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ARD-DeutschlandTREND
November 2010
Wirtschaftliche Situation: Mehrheit erstmals seit 2008 wieder zufrieden
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Zukünftige wirtschaftliche Entwicklung
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Regierungsbewertung: Rückhalt leicht verbessert
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Zeugnis für Schwarz-gelb
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Bundesbürger sehen beim Aufschwung viele Väter am Werk
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Schwarz-Gelb: Richtiges Bündnis für Wachstum und Arbeitsmarkt, gesunkene Erwartungen bei Gerechtigkeit, Lohnpolitik und Weiterentwicklung der Sozialversicherungssysteme
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Bürger fühlen Aufschwung nicht
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Auswirkungen der Finanz- und Wirtschaftskrise
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Schuldenabbau hat Vorrang vor Steuersenkungen
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Politikerzufriedenheit: Guttenberg und Brüderle mit Rekordwerten
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Wahl 2013: Sympathien für Unions-Spitzenkandidat zu Guttenberg
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Bewertung Parteivorsitzende
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Sonntagsfrage: keine Veränderung bei Union, FDP und SPD, positiver Trend für Grüne setzt sich fort
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Wahl- und Umfrageergebnisse seit der Bundestagswahl 2005
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Sonntagsfrage Bund in West- und Ostdeutschland
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Sicherheitsgefühl der Bevölkerung im Zeitverlauf
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Bomben als Luftfracht: Deutsche sehen Land gut geschützt, fordern aber fortgesetzte Anstrengungen
Abbildung vergrößern »Die robuste Konjunkturentwicklung hinterlässt auch im November positive Spuren im Meinungsbild der Bundesbürger. Erstmals überwiegt seit Frühjahr 2008 wieder die Zahl derer, die die wirtschaftliche Situation als sehr gut bzw. gut bezeichnen. Die gewachsene wirtschaftliche Zufriedenheit der Bundesbürger überträgt sich jedoch nicht im selben Maße auf die Bundesregierung. Sie gewinnt auch im November nur langsam an Zustimmung zurück.
Ein Grund ist hierfür, dass die Konjunkturentwicklung nicht ausschließlich und in erster Linie mit Schwarz-Gelb in Verbindung gebracht wird: Vier von zehn (38 Prozent) weisen dem aktuellen Kabinett einen großen Anteil an der positiven Arbeitsmarktentwicklung zu. Eine ähnlich große Bedeutung wird der rot-grünen Agenda-Politik unter Gerhard Schröder, eine größere der Vorgängerkoalition aus Union und SPD zugeschrieben. Auch wenn damit Schwarz-Gelb in den Augen der Bundesbürger den Aufschwung nicht allein für sich reklamieren kann: Die jetzige Koalition ist für die Mehrheit der Bundesbürger wie im vergangenen Herbst durchaus die richtige Regierung für mehr Wirtschaftswachstum, für die Bekämpfung der Folgen der Wirtschafts- und Finanzkrise und für sichere Arbeitsplätze. Deutliche Ansehensverluste verzeichnet sie in den Bereichen soziale Gerechtigkeit, zukunftsfähige Sozialversicherungssysteme sowie Lohnpolitik. Wie die große Koalition in der letzten Wachstumsphase sieht sich auch Schwarz-Gelb mit dem Problem eines nicht gefühlten Aufschwungs konfrontiert. Wie damals betrachtet sich derzeit das Gros der Bundesbürger nicht als Nutznießer der Konjunkturentwicklung.
Mit neuem Rekordwert ist Verteidigungsminister zu Guttenberg auch im November der Kanzlerin deutlich voraus. Vor dem Hintergrund seiner hohen Popularität überrascht es nicht, dass ein Unions-Spitzenkandidat Guttenberg für die Bundestagswahl 2013 derzeit einen deutlich größeren Zuspruch erfährt als eine Unions-Kandidatin Merkel. Jedoch sind die CDU/CSU-Anhänger in der Frage des nächsten Spitzenkandidaten eher gespalten: Die eine Hälfte plädiert für die Amtsinhaberin, die andere für den CSU-Politiker.
In der aktuellen politischen Stimmung bleiben Union und FDP auf dem Niveau des Vormonats. Wie im Oktober könnten sie aktuell bei einer Bundestagswahl mit einem Anteil von 32 bzw. 5 Prozent rechnen. Unverändert liegt auch die SPD mit 27 Prozent. Während die Linkspartei um 2 Punkte auf 9 Prozent fällt, legen die Grünen im gleichen Umfang zu und erzielen mit 22 Prozent einen neuen Rekordwert im ARD-DeutschlandTREND. Die sonstigen Parteien kommen wie im Vormonat auf 5 Prozent.
Sonntagsfrage: 1507 Befragte
* bei einem Anteilswert von 5%
** bei einem Anteilswert von 50%