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ARD-DeutschlandTREND

Januar 2014

Bewertung der wirtschaftliche Lage auf Rekordhoch

Bewertung der wirtschaftliche Lage auf Rekordhoch

Bewertung der persönlichen wirtschaftlichen Lage

Bewertung der persönlichen wirtschaftlichen Lage

Bürger setzen vor allem in Familienpolitik und Sozialem Hoffnungen auf die Große Koalition

Bürger setzen vor allem in Familienpolitik und Sozialem Hoffnungen auf die Große Koalition

Kabinettsbesetzung findet fast durchgängig positives Echo

Kabinettsbesetzung findet fast durchgängig positives Echo

Joachim Gauck ist als Bundespräsident...

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Wechsel von Politikern in die Wirtschaft: Zwei Drittel fordern ein bis zwei Jahre Karenzzeit

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Mehrheit hält Zuwanderung für notwendig – spricht sich aber auch klar gegen Missbrauch aus

Mehrheit hält Zuwanderung für notwendig – spricht sich aber auch klar gegen Missbrauch aus

„Ich glaube, dass Deutschland von den Zuwanderern alles in allem mehr Vorteile als Nachteile hat.“

„Ich glaube, dass Deutschland von den Zuwanderern alles in allem mehr Vorteile als Nachteile hat.“

Eher kritische Meinungen zur Rolle der CSU

Eher kritische Meinungen zur Rolle der CSU

Wahrnehmung der Großen Koalition im Vergleich 
zur alten schwarz-gelben Bundesregierung

Wahrnehmung der Großen Koalition im Vergleich zur alten schwarz-gelben Bundesregierung

Europa-Skeptiker klar in der Minderheit

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Bewertung der Mitgliedschaft Deutschlands in der 
Europäischen Union

Bewertung der Mitgliedschaft Deutschlands in der Europäischen Union

Sonntagsfrage: FDP bleibt unter 5-Prozentmarke

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Sonntagsfrage zur Bundestagswahl in West- und Ostdeutschland

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Bewertung der wirtschaftliche Lage auf Rekordhoch

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Bewertung der persönlichen wirtschaftlichen Lage

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Bürger setzen vor allem in Familienpolitik und Sozialem Hoffnungen auf die Große Koalition

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Kabinettsbesetzung findet fast durchgängig positives Echo

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Joachim Gauck ist als Bundespräsident...

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Wechsel von Politikern in die Wirtschaft: Zwei Drittel fordern ein bis zwei Jahre Karenzzeit

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Mehrheit hält Zuwanderung für notwendig – spricht sich aber auch klar gegen Missbrauch aus

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„Ich glaube, dass Deutschland von den Zuwanderern alles in allem mehr Vorteile als Nachteile hat.“

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Eher kritische Meinungen zur Rolle der CSU

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Wahrnehmung der Großen Koalition im Vergleich 
zur alten schwarz-gelben Bundesregierung

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Europa-Skeptiker klar in der Minderheit

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Bewertung der Mitgliedschaft Deutschlands in der 
Europäischen Union

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Sonntagsfrage: FDP bleibt unter 5-Prozentmarke

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Sonntagsfrage zur Bundestagswahl in West- und Ostdeutschland

