiner Amtszeit. Bundesaußenminister Steinmeier bleibt mit einem neuen persönlichen Bestwert populärster Parteipolitiker (69 Prozent) vor Bundeskanzlerin Angela Merkel (61 Prozent). Während beide Politiker zulegen, muss der zum Jahreswechsel wegen einer Spitzel-Affäre in die Schlagzeilen geratene bayerische Ministerpräsident deutliche Einbußen (-8 Punkte) hinnehmen.
Der Rückenwind für die Union in der Kompetenz- und Politikerbewertung prägt zum Jahresbeginn die aktuelle politische Stimmung. Die CDU/CSU könnte bei einer Bundestagswahl derzeit mit einem Stimmenanteil von 36 Prozent rechnen. Gegenüber dem Vormonat legt sie 1 Punkt zu. Die SPD büßt dagegen im selben Umfang ein und hätte 30 Prozent in Aussicht. Die Grünen erhielten wie im Vormonat 11 Prozent. Auf den gleichen Stimmenanteil käme auch die FDP (+ 1 Punkt). Die Linkspartei würde unverändert 8 Prozent erzielen. Auf die sonstigen Parteien entfielen zusammen genommen 4 Prozent (-1).
Das sind die wichtigsten Ergebnisse des DeutschlandTREND vom Januar, den Infratest dimap im Auftrag der ARD-Tagesthemen und von acht Tageszeitungen erstellt hat. Im Rahmen einer repräsentativen Erhebung wurden in der Zeit vom 2. bis 3. Januar 1.024, für die Sonntagsfrage 1.524 wahlberechtigte Personen telefonisch befragt. Die Anlage der Erhebung lässt verallgemeinerungsfähige Aussagen für alle Wahlberechtigten in Deutschland zu, bei einer Fehlertoleranz von plus/minus 1,4 bis 3,1 Prozentpunkten.
Sonntagsfrage 1.524 Befragte
* bei einem Anteilswert von 5%
** bei einem Anteilswert von 50%
Sonntagsfrage:
1,1* bis 2,5** Prozentpunkte
* bei einem Anteilswert von 5%
** bei einem Anteilswert von 50%