WEBSITE DURCHSUCHEN
Schnellsuche
Kartensuche
Sie haben entweder kein Javascript aktiviert oder eine veraltete Version des Adobe Flash Player's installiert.
ARD-Deutschlandtrend
März 2007
Familienförderung: Jeder Zweite für mehr Krippenplätzen, vier von zehn für verbesserte finanzielle Unterstützung
Abbildung vergrößern »
Union setzt sich mehr für Familien ein als die SPD
Abbildung vergrößern »
Zwei Drittel halten Beruf und Kinder für schlecht vereinbar
Abbildung vergrößern »
Bundesregierung muss noch mehr für den Klimaschutz tun
Abbildung vergrößern »
Weiterhin Mehrheit für Ausstieg aus der Kernenergie
Abbildung vergrößern »
Grüne sind die Partei des Klimaschutzes
Abbildung vergrößern »
Fast alle wollen zum Klimaschutz beitragen
Abbildung vergrößern »
Einschätzung der wirtschaftlichen Lage deutlich positiver
Abbildung vergrößern »
Ansehen der Bundesregierung nur geringfügig verbessert
Abbildung vergrößern »
Politikerzufriedenheit: Familienministerin mit Popularitätssprung
Abbildung vergrößern »
Kanzlerpräferenz: Angela Merkel weiterhin klar vor Kurt Beck
Abbildung vergrößern »
Sonntagsfrage: kaum Veränderungen
Abbildung vergrößern »
Sonntagsfrage: kaum Veränderungen
Abbildung vergrößern »CDU-Familienministerin Ursula von der Leyen hat mit ihrem Vorschlag zur Schaffung neuer Krippenplätze eine familienpolitische Diskussion angestoßen. Die Politik der Familienministerin sichert der Union (33 Prozent) derzeit ein größeres familienpolitisches Vertrauen als dem Koalitionspartner SPD (26 Prozent). Allerdings ist knapp ein Drittel der Deutschen (31 Prozent) der Auffassung, dass keine Partei sich ausreichend für Eltern und Kinder engagiert. Ein verstärktes Engagement für Familien ist aus Sicht der Bundesbürger notwendig. Drei Viertel (72 Prozent) halten Kindererziehung und Beruf in Deutschland momentan nicht für gut miteinander vereinbar. Eine knappe Mehrheit aller Deutschen (52 Prozent) glaubt, ein Ausbau von Betreuungsplätzen unterstützt Familien mehr als eine Erhöhung des Kindergeldes oder eine Ausweitung steuerlicher Vergünstigungen (jeweils 18 Prozent).
Vor dem Hintergrund der aktuellen Klimaschutzdebatte ist eine deutliche Mehrheit (58 Prozent) der Meinung, die Bundesregierung müsse mehr für den Klimaschutz tun. Die Haltung zur Kernenergie hat sich ungeachtet der laufenden Diskussion nicht verändert: Rund die Hälfte der Deutschen (51 Prozent) will am geplanten Atomausstieg festhalten, 41 Prozent fordern eine Revision des Beschlusses. Die Bundesbürger selbst sind in Sachen Klimapolitik aufgeschlossen, mit 92 Prozent zeigen sich verbal fast alle Bundesbürger zum klimaschonenden Verhalten bereit, vor allem beim Einsparen von Heizenergie und Strom.
Angesichts des Wirtschaftsaufschwungs und sinkender Arbeitslosenzahlen schätzen 47 Prozent der Deutschen die ökonomische Situation im Land positiv ein. Im Vergleich zum September 2005 hat die Zahl der positiven Einschätzungen um mehr als 30 Punkte zugenommen. Von der verbesserten Beurteilung der Wirtschaftslage profitiert die große Koalition bislang jedoch nicht. Kaum verändert zum Vormonat ist weiterhin ein Großteil der Bevölkerung mit der Arbeit der Bundesregierung unzufrieden (69 Prozent).
In der politischen Stimmung ergeben sich aktuell nur geringe Veränderungen. Die CDU legt um 1 Punkt zu und könnte derzeit bei einer Bundestagswahl mit einem Stimmenanteil von 36 Prozent rechnen. Koalitionspartner SPD bleibt unverändert bei 31 Prozent. Während die Grünen wie im Vormonat 11 Prozent in Aussicht hätten, geben die Liberalen 1 Punkt ab. Sie kämen aktuell auf 10 Prozent, gefolgt von der Linken.PDS, die derzeit mit 8 Prozent rechnen könnten.
Das sind die wichtigsten Ergebnisse des DeutschlandTREND vom März, den Infratest dimap im Auftrag der ARD-Tagesthemen und von acht Tageszeitungen erstellt hat. Im Rahmen einer repräsentativen Erhebung wurden in der Zeit vom 26. bis 28. Februar 1.000, für die Sonntagsfrage 1.500 wahlberechtigte Personen telefonisch befragt. Die Anlage der Erhebung lässt verallgemeinerungsfähige Aussagen für alle Wahlberechtigten in Deutschland zu, bei einer Fehlertoleranz von plus/minus 1,4 bis 3,1 Prozentpunkten.
Sonntagsfrage 1.500 Befragte
Sonntagsfrage: 26.02. - 28.02.2007
* bei einem Anteilswert von 5%
** bei einem Anteilswert von 50%
Sonntagsfrage:
1,1* bis 2,5** Prozentpunkte
* bei einem Anteilswert von 5%
** bei einem Anteilswert von 50%