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ARD-DeutschlandTREND
April 2009
Großes Vertrauen in die Kompetenz von Obama zur Bewältigung der internationalen Krise
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Maßnahmen gegen die Krise: Kontrolle der Finanzmärkte am wichtigsten
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Breiter Zuspruch für Obama und seine Politik
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80 Prozent der Deutschen zufrieden mit Obamas Politik
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Schwindender Rückhalt für Bundeswehreinsatz in Afghanistan
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Frankreich weiterhin vertrauenswürdigster Partner der Bundesrepublik
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Wirtschaftskrise: Ein Drittel ist persönlich betroffen
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Weiterhin mehrheitlich Kritik am Krisenmanagment der Regierung
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Krise bei Opel: Knappe Mehrheit gegen staatliche Hilfen
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Politikerzufriedenheit: Zu Guttenberg mit deutlichem Popularitätsplus
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Kanzler-Direktwahl: Merkel mit großem Rückhalt in den eigenen Reihen
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Parteikompetenzen: Volksparteien mit sehr unterschiedlichem Profil
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Parteikompetenzen Fortsetzung
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Sonntagsfrage: Union mit Zugewinnen, FDP verliert
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Sonntagsfrage: West und Ost
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Aussagen zum NATO-Gipfel
Abbildung vergrößern »Der G20-Gipfel weckt in der Öffentlichkeit hohe Erwartungen, bei der Bewältigung der internationalen Wirtschafts- und Finanzkrise entscheidende Schritte voranzukommen. 80 Prozent der Deutschen trauen US-Präsident Barack Obama zu, einen wichtigen Beitrag zur Lösung der Krise zu leisten. Das Zutrauen in Bundeskanzlerin Angela Merkel (58 Prozent) bzw. Außenminister Frank-Walter Steinmeier (49 Prozent) ist deutlich geringer. Der neue US-Präsident löst hierzulande große Hoffnungen aus: 89 Prozent sehen mit Obama die USA wieder auf dem richtigen Weg. 76 Prozent wünschen sich auch für Deutschland Politiker wie ihn. In der Summe bekommt Obama von 80 Prozent gute Noten - mehr als alle abgefragten deutschen Politiker. In einem Punkt wollen die Deutschen Obama allerdings nicht folgen: Seine angekündigte neue Strategie für Afghanistan beinhaltet auch die Aufforderung an die europäischen Länder, die USA bei der Verstärkung der Truppen zu unterstützen. In der deutschen Bevölkerung wird dies kritisch gesehen, denn eine deutliche Mehrheit (64 Prozent) spricht sich für einen möglichst schnellen Rückzug der Bundeswehr aus dem zentralasiatischen Land aus. Lediglich 32 Prozent plädieren für eine fortdauernde Stationierung.
Zur Bekämpfung der Krise ist aus Sicht der Bürger in erster Linie eine weltweite Kontrolle der Finanzmärkte notwendig (90 Prozent), aber auch kreditfinanzierte Investitionen in Umwelt- und Klimaschutzprogramme sowie Finanzhilfen für Entwicklungsländer finden große Zustimmung. Allerdings befürchten viele Bürger auch Mitnahmeeffekte durch die Unternehmen, was möglicherweise dazu führt, dass sich im Fall des angeschlagenen Autoherstellers Opel eine knappe Mehrheit (51 Prozent) gegen staatliche Hilfen ausspricht.
Die Bewertung der wichtigsten deutschen Politiker hat sich binnen Monatsfrist fast durchweg leicht verbessert. Außenminister Steinmeier ist mit einem Zufriedenheitswert von 66 Prozent erneut auf Platz 1 knapp vor Kanzlerin Merkel mit 64 Prozent platziert (jeweils +1 Punkt im Vergleich zum März). Der neue Wirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg kann seine Bekanntheit deutlich steigern, was sich nahezu vollständig in zahlreicheren positiven Urteilen nieder schlägt: Mit der politischen Arbeit des CSU-Politikers sind derzeit 46 Prozent (+14) zufrieden. Damit erreicht zu Guttenberg eine bessere Bewertung als alle seine Amtsvorgänger in den letzten zehn Jahren.
Die politische Stimmung in Deutschland ist aktuell wieder etwas günstiger für die Union: Derzeit würden sich 34 Prozent für die CDU/CSU entscheiden, ein Plus von 2 Punkten binnen Monatsfrist. Gleichzeitig verliert die kleinere bürgerliche Partei: Die FDP käme auf einen Wähleranteil von 15 Prozent (-2). Auch die SPD muss leichte Einbußen hinnehmen und käme nur noch auf 26 Prozent (-1). Linke (+1) und Grüne (±0) würden jeweils 11 Prozent erreichen.
Sonntagsfrage 1.500 Befragte
* bei einem Anteilswert von 5%
** bei einem Anteilswert von 50%
Sonntagsfrage:
1,1* bis 2,5** Prozentpunkte
* bei einem Anteilswert von 5%
** bei einem Anteilswert von 50%