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ARD-DeutschlandTREND extra II
August 2009
Sonntagsfrage
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Sonntagsfrage im Ost-West-Vergleich
Abbildung vergrößern »Zum zweiten Mal innerhalb von zwei Wochen verliert die Union einen Punkt und kommt in der Sonntagsfrage nur noch auf 35 Prozent. Keinerlei Veränderungen ergeben sich bei der SPD (23 Prozent), FDP (15 Prozent) und den Grünen (13 Prozent). Die Linke verzeichnet einen Zugewinn um einen Punkt und liegt wie bei Monatsbeginn bei 10 Prozent. Alle anderen Parteien kommen zusammen auf 4 Prozent. Damit verfügen nach wie vor Union und FDP über eine Mehrheit von 50 Prozent. SPD, Grüne und Linke kommen zusammen auf 46 Prozent.
Die Sonntagsfrage misst aktuelle Wahlneigungen und nicht tatsächliches Wahlverhalten. Sie ermittelt einen Zwischenstand im Meinungsbildungsprozess der Wahlbevölkerung, der erst am Wahlsonntag abgeschlossen ist. Der Anteil der unentschlossenen bzw. unentschiedenen Wahlberechtigten liegt nach wie vor bei knapp 30 Prozent. Rückschlüsse auf den Wahlausgang sind damit nur bedingt möglich. Zum einen legen sich immer mehr Wähler kurzfristiger vor einer Wahl fest, zum anderen hat die Bedeutung der letzten Wahlkampfphase mit der gezielten Ansprache von unentschlossenen und taktischen Wählern durch die Parteien zugenommen.
* bei einem Anteilswert von 5%
** bei einem Anteilswert von 50%