Menu

ARD-DeutschlandTREND

August 2014

Ukraine-Krise: Acht von zehn machen Russland verantwortlich für Eskalation

Ukraine-Krise: Acht von zehn machen Russland verantwortlich für Eskalation

Vertrauen gegenüber Russland erneut rückläufig

Vertrauen gegenüber Russland erneut rückläufig

Vertrauenswürdige Partner für Deutschland im Zeitverlauf

Vertrauenswürdige Partner für Deutschland im Zeitverlauf

Gaza-Konflikt: Verantwortung für Eskalation liegt auf beiden Seiten

Gaza-Konflikt: Verantwortung für Eskalation liegt auf beiden Seiten

Gaza-Konflikt: Bundesregierung sollte sich heraushalten

Gaza-Konflikt: Bundesregierung sollte sich heraushalten

Zustimmung zur Einführung einer PKW-Maut deutlich gesunken

Zustimmung zur Einführung einer PKW-Maut deutlich gesunken

PKW-Maut: Zustimmung zum finanziellem
Ausgleich für deutsche Autofahrer

PKW-Maut: Zustimmung zum finanziellem Ausgleich für deutsche Autofahrer

Zwei Drittel sieht finanzielle Mehrbelastung für 
deutsche Autofahrer

Zwei Drittel sieht finanzielle Mehrbelastung für deutsche Autofahrer

Zufriedenheit mit der Bundesregierung auf Rekordhoch

Zufriedenheit mit der Bundesregierung auf Rekordhoch

Politikerbewertung: Merkel und Steinmeier sind Spitzenreiter

Politikerbewertung: Merkel und Steinmeier sind Spitzenreiter

Parteiprofile: Union punktet mit Personal und Geschlossenheit, SPD mit Personal und Bürgernähe

Parteiprofile: Union punktet mit Personal und Geschlossenheit, SPD mit Personal und Bürgernähe

Sonntagsfrage: Union legt zu, FDP sackt auf 3 Prozent ab

Sonntagsfrage: Union legt zu, FDP sackt auf 3 Prozent ab

Sonntagsfrage zur Bundestagswahl im Zeitverlauf

Sonntagsfrage zur Bundestagswahl im Zeitverlauf

Ukraine-Krise: Acht von zehn machen Russland verantwortlich für Eskalation

Ukraine-Krise: Acht von zehn machen Russland verantwortlich für Eskalation

Vertrauen gegenüber Russland erneut rückläufig

Vertrauen gegenüber Russland erneut rückläufig

Vertrauenswürdige Partner für Deutschland im Zeitverlauf

Vertrauenswürdige Partner für Deutschland im Zeitverlauf

Gaza-Konflikt: Verantwortung für Eskalation liegt auf beiden Seiten

Gaza-Konflikt: Verantwortung für Eskalation liegt auf beiden Seiten

Gaza-Konflikt: Bundesregierung sollte sich heraushalten

Gaza-Konflikt: Bundesregierung sollte sich heraushalten

Zustimmung zur Einführung einer PKW-Maut deutlich gesunken

Zustimmung zur Einführung einer PKW-Maut deutlich gesunken

PKW-Maut: Zustimmung zum finanziellem
Ausgleich für deutsche Autofahrer

PKW-Maut: Zustimmung zum finanziellem Ausgleich für deutsche Autofahrer

Zwei Drittel sieht finanzielle Mehrbelastung für 
deutsche Autofahrer

Zwei Drittel sieht finanzielle Mehrbelastung für deutsche Autofahrer

Zufriedenheit mit der Bundesregierung auf Rekordhoch

Zufriedenheit mit der Bundesregierung auf Rekordhoch

Politikerbewertung: Merkel und Steinmeier sind Spitzenreiter

Politikerbewertung: Merkel und Steinmeier sind Spitzenreiter

Parteiprofile: Union punktet mit Personal und Geschlossenheit, SPD mit Personal und Bürgernähe

Parteiprofile: Union punktet mit Personal und Geschlossenheit, SPD mit Personal und Bürgernähe

