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ARD-DeutschlandTREND

Juni 2014

Europäische Union: Parlament sollte über neuen Kommissionspräsidenten entscheiden

Europäische Union: Parlament sollte über neuen Kommissionspräsidenten entscheiden

Europäische Union: Mehrheit der Deutschen schreckt Austrittsdrohung Großbritanniens nicht

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Freihandelsabkommen mit USA kein Gewinn für Deutschland

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Drei Viertel begegnen Russland mit Misstrauen

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Vertrauenswürdige Partner für Deutschland: Zeitverlauf

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Konflikt mit Russland: Stärkere NATO-Präsenz in Osteuropa?

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Neun von zehn gegen Isolierung Russlands

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Deutliche Mehrheit gegen Aufnahme der Türkei in die EU

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Meinungsbild zur Neuregelung der doppelten Staatsbürgerschaft gespalten

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Knappe Mehrheit ist zufrieden mit der Großen Koalition

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Politikerbewertung: Seehofer im Ansehenstief

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Politikerzufriedenheit Gregor Gysi: Zeitverlauf

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Sonntagsfrage: AfD baut Wähleranteil auf 7 Prozent aus

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Sonntagsfrage zur Bundestagswahl in West- und Ostdeutschland

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Fußball-Weltmeisterschaft: Deutsche sehen Gastgeber Brasilien als Favorit

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Europäische Union: Parlament sollte über neuen Kommissionspräsidenten entscheiden

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Europäische Union: Mehrheit der Deutschen schreckt Austrittsdrohung Großbritanniens nicht

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Freihandelsabkommen mit USA kein Gewinn für Deutschland

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Drei Viertel begegnen Russland mit Misstrauen

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Vertrauenswürdige Partner für Deutschland: Zeitverlauf

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Konflikt mit Russland: Stärkere NATO-Präsenz in Osteuropa?

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Neun von zehn gegen Isolierung Russlands

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Deutliche Mehrheit gegen Aufnahme der Türkei in die EU

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Meinungsbild zur Neuregelung der doppelten Staatsbürgerschaft gespalten

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Knappe Mehrheit ist zufrieden mit der Großen Koalition

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Politikerbewertung: Seehofer im Ansehenstief

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Politikerzufriedenheit Gregor Gysi: Zeitverlauf

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Sonntagsfrage: AfD baut Wähleranteil auf 7 Prozent aus

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Sonntagsfrage zur Bundestagswahl in West- und Ostdeutschland

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Fußball-Weltmeisterschaft: Deutsche sehen Gastgeber Brasilien als Favorit

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In den Verhandlungen um den neuen Kommissionspräsidenten der Europäischen Union ist aus Sicht der Bürger in Deutschland klar, wer über die Besetzung entscheiden sollte: Das Parlament (60 Prozent). Demgegenüber ist ein Viertel der Meinung, dass die Regierungschefs der Mitgliedsländer diese Personalie entscheiden sollten (26 Prozent). Eine Mehrheit der Deutschen (60 Prozent) honoriert, dass Angela Merkel bei dieser Personaldiskussion für einen Interessensausgleich zwischen den EU-Mitgliedsländern sorgt. Gut jeder Zweite (53 Prozent) ist allerdings auch der Meinung, dass Merkels Glaubwürdigkeit auf europäischer Ebene durch ihre zunächst zögerliche Haltung bei der Nominierung des Kommissionspräsidenten gelitten hat. Die Drohung des britischen Premiers, bei einer Wahl Junckers aus der EU auszutreten, schreckt die Bürger hierzulande aber offenbar nicht allzu sehr: 55 Prozent der Deutschen sind der Meinung, dass der ehemalige Chef der Euro-Gruppe auch dann Kommissionspräsident werden sollte, wenn Großbritannien mit seinem Austritt aus der EU droht.

Mit Blick auf die Verhandlungen über ein Freihandelsabkommen der EU mit den USA („TTIP“) nimmt eine Mehrheit der Bundesbürger eine kritische Haltung dazu: 55 Prozent befürchten, dass dies eher mit Nachteilen für Deutschland verbunden ist, während nach Ansicht von 31 Prozent die Vorteile überwiegen.

Vor dem Hintergrund des Konflikts in der Ukraine bleibt das Vertrauen in Russland als Partner gering: Derzeit ist nur ein Fünftel der Deutschen (21 Prozent) der Überzeugung, dem von Präsident Wladimir Putin geführten Land könne man vertrauen. Allerdings plädieren 89 Prozent der Bundesbürger dafür, auch weiterhin mit Russland im Gespräch zu bleiben. Lediglich ein Zehntel (9 Prozent) sieht in dessen Isolierung den richtigen Weg. In diesem Zusammenhang lehnt eine klare Mehrheit (75 Prozent) eine Stationierung von zusätzlichen NATO-Truppen in den osteuropäischen NATO-Ländern ab.

 

Der nach dem schlechten Abschneiden der CSU bei der Europawahl in die Kritik geratene Parteichef Horst Seehofer muss einen deutlichen Ansehensverlust hinnehmen: Derzeit sind nur noch 28 Prozent aller Deutschen mit Seehofers politischer Arbeit zufrieden. Das ist ein Rückgang von 9 Punkten im Vergleich zu Anfang Mai und insgesamt sein zweitniedrigster Wert im ARD-DeutschlandTREND.

Nach ihrem Erfolg bei der Europawahl baut die Alternative für Deutschland auch in der bundespolitischen Stimmung ihren Wähleranteil aus. Aktuell würde die AfD 7 Prozent (+2 im Vergleich zu Anfang Mai) der Stimmen erreichen – Rekordwert im ARD-DeutschlandTREND.  Stärkste Kraft ist nach wie vor die CDU/CSU mit 38 Prozent (-2). Während SPD (26 Prozent) und Linke (9 Prozent) ihre Stimmenteile stabil halten, können die Grünen (11 Prozent, +1) leicht zulegen. Die FDP verharrt mit 4 Prozent weiterhin unterhalb der Sperrklausel.

 

Gut eine Woche vor Beginn der Fußball-Weltmeisterschaft ist für 31 Prozent der Deutschen der Gastgeber Brasilien der größte Favorit für den Titelgewinn. Aktuell glauben aber mit 27 Prozent fast ebenso viele  daran, dass das deutsche Team unter Bundestrainer Jogi Löw nach nunmehr 24 Jahren erneut den Weltmeistertitel holen wird.

Untersuchungsanlage

Grundgesamtheit:Wahlberechtigte Bevölkerung in Deutschland ab 18 Jahren

Stichprobe:Repräsentative Zufallsauswahl/Dual Frame
(Relation Festnetz-/Mobilfunknummern 70:30)

Erhebungsverfahren:Computergestützte Telefoninterviews (CATI)

Fallzahl:1.004 Befragte
Frage zu NATO-Präsenz: ca. 500 Befragte
Sonntagsfrage: 1.504 Befragte


Erhebungszeitraum:02. bis 03. Juni 2014
Frage zu NATO-Präsenz: 03. Juni 2014
Sonntagsfrage: 02. bis 04. Juni 2014

Fehlertoleranz:1,4* bis 3,1** Prozentpunkte
Bei 500 Befragten: 1,9* bis 4,4 Prozentpunkte
* bei einem Anteilswert von 5%
** bei einem Anteilswert von 50%

Durchführendes Institut:infratest dimap

Wahlforschung

Heiko Gothe

Projektdirektor Meinungs- und Wahlforschung

heiko.gothe @infratest-dimap.de