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ARD-DeutschlandTREND
Juni 2010 extra "Bundespräsident", Hart aber fair
Verständnis für Rücktritt des Bundespräsidenten
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Köhler-Nachfolge: Fast die Hälfte hält von der Leyen für das Amt geeignet
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Mehrheit für Direktwahl des Bundespräsidenten
Abbildung vergrößern »Noch vor der Festlegung der Regierungskoalition auf den niedersächsischen Ministerpräsidenten als Nachfolger-Kandidat für das Amt des Bundespräsidenten betrachtete knapp ein Drittel der Bundesbürger Christian Wulff als geeignet für das Amt des Bundespräsidenten. In der am 1. und 2. Juni für die ARD-Sendung "Hart aber fair" erhobenen Daten schloss die zunächst ebenfalls als mögliche CDU-Kandidatin gehandelte Bundesarbeitsministerin mit Abstand am besten ab. Ursula von der Leyen galt zu Wochenmitte bei fast jedem zweiten Bundesbürger als Politikerin, die für das höchste Amt geeignet wäre.
Für den am Montag erfolgten Rücktritt Horst Köhlers vom Amt des Bundespräsidenten zeigt die Hälfte der Bundesbürger (51 Prozent) Verständnis. Gleichzeitig glaubt allerdings nur ein Drittel (32 Prozent), dass Köhlers Verweis auf die Kritik an seinen Äußerungen zu den Auslandseinsätzen der Bundeswehr der eigentliche Grund für die Rücktrittsentscheidung war. In der Frage der Wahl des Bundespräsidenten sprechen sich die Deutschen wie bei früheren Umfragen mehrheitlich für eine Abkehr vom bestehenden Verfahren über die Abstimmung in der Bundesversammlung (35 Prozent) und für die Einführung einer Direktwahl (62 Prozent) aus.
* bei einem Anteilswert von 5%
** bei einem Anteilswert von 50%