Sonntagsfrage: Union legt zu, FDP sackt auf 3 Prozent ab

Sonntagsfrage: Union legt zu, FDP sackt auf 3 Prozent ab

Sonntagsfrage zur Bundestagswahl im Zeitverlauf

Sonntagsfrage zur Bundestagswahl im Zeitverlauf

In der Ukraine-Krise macht eine große Mehrheit der Deutschen (80 Prozent) Russland zu einem großen Teil verantwortlich für die Eskalation im Osten des Landes. Mehr als zwei Drittel (70 Prozent) halten die verschärften Sanktionen der Europäischen Union für richtig. Sechs von zehn (62 Prozent) wünschen sich sogar, dass die EU dem russischen Präsidenten noch entschiedener entgegentritt. Die Forderung nach härteren Sanktionen gegenüber der Russischen Föderation, auch wenn sich dies negativ auf Wirtschaft und Arbeitsplätze hierzulande auswirken sollte, findet allerdings ein geteiltes Echo: Die eine Hälfte der Bevölkerung stimmt der Forderung zu, die andere Hälfte lehnt dies angesichts der möglichen Auswirkungen ab (49:46 Prozent). Nur noch 15 Prozent der Bürger schätzen Russland als einen vertrauenswürdigen Partner Deutschlands ein.
Für die kriegerische Eskalation im Gaza-Streifen tragen aus Sicht einer Mehrheit der Bundesbürger (64 Prozent) sowohl Israel als auch die Palästinenser-Organisation Hamas gleichermaßen die Verantwortung. Eine eindeutige Schuldzuweisung zu Lasten Israels nehmen 15 Prozent vor, die alleinige Verantwortung bei den Palästinensern sehen 14 Prozent der Bevölkerung. Zwei Drittel (69 Prozent) plädieren dafür, dass sich Deutschland aus dem Konflikt heraushält.
Die Zustimmung zur Einführung einer PKW-Maut für ausländische Autofahrer ist in den letzten Monaten deutlich gesunken. Aktuell befürworten 46 Prozent der Bevölkerung die PKW-Maut, 49 Prozent lehnen die Pläne des Verkehrsministers Dobrindt ab. Im November 2013 sprachen sich noch 59 Prozent für deren Einführung aus. Eine positive Haltung gegenüber den Plänen des CSU-Ministers haben derzeit nur noch die Anhänger der AfD und der Unionsparteien. Eine wichtige Ursache für die skeptischen Haltungen gegenüber der PKW-Maut dürfte darin liegen, dass knapp zwei Drittel (62 Prozent) der Zusicherung eines vollen finanziellen Ausgleichs offenkundig keinen Glauben schenken und eine Mehrbelastung der deutschen Autofahrer befürchten.
Die Bundesregierung kann derzeit auf einen hohen Rückhalt in der Bevölkerung bauen. Aktuell sind 59 Prozent mit der Arbeit der Großen Koalition sehr zufrieden bzw. zufrieden. Das ist die höchste Zustimmung für eine Bundesregierung, die seit Beginn des ARD-DeutschlandTREND im November 1997 gemessen wurde. Der Außenminister und die Bundeskanzlerin sind die beliebtesten Politiker Deutschlands. Mit der politischen Arbeit des Sozialdemokraten Frank-Walter Steinmeier sind derzeit 74 Prozent der Bürger zufrieden (+5 Punkte im Vergleich zum Juli). Mit dem Wirken Angela Merkels sind ebenfalls drei Viertel der Bevölkerung einverstanden (74 Prozent, +3) – ihr bester Wert im ARD-DeutschlandTREND seit Oktober 2007.

Die Union kann von der guten Bewertung der Bundesregierung und ihrer Spitzenpolitiker profitieren. Aktuell würden sich 41 Prozent der Wahlberechtigten für die CDU/CSU entscheiden, 2 Punkte mehr als Anfang Juli. Die SPD könnte wie im Vormonat 26 Prozent der Stimmen auf sich vereinen. Die Grünen sind mit aktuell 10 Prozent (-1) weiter knapp vor der Linkspartei (9 Prozent, +/-0) drittstärkste Kraft, während die AfD mit 5 Prozent konstant an der Mandatsschwelle liegt. Die FDP verliert einen Punkt und sackt auf 3 Prozent ab – sie schneidet damit aktuell so schlecht ab wie zuletzt im Dezember 2013.

Untersuchungsanlage

Grundgesamtheit:Wahlberechtigte Bevölkerung in Deutschland ab 18 Jahren

Stichprobe:Repräsentative Zufallsauswahl/Dual Frame
(Relation Festnetz-/Mobilfunknummern 70:30)

Erhebungsverfahren:Computergestützte Telefoninterviews (CATI)

Fallzahl:1.003 Befragte
Sonntagsfrage: 1.503 Befragte


Erhebungszeitraum:04. bis 05. August 2014
Sonntagsfrage: 04. bis 06. August 2014

Fehlertoleranz:1,4* bis 3,1** Prozentpunkte

* bei einem Anteilswert von 5%
** bei einem Anteilswert von 50%

Durchführendes Institut:infratest dimap

Wahlforschung

Heiko Gothe

Projektdirektor Meinungs- und Wahlforschung

heiko.gothe @infratest-dimap.de