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ARD-DeutschlandTREND
Mai 2011
Zweifel an Legitimität zur Tötung Bin Ladens
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Gewachsene Sorge um Sicherheitslage
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Aussagen zur Terrorgefahr
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Verlängerung der Anti-Terror-Gesetze
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Tod des Top-Terroristen: Für Zwei Drittel kein Anlass zur Freude
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Aktuelle Verhältnisse: Beunruhigung überwiegt
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Hohe wirtschaftliche Zufriedenheit bei fortbestehender Enttäuschung vom Aufschwung
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Persönlicher Nutzen vom Wirtschaftswachstum: Zeitverlauf
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Persönliche wirtschaftliche Lage: Zeitverlauf
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Persönliche wirtschaftliche Lage in zehn Jahren
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Sorge wegen neuer Arbeitnehmerfreizügigkeit
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Regierungszufriedenheit steigt
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Politikerzufriedenheit: Schäuble und de Maiziere an der Spitze, Oppositionspolitiker verlieren
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Politikerzufriedenheit Fortsetzung
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Sonntagsfrage zur Bundestagswahl: Union legt zu, SPD und FDP mit Einbußen
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Sonntagsfrage zur Bundestagswahl in
West- und Ostdeutschland
SPD mit Image-Problemen
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SPD mit Image-Problemen: SPD-Anhänger
Abbildung vergrößern »Die Rechtmäßigkeit der Tötung des Al Quaida-Anführers Osama Bin Laden durch eine amerikanische Spezialeinheit ist in der deutschen Bevölkerung umstritten: 42 Prozent vertreten die Meinung, die USA hatten das Recht, Bin Laden in Pakistan zu töten. 53 Prozent stellen dies dagegen in Abrede. Unabhängig von der Frage der Legitimität des US-Vorgehens werden negative Folgen für die Sicherheitslage befürchtet: die Hälfte der Bundesbürger geht davon aus, dass nach der amerikanischen Kommandoaktion die Gefahr von terroristischen Anschlägen gestiegen ist. Der Blick in die Zukunft bleibt deshalb eher von Sorgen als von Zuversicht geprägt.
Dagegen wird die wirtschaftliche Situation im Mai ähnlich positiv bewertet wie im Vormonat. Zwei Drittel (65 Prozent; -1) bezeichnen die wirtschaftliche Lage in Deutschland derzeit als sehr gut oder gut, drei von zehn (34 Prozent; +/-0) äußern sich skeptisch. Ungeachtet der wohlwollenden Bewertung der Wirtschaftslage sind die Bundesbürger allerdings weiterhin vom Aufschwung enttäuscht. Kaum verändert zum Februar beklagen sieben von zehn (69 Prozent; -2) eine fehlende Teilhabe an der positiven Wirtschaftsentwicklung.
Die Arbeit der Bundesregierung stößt mit 71 Prozent auch im Mai mehrheitlich bei den Bundesbürgern auf Kritik. Die Bewertung des Berliner Kabinetts fällt allerdings deutlich wohlwollender aus als noch im Vormonat. Nach 23 Prozent äußern sich derzeit 29 Prozent zufrieden zu den Leistungen von Schwarz-Gelb, so viele wie zuletzt im Januar 2010.
Der Ansehensgewinn der Bundesregierung spiegelt sich in einer verbesserten Bewertung einer Reihe von Bundesministern einschließlich der Kanzlerin wider. Die Spitzen der Opposition verlieren dagegen fast durchgehend an Rückhalt. Im Ergebnis wird die Liste der beliebtesten Politiker im Mai mit Wolfgang Schäuble (54 Prozent; -3) wieder von einem Unionspolitiker angeführt. Ihm folgend mit identischer Bewertung der neue Bundesverteidigungsminister Thomas de Maiziere (52 Prozent; +5), SPD-Fraktionsvorsitzender Frank-Walter Steinmeier (-8) und Bundeskanzlerin Angela Merkel, die ihren Einbruch vom Vormonat weitgehend wettmachen kann (+4).
Vom Ansehensgewinn der Bundesregierung profitiert in der politischen Stimmung allein die Union. Sie verbessert sich zum Vormonat um 2 Punkte und käme aktuell bei einer Bundestagswahl auf 35 Prozent. Die FDP gibt dagegen einen Punkt ab und läge wieder unter der 5-Prozentmarke (4 Prozent). Schwächer als im Vormonat liegt auch die SPD (-1), die momentan mit 26 Prozent rechnen könnte. Die Grünen hätten wie im April 23 Prozent, die Linke 7 Prozent in Aussicht. Die Sonstigen kämen auf 5 Prozent.
Sonntagsfrage: 1.501 Befragte
Sonntagsfrage: 02. bis 04. Mai 2011
* bei einem Anteilswert von 5%
** bei einem Anteilswert von 50%