WEBSITE DURCHSUCHEN
Schnellsuche
Kartensuche
Sie haben entweder kein Javascript aktiviert oder eine veraltete Version des Adobe Flash Player's installiert.
ARD-DeutschlandTREND extra
September 2009
Sonntagsfrage Bundestagswahl
Abbildung vergrößern »
Sonntagsfrage Bundestagswahl im Ost-West-Vergleich
Abbildung vergrößern »
Sonntagsfrage Bundestagswahl im Zeitverlauf
Abbildung vergrößern »
Sicherheit der Wahlentscheidung
Abbildung vergrößern »
Sicherheit der Wahlentscheidung im Zeitverlauf
Abbildung vergrößern »
Sicherheit der Wahlentscheidung nach Parteianhängerschaft
Abbildung vergrößern »
Kanzler-Direktwahl
Abbildung vergrößern »
Kanzler-Direktwahl nach Parteianhängerschaft
Abbildung vergrößern »
Kanzler-Direktwahl im Zeitverlauf
Abbildung vergrößern »
Kanzler-Direktwahl im Zeitverlauf (SPD-, CDU/CSU-Anhänger)
Abbildung vergrößern »
Einschätzung TV-Duell Merkel vs. Steinmeier
Abbildung vergrößern »
Einschätzung TV-Duell Merkel vs. Steinmeier nach Parteianhängerschaft
Abbildung vergrößern »
Einschätzung TV-Duell Spitzenkandidaten
Abbildung vergrößern »
Einschätzung TV-Duell Spitzenkandidaten nach Parteianhängerschaft
Abbildung vergrößern »
Bundeswehr in Afghanistan
Abbildung vergrößern »
Bundeswehr in Afghanistan im Zeitverlauf
Abbildung vergrößern »
Bundeswehreinsatz: Bedeutung für die Wahl
Abbildung vergrößern »
Bundeswehreinsatz: Bedeutung für die Wahl nach Parteianhängerschaft
Abbildung vergrößern »Knapp drei Wochen vor dem Urnengang ist die politische Stimmung in Deutschland recht stabil, wobei die politischen Lager nahezu gleichauf liegen: Wenn bereits am nächsten Sonntag Bundestagswahl wäre, käme die CDU/CSU wie in der Vorwoche auf 35 Prozent der Stimmen. Auch die SPD bliebe konstant (23 Prozent). Gleiches gilt für die FDP mit 14 Prozent. Die Grünen hingegen müssen einen Punkt abgeben und würden derzeit einen Wähleranteil von 12 Prozent erreichen. Die Linke vermag einen Punkt zuzulegen und käme ebenfalls auf 12 Prozent. Alle anderen Parteien könnten zusammen genommen 4 Prozent der Stimmen auf sich vereinen. Wäre dies bereits das Ergebnis des Urnengangs, würde neben einer Großen Koalition auch ein Bündnis von Union und FDP über die notwendige Mehrheit der Mandate verfügen. Der Vorsprung von Schwarz-Gelb auf die anderen Parteien ist jedoch wie in der Vorwoche sehr knapp (49:47 Prozent).
Die Sonntagsfrage misst aktuelle Wahlneigungen und nicht tatsächliches Wahlverhalten. Sie ermittelt einen Zwischenstand im Meinungsbildungsprozess der Wahlbevölkerung, der erst am Wahlsonntag abgeschlossen ist. Knapp jeder zweite Wahlberechtigte ist in seiner Parteipräferenz noch nicht endgültig festgelegt bzw. hat sich noch nicht entschieden, ob er an dem Wahlgang teilnimmt. Gegenüber der Vorwoche hat der Anteil derer, die sich noch nicht sicher ob und ggfs. wen sie wählen, sogar um 6 Punkte zugenommen. Auch gegenüber dem vergleichbaren Zeitpunkt vor der Bundestagswahl 2005 ist der Anteil der Unentschlossenen insgesamt größer. Aktuell ist die Verunsicherung nach wie vor insbesondere bei früheren SPD-Wählern überdurchschnittlich groß. Rückschlüsse auf den Wahlausgang sind damit nur bedingt möglich. Zum einen legen sich immer mehr Wähler kurzfristiger vor einer Wahl fest, zum anderen hat die Bedeutung der letzten Wahlkampfphase mit der gezielten Ansprache von unentschlossenen und taktischen Wählern durch die Parteien zugenommen.
* bei einem Anteilswert von 5%
** bei einem Anteilswert von 50%