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ARD-DeutschlandTREND

März 2013

Große Mehrheit für die Begrenzung von Managergehältern

Große Mehrheit für die Begrenzung von Managergehältern

Mehrheit für generellen statt branchespezifischen Mindestlohn

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Gewerkschaftsforderungen für öffentlichen Dienst umstritten

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Mehrheit für rechtliche Gleichstellung gleichgeschlechtlicher Lebenspartnerschaften

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Politikerbewertung: Kanzlerin auf Platz 1, Vizekanzler Schlusslicht

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Kanzlerpräferenz: Merkel weiterhin mit großem Abstand vor Steinbrück

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Profilvergleich: Merkel sympathischer und glaubwürdiger

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Zwei Drittel: Steinbrück sollte diplomatischer formulieren

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Sonntagsfrage: Grüne im Aufwind, Piraten im Rekordtief

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Sonntagsfrage zur Bundestagswahl in West- und Ostdeutschland

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Jeder Zweite hält die CDU für zu konservativ

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Politische Positionierung der CSU

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Uneingelöste Versprechen Hauptursache für schwierige Lage der FDP

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Kontroverse Meinungen zur „Agenda 2010“

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Große Mehrheit für die Begrenzung von Managergehältern

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Mehrheit für generellen statt branchespezifischen Mindestlohn

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Gewerkschaftsforderungen für öffentlichen Dienst umstritten

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Mehrheit für rechtliche Gleichstellung gleichgeschlechtlicher Lebenspartnerschaften

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Politikerbewertung: Kanzlerin auf Platz 1, Vizekanzler Schlusslicht

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Kanzlerpräferenz: Merkel weiterhin mit großem Abstand vor Steinbrück

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Profilvergleich: Merkel sympathischer und glaubwürdiger

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Zwei Drittel: Steinbrück sollte diplomatischer formulieren

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Sonntagsfrage: Grüne im Aufwind, Piraten im Rekordtief

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Sonntagsfrage zur Bundestagswahl in West- und Ostdeutschland

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Jeder Zweite hält die CDU für zu konservativ

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Politische Positionierung der CSU

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Uneingelöste Versprechen Hauptursache für schwierige Lage der FDP

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Kontroverse Meinungen zur „Agenda 2010“

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Eine Initiative zur Begrenzung von Managergehältern fände auch in Deutschland eine große Mehrheit - und das über die Parteigrenzen hinweg. Neun von zehn Bundesbürgern (89 Prozent) halten eine Begrenzung der Gehälter auch in Deutschland für nötig.

Ginge es in der Debatte um Niedriglöhne nach dem Willen der Bevölkerung, würde es künftig eine gesetzliche Lohnuntergrenze für alle Arbeitnehmer geben: 55 Prozent plädieren für dieses Konzept. 40 Prozent bevorzugen hingegen eine branchenspezifische Untergrenze, die von Arbeitgebern und Gewerkschaften ausgehandelt wird.

Für eine umfassende rechtliche Gleichbehandlung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften mit Ehen von Mann und Frau plädieren zwei Drittel der Bundesbürger (66 Prozent). Die Wählerschaft der CSU steht der rechtlichen Gleichbehandlung offener gegenüber, als es die Parteiführung vielleicht vermutet: Immerhin 52 Prozent der CSU-Anhänger plädieren für die Gleichbehandlung, in Reihen der CDU-Reihen noch ein wenig mehr (55 Prozent).

Die Beurteilung der Bundesregierung ist von einer sehr unterschiedlichen Wahrnehmung ihrer Protagonisten geprägt: Während auf der einen Seite Vizekanzler Rösler (23 Prozent) das Schlusslicht unter den abgefragten Politikern markiert, ist auf der anderen Seite die große Popularität der Kanzlerin Merkel (68 Prozent) ungebrochen. SPD-Kanzlerkandidat Steinbrück scheint seine Beschreibung italienischer Politiker als „Clowns“ zwar nicht geschadet zu haben, mit 36 Prozent Zustimmung konnte er sein Tief allerdings nicht überwinden. Der Grüne-Spitzenkandidat Jürgen Trittin erhält von 48 Prozent der Deutschen gute Noten und verzeichnet damit seinen bisher besten Wert im ARD-DeutschlandTREND.

Merkel führt bei der Kanzlerpräferenz weiterhin mit großem Abstand vor ihrem Herausforderer (58:26 Prozent). Die Gründe dafür sind nicht inhaltlich, sondern vorrangig in der Wahrnehmung ihren Charaktereigenschaften begründet. Die CDU-Politikerin gilt im direkten Vergleich mit Steinbrück als sympathischer (54:24 Prozent) sowie glaubwürdiger (51:22 Prozent) und strahlt aus Sicht der Bürger mehr Verlässlichkeit aus (53:20 Prozent) als ihr Herausforderer. Darüber hinaus schreibt jeder Zweite Merkel einen klareren politischen Kurs zu als dem SPD-Mann (49:26 Prozent) – auch wenn sechs von zehn der Überzeugung sind, dass Steinbrück deutlicher sagt, was er denkt (61:22 Prozent). Knapp zwei Drittel (62 Prozent) sind allerdings der Meinung, der Merkel-Herausforderer sollte diplomatischer formulieren.

In der politischen Stimmung können die Grünen im Vergleich zur Vorwoche 2 Punkte zulegen und würden derzeit 17 Prozent erreichen. Dies ist ihr bester Wert seit Oktober 2011. Demgegenüber müssen die Piraten mit 2 Prozent (-1) ein Rekordtief verkraften – ihr niedrigster Wert im ARD-DeutschlandTREND seit ihrem Aufstieg im Herbst 2011. Die CDU/CSU könnte aktuell 40 Prozent (-1) der Stimmen auf sich vereinen, die schwarz-gelbe Koalition jedoch nicht fortsetzen, weil die FDP mit 4 Prozent weiterhin unter der Mandatsschwelle verharrt. Die SPD fällt aufgrund eines Minus von einem Punkt auf 26 Prozent zurück. Parallel dazu gewinnt die Linke einen Punkt hinzu und würde derzeit 7 Prozent der Stimmen erzielen.

Untersuchungsanlage

Grundgesamtheit:Wahlberechtigte Bevölkerung in Deutschland ab 18 Jahren

Stichprobe:Repräsentative Zufallsauswahl/
Dual-Frame
(Relation Festnetz-/Mobilfunknummern 70:30)

Erhebungsverfahren:Computergestützte Telefoninterviews (CATI)

Fallzahl:1003 Befragte
Fragen zur politischen Position der CDU bzw. CSU: jeweils rund 500 Befragte
Sonntagsfrage: 1503

Erhebungszeitraum:4.-5. März 2013
Sonntagsfrage: 4.-6. März 2013

Fehlertoleranz:1,4* bis 3,1** Prozentpunkte
Bei 500 Befragten: 1,9* bis 4,4** Prozentpunkte
* bei einem Anteilswert von 5 Prozent
** bei einem Anteilswert von 50 Prozent

Durchführendes Institut:infratest dimap

Wahlforschung

Heiko Gothe

Projektdirektor Meinungs- und Wahlforschung

heiko.gothe @infratest-dimap.de