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Die Einschätzung der wirtschaftlichen Situation in Deutschland durch die Bürger war im ARD-DeutschlandTREND noch nie so gut wie Anfang 2014. Derzeit sind 79 Prozent der Deutschen der Meinung, dass es dem Land ökonomisch sehr gut bzw. gut geht. Auch die eigene wirtschaftliche Lage wird weiterhin sehr positiv bewertet (74 Prozent).
Die Bürger haben große Erwartungen an die Große Koalition. Vor allem in der Familienpolitik erwarten viele (43 Prozent), dass Schwarz-Rot eine bessere Politik als die schwarz-gelbe Vorgängerregierung macht. Ähnlich gilt das für die Herstellung sozialer Gerechtigkeit, wo 40 Prozent in dieser Legislaturperiode auf Verbesserungen hoffen. Jeweils ein Viertel hofft auf positive Impulse der Großen Koalition für die Wirtschaft und den Arbeitsmarkt, ein Fünftel erwartet eine bessere Haushaltspolitik. In diesen ökonomischen Themen formulieren jedoch auch viele die Erwartung, dass Schwarz-Rot die gute Politik der Vorgängerregierung weiterführt.
Die Kabinettsbesetzung findet bis auf wenige Ausnahmen ein positives Echo in der Bevölkerung. Dies gilt für Wolfgang Schäuble, den 76 Prozent der Deutschen für eine gute Besetzung im Finanzministerium halten. Auch die dritte Amtszeit Angela Merkels als Kanzlerin (75 Prozent) und die Ernennung des SPD-Politikers Frank-Walter Steinmeier als Außenminister (73 Prozent) begrüßen drei Viertel der Deutschen. Allein die Übernahme des Verteidigungsministeriums durch Ursula von der Leyen trifft auf mehrheitliche Ablehnung: 44 Prozent halten sie für keine gute Besetzung als Leiterin des Wehrressorts, lediglich 40 Prozent sehen in ihr eine gute Chefin der rund 180.000 Bundeswehr-Soldaten.
Aus Anlass der Debatte um einen möglichen Wechsel des bisherigen Kanzleramtsministers Ronald Pofalla in den Vorstand der Deutschen Bahn AG plädieren 63 Prozent für eine gesetzlich festgelegte Übergangszeit von ein bis zwei Jahren. Einen sofortigen Wechsel in die Wirtschaft ohne Wartezeit halten lediglich 18 Prozent für unproblematisch.
In der Diskussion um die Freizügigkeit von Arbeitnehmern in der EU steht für zwei Drittel (68 Prozent) fest, dass Deutschland qualifizierte Arbeitskräfte aus anderen Ländern braucht, um auch in Zukunft erfolgreich und wettbewerbsfähig zu sein. Folgerichtig gibt Zuwanderung auch nur einem Drittel (34 Prozent) Grund zur Besorgnis. Andererseits glaubt jeder Zweite (49 Prozent), die Zuwanderer brächten Deutschland per Saldo mehr Nach- als Vorteile. Auf positive Resonanz stoßen allerdings auch die Forderungen der CSU nach mehr Kontrolle. Gut vier Fünftel (83 Prozent) stimmen der Ansicht zu, EU-Bürger, die gar nicht die Absicht hätten, in Deutschland zu arbeiten, sollten auch keine finanzielle Unterstützung erhalten. Sieben von zehn Deutschen (70 Prozent) gehen noch einen Schritt weiter und fordern, arbeitsunwillige Zuwanderer sollten das Land wieder verlassen müssen.
In der politischen Stimmung kommt die Union derzeit auf 41 Prozent, der Koalitionspartner SPD erreicht 27 Prozent. Die Grünen würden 9 Prozent der Stimmen erreichen, die Linke 8 Prozent. Sowohl FDP als auch AfD blieben mit jeweils 4 Prozent außerparlamentarische Opposition.

Untersuchungsanlage

Grundgesamtheit:Wahlberechtigte Bevölkerung in Deutschland ab 18 Jahren

Stichprobe:Repräsentative Zufallsauswahl/Dual Frame
(Relation Festnetz-/Mobilfunknummern 70:30)

Erhebungsverfahren:Computergestützte Telefoninterviews (CATI)

Fallzahl:1.004 Befragte
Fragen zur wirtschaftlichen Lage: rund 500 Befragte
Sonntagsfrage: 1.559 Befragte

Erhebungszeitraum:06. bis 07. Januar 2014
Sonntagsfrage: 06. bis 08. Januar 2014

Fehlertoleranz:1,4* bis 3,1** Prozentpunkte
* bei einem Anteilswert von 5%
** bei einem Anteilswert von 50%

Durchführendes Institut:infratest dimap

Wahlforschung

Heiko Gothe

Projektdirektor Meinungs- und Wahlforschung

heiko.gothe @infratest-dimap.de