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ARD-DeutschlandTREND

März 2014

Krim-Krise: Mehrheit glaubt an friedliche Lösung und Abwendbarkeit einer Spaltung der Ukraine

Krim-Krise: Mehrheit glaubt an friedliche Lösung und Abwendbarkeit einer Spaltung der Ukraine

Konflikt zwischen Russland und der Ukraine: „Eine Teilung der Ukraine in einen ukrainischen und einen russischen Teil ist nicht mehr zu verhindern.“

Konflikt zwischen Russland und der Ukraine: „Eine Teilung der Ukraine in einen ukrainischen und einen russischen Teil ist nicht mehr zu verhindern.“

Krisenvermittler: Merkel und Steinmeier wird mehr vertraut als Ban Ki Moon und Obama

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Europäische Union und Bundesregierung sollten Ukraine finanziell und wirtschaftlich beistehen – aber nicht militärisch

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Konflikt zwischen Russland und der Ukraine

Konflikt zwischen Russland und der Ukraine

Deutliches Misstrauen gegenüber Russland und Putin

Deutliches Misstrauen gegenüber Russland und Putin

Konflikt zwischen Russland und der Ukraine: 
Ansichten über Putin

Konflikt zwischen Russland und der Ukraine: Ansichten über Putin

Umgang mit Russland: Politischer Druck, aber keine Isolierung

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Deutliche Vorbehalte gegenüber EU-Mitgliedschaft der Ukraine

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Europawahl: Abschaffung der Mandatsschwelle überzeugt Mehrheit nicht

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Knappe Mehrheit für Martin Schulz als Präsident der EU-Kommission

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Sonntagsfrage Europawahl: Union vergrößert Vorsprung

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Sonntagsfrage Bundestagswahl: Union klar stärkste Kraft

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Sonntagsfrage Bundestagswahl (West/Ost)

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Nur knapp jeder Zweite zufrieden mit der Großen Koalition

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Regierungszufriedenheit in Politikfeldern

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Politikerzufriedenheit: Außenminister Frank-Walter Steinmeier behauptet Spitzenposition

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Krim-Krise: Mehrheit glaubt an friedliche Lösung und Abwendbarkeit einer Spaltung der Ukraine

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Konflikt zwischen Russland und der Ukraine: „Eine Teilung der Ukraine in einen ukrainischen und einen russischen Teil ist nicht mehr zu verhindern.“

Konflikt zwischen Russland und der Ukraine: „Eine Teilung der Ukraine in einen ukrainischen und einen russischen Teil ist nicht mehr zu verhindern.“

Krisenvermittler: Merkel und Steinmeier wird mehr vertraut als Ban Ki Moon und Obama

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Europäische Union und Bundesregierung sollten Ukraine finanziell und wirtschaftlich beistehen – aber nicht militärisch

Europäische Union und Bundesregierung sollten Ukraine finanziell und wirtschaftlich beistehen – aber nicht militärisch

Konflikt zwischen Russland und der Ukraine

Konflikt zwischen Russland und der Ukraine

Deutliches Misstrauen gegenüber Russland und Putin

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Konflikt zwischen Russland und der Ukraine: 
Ansichten über Putin

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Umgang mit Russland: Politischer Druck, aber keine Isolierung

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Deutliche Vorbehalte gegenüber EU-Mitgliedschaft der Ukraine

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Europawahl: Abschaffung der Mandatsschwelle überzeugt Mehrheit nicht

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Knappe Mehrheit für Martin Schulz als Präsident der EU-Kommission

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Sonntagsfrage Europawahl: Union vergrößert Vorsprung

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Sonntagsfrage Bundestagswahl: Union klar stärkste Kraft

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Sonntagsfrage Bundestagswahl (West/Ost)

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Nur knapp jeder Zweite zufrieden mit der Großen Koalition

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Regierungszufriedenheit in Politikfeldern

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Politikerzufriedenheit: Außenminister Frank-Walter Steinmeier behauptet Spitzenposition

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Seit dem Wochenende schaut die Weltöffentlichkeit mit großer Sorge auf den eskalierenden Konflikt zwischen der Ukraine und Russland. Ungeachtet der angespannten Situation auf der Krim halten zwei Drittel der Deutschen weiterhin eine friedliche Lösung des Konflikts für möglich. Bei der Lösung des Konfliktes zwischen der Ukraine und Russland richten sich die Erwartungen in erster Linie auf Kanzlerin Merkel und Außenminister Steinmeier. Etwa zwei Drittel der Deutschen trauen Merkel und Steinmeier zu, einen wichtigen Beitrag zur Konfliktlösung zu leisten. Deutlich skeptischer sind die Deutschen hinsichtlich eines Krisenvermittlers Obama.

 

58 Prozent der Bundesbürger sind der Ansicht, dass die Europäische Union und die Bundesregierung die Ukraine in der Auseinandersetzung mit Russland grundsätzlich unterstützen sollten. Knapp vier von zehn raten hingegen davon ab, sich in den Konflikt zwischen der Ukraine und Russland einzumischen. Beim Beistand für die Ukraine denken die Deutschen vor allem an wirtschaftliche und finanzielle Maßnahmen. Eine militärische Unterstützung schließen die Deutschen dagegen mit großer Mehrheit aus. Im Umgang mit Russland plädieren 62 Prozent der Deutschen für größeren politischen Druck des Westens auf Russland. Wirtschaftssanktionen als Druckmittel werden jedoch mehrheitlich kritisch gesehen (38:57 Prozent). Noch weniger Anklang finden Überlegungen, Russland wegen der aktuellen Krise aus der Gruppe der G8-Staaten auszuschließen (19 Prozent) oder die politischen Beziehungen zu Russland sogar vollständig aufzugeben (7 Prozent).

 

Bei der Europawahl am 25. Mai wird die Vergabe der deutschen EP-Sitze erstmals nicht an das Überspringen einer Mandatsschwelle gