WEBSITE DURCHSUCHEN

Schnellsuche

Kartensuche

Sie haben entweder kein Javascript aktiviert oder eine veraltete Version des Adobe Flash Player's installiert.

 

Weitere bundesweite Umfragen

Weitere bundesweite Umfragen

Hier finden Sie die aktuellsten Umfragen nach der Veröffentlichung durch unsere Kunden.
mehr »

Bestellen

Bestellen

Unsere Studien zum Nachlesen
mehr »

Wer würde wen wählen ?

Wer würde wen wählen ?

Dynamisches Diagramm in Kooperation mit der BpB und der International School of Design Köln. mehr »

Studienanlage

Studienanlage

mehr »

ARD-Deutschlandtrend

Juli 2007

Die Bundesregierung hält auch nach dem Energiegipfel im Kanzleramt am geplanten Ausstieg aus der Kernenergie fest. Dies wird von einer Mehrheit der Deutschen befürwortet (56 Prozent). Demgegenüber halten 40 Prozent den mittelfristig angelegten Atomausstieg für falsch.Die Wirtschaft klagt zunehmend über einen Mangel an Fachkräften. Bildungsministerin Schavan hat deshalb vorgeschlagen, den Zuzug ausländischer Fachkräfte zu erleichtern. Dieses Thema spaltet die Bevölkerung: 47 Prozent befürworten das Vorhaben, 50 Prozent lehnen es ab.Positive Konjunkturdaten und die außenpolitischen Erfolge ... mehr »

Die Bundesregierung hält auch nach dem Energiegipfel im Kanzleramt am geplanten Ausstieg aus der Kernenergie fest. Dies wird von einer Mehrheit der Deutschen befürwortet (56 Prozent). Demgegenüber halten 40 Prozent den mittelfristig angelegten Atomausstieg für falsch.

Die Wirtschaft klagt zunehmend über einen Mangel an Fachkräften. Bildungsministerin Schavan hat deshalb vorgeschlagen, den Zuzug ausländischer Fachkräfte zu erleichtern. Dieses Thema spaltet die Bevölkerung: 47 Prozent befürworten das Vorhaben, 50 Prozent lehnen es ab.

Positive Konjunkturdaten und die außenpolitischen Erfolge wirken sich offensichtlich weiter positiv auf das Ansehen der Bundesregierung aus: Derzeit sind 40 Prozent der Wahlbevölkerung mit der Arbeit der Großen Koalition zufrieden, 2 Punkte mehr als im Juni und ihr bester Wert seit Mai 2006. Auch die einzelnen Politiker können fast alle Ansehensgewinne verbuchen. Die beiden Spitzenreiter Angela Merkel und Frank-Walter Steinmeier konnten ihre Popularität in den letzten Wochen kräftig steigern. Mit der Arbeit der Kanzlerin sind 75 Prozent (+6 im Vergleich zum Juni) einverstanden, ihr zweitbester Wert. Der Außenminister erreicht mit 69 Prozent wieder seinen Spitzenwert vom Januar. Auf Familienministerin Ursula von der Leyen (59 Prozent, -1) folgt Finanzminister Peer Steinbrück (54 Prozent, +7) mit seinem persönlichen Rekordwert. Gleiches gilt für Umweltminister Gabriel (47 Prozent, +1) und Wirtschaftsminister Michael Glos (39 Prozent, +2). SPD-Chef Kurt Beck hingegen muss ein neuerliches Popularitätstief verkraften (35 Prozent, -2). In der Frage, mit welchem Spitzenkandidaten die SPD in den Bundestagswahlkampf 2009 ziehen soll, gibt es sowohl für die Bürger als auch für die SPD-Anhänger derzeit keinen eindeutigen Favoriten.

Die politische Stimmung hat sich zu Ungunsten der SPD entwickelt, die nur noch auf 28 Prozent der Stimmen käme, wenn am nächsten Sonntag Bundestagswahl wäre (-3). Die Union würde 38 Prozent erreichen (+1). Während die Linke (11 Prozent, +2) und die FDP (10 Prozent, +1) zulegen, verlieren die Grünen leicht (10 Prozent, -1).

Eine Regierungsbeteiligung der Linkspartei nach der Bundestagswahl 2009 befürwortet lediglich ein Viertel der Bürger (24 Prozent). Dass eine Beteiligung der FDP (58 Prozent) bzw. der Grünen (54 Prozent) gut für Deutschland wäre, glaubt indes jeweils mehr als die Hälfte. Den derzeit diskutierten Drei-Parteien-Bündnissen stehen die Bürger mehrheitlich skeptisch gegenüber. Noch am meisten Zustimmung findet die "Jamaika"-Koalition (33 Prozent), gefolgt von einer "Ampel"-Koalition unter SPD-Führung (27 Prozent). Ein Bündnis von SPD, Grünen und Linkspartei hält nur ein Fünftel (19 Prozent) gut für das Land.

Das sind die wichtigsten Ergebnisse des DeutschlandTREND vom Juli, den Infratest dimap im Auftrag der ARD-Tagesthemen und von sieben Tageszeitungen erstellt hat. Im Rahmen einer repräsentativen Erhebung wurden in der Zeit vom 2. bis 3. Juli 1.000, für die Sonntagsfrage vom 2. bis 4. Juli 1.500 wahlberechtigte Personen telefonisch befragt. Die Anlage der Erhebung lässt verallgemeinerungsfähige Aussagen für alle Wahlberechtigten in Deutschland zu, bei einer Fehlertoleranz von plus/minus 1,4 bis 3,1 Prozentpunkten.

Untersuchungsanlage
Grundgesamtheit:
Wahlberechtigte Bevölkerung in Deutschland ab 18 Jahren
Stichprobe:
Repräsentative Zufallsauswahl/Randomstichprobe
Erhebungsverfahren:
Computergestützte Telefoninterviews (CATI)
Fallzahl:
1.000 Befragte
Sonntagsfrage 1.500 Befragte
Erhebungszeitraum:
02.07. - 03.07.2007 /
Sonntagsfrage: 02.07. - 04.07.2007
Fehlertoleranz:
1,4* bis 3,1** Prozentpunkte
* bei einem Anteilswert von 5%
** bei einem Anteilswert von 50%

Sonntagsfrage:
1,1* bis 2,5** Prozentpunkte
* bei einem Anteilswert von 5%
** bei einem Anteilswert von 50%
Durchführendes Institut:
Infratest dimap