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ARD-DeutschlandTREND

Mai 2013

Breite Mehrheit befürwortet Steuererhöhungen

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Sechs von zehn finden Vermögenssteuer gut

Sechs von zehn finden Vermögenssteuer gut

Mehrheit ist überzeugt, dass SPD und Grünen Steuererhöhungspläne schaden werden

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Strafbefreiende Selbstanzeige: Minderheit für Beibehaltung der jetzigen Regelung

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Regierungszufriedenheit: Schwarz-gelb stabilisiert Rückhalt

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Zufriedenheit mit der Regierung unter Führung von Angela Merkel

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Politikerbewertung: Merkel unangefochten auf Platz 1

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Kanzlerpräferenz: Merkel weiter mit großem Abstand vor Steinbrück

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Eurokrise: Mehrheit der Deutschen steht zur Gemeinschaftswährung, ein Drittel ist distanziert

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AfD: vier von zehn fänden Bundestagseinzug gut

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Sonntagsfrage: Geringe Veränderungen zur Vorwoche

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Sonntagsfrage zur Bundestagswahl in West- und Ostdeutschland

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Gründe für SPD-Tief aus Sicht der Bürger: Profilierungsprobleme in der Euro-Krise, Steuerpolitik, Stärke Merkels

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SPD-Anhänger: Ursachen für SPD-Schwäche

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Champions-League Finale: Wunschsieger Dortmund

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Champions-League Finale: Favorit Bayern

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Breite Mehrheit befürwortet Steuererhöhungen

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Sechs von zehn finden Vermögenssteuer gut

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Mehrheit ist überzeugt, dass SPD und Grünen Steuererhöhungspläne schaden werden

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Strafbefreiende Selbstanzeige: Minderheit für Beibehaltung der jetzigen Regelung

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Regierungszufriedenheit: Schwarz-gelb stabilisiert Rückhalt

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Zufriedenheit mit der Regierung unter Führung von Angela Merkel

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Politikerbewertung: Merkel unangefochten auf Platz 1

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Kanzlerpräferenz: Merkel weiter mit großem Abstand vor Steinbrück

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Eurokrise: Mehrheit der Deutschen steht zur Gemeinschaftswährung, ein Drittel ist distanziert

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AfD: vier von zehn fänden Bundestagseinzug gut

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Sonntagsfrage: Geringe Veränderungen zur Vorwoche

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Sonntagsfrage zur Bundestagswahl in West- und Ostdeutschland

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Gründe für SPD-Tief aus Sicht der Bürger: Profilierungsprobleme in der Euro-Krise, Steuerpolitik, Stärke Merkels

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SPD-Anhänger: Ursachen für SPD-Schwäche

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Champions-League Finale: Wunschsieger Dortmund

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Champions-League Finale: Favorit Bayern

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Die gesellschaftlichen Verhältnisse in Deutschland gelten bei den Bürgern seit geraumer Zeit als nicht gerecht. Derzeit finden 55 Prozent, dass es in Deutschland alles in allem ungerecht zugeht, 40 Prozent sind gegenteiliger Meinung. Vor diesem Hintergrund stoßen aktuelle Forderungen nach Steuererhöhungen auf breite Unterstützung in der Bevölkerung: 72 Prozent befürworten dieses Vorhaben. Lediglich ein Viertel (25 Prozent) lehnt Steuererhöhungen ab. In der Bevölkerung findet die Vermögenssteuer die breiteste Unterstützung: 62 Prozent fänden es gut, wenn Menschen mit Vermögen darauf Vermögenssteuer zahlen müssten, 33 Prozent fänden das nicht gut. Eine Anhebung der Einkommenssteuer für Besserverdienende findet bei 53 Prozent der Bevölkerung positive Resonanz, 44 Prozent sind dagegen. Lediglich die Erhöhung der Erbschaftssteuer lehnt eine Mehrheit (30:65 Prozent) ab. Eine Mehrheit der Bürger ist allerdings der Meinung, dass die Forderungen von SPD und Grünen den beiden Parteien im Wahlkampf schaden. Vor dem Hintergrund des Fall Hoeneß spricht sich eine Mehrheit gegen die Beibehaltung der generelle Strafbefreiung von Steuerhinterziehern bei einer Selbstanzeige aus: 34 Prozent plädieren für deren generelle Abschaffung, weitere 32 Prozent halten die Straffreiheit nur bei Bagatellfällen für angemessen.

Ungeachtet der andauernden Euro- und Schuldenkrise hält eine Mehrheit der Bürger weiterhin am Euro fest. In Deutschland überwiegt mit 76 Prozent die Einschätzung, die Gemeinschaftswährung sei insgesamt eine gute Idee, die allerdings bislang schlecht umgesetzt wurde. Nur drei von zehn (29 Prozent) sprechen sich für eine schnelle Wiedereinführung der D-Mark statt fortgesetzter Bemühung um den Euro aus. Ein Drittel der Bundesbürger (36 Prozent) glaubt, dass Deutschland den Euro nicht braucht. Entsprechend fordern sechs von zehn Deutschen (58 Prozent) die Bundesregierung auf, alles zu tun, um die Gemeinschaftswährung zu retten. Ein gutes Drittel (37 Prozent) unterstützt diese Haltung allerdings nicht. Mit Blick auf die Zukunft gehen die Deutschen davon aus, dass die Gemeinschaftswährung Bestand haben wird. Drei Viertel (76 Prozent) rechnen damit, dass der Euro die Krise übersteht und auch in einigen Jahren noch existiert.

Immerhin 37 Prozent der Wahlberechtigten fänden den Einzug der Euro-kritischen Partei „Alternative für Deutschland“ in den Bundestag gut. In Stimmen kann die AfD dies aktuell jedoch nicht umsetzen, denn sie verharrt bei einem Wähleranteil von 3 Prozent und damit deutlich unter der Mandatsschwelle. Die Union käme wie in der Vorwoche auf 40 Prozent, die FDP erneut auf 4 Prozent. Leichte Verluste muss die SPD hinnehmen (26 Prozent, -1), während die Grünen leicht zulegen (15 Prozent, +1). Die Linke (7 Prozent) bleibt stabil. Gründe für die Schwäche der SPD sind aus Sicht der Bürger vor allem deren Profilierungsprobleme in der Euro-Krise, die Steuerpolitik und die Stärke Angela Merkels.

Nach dem Einzug von Bayern München und Borussia Dortmund in das Champions-League-Finale wünscht sich eine Mehrheit (58 Prozent) die Borussen als Sieger. Erwartet wird allerdings ein Sieg der Bayern im Wembley-Stadion (59 Prozent).

Studieninformation

Grundgesamtheit:Wahlberechtigte Bevölkerung in Deutschland ab 18 Jahren

Stichprobe:Repräsentative Zufallsauswahl/
Dual-Frame
(Relation Festnetz-/Mobilfunknummern 70:30)

Erhebungsverfahren:Computergestützte Telefoninterviews (CATI)

Fallzahl:1.006 Befragte
Sonntagsfrage: 1506 Befragte
Fragen zur Gerechtigkeit, strafbefreienden Selbstanzeige und zur Regierungszufriedenheit: jeweils rund 500 Befragte

Erhebungszeitraum:29. bis 30. April 2013
Sonntagsfrage: 29. April bis 1. Mai 2013

Schwankungsbreite:1,4* bis 3,1** Prozentpunkte
Bei 500 Befragten: 1,9* bis 4,4** Prozentpunkte
* bei einem Anteilswert von 5% ** bei einem Anteilswert von 50%

Durchführendes Institut:infratest dimap

Wahlforschung

Heiko Gothe

Projektdirektor Meinungs- und Wahlforschung

heiko.gothe @infratest-dimap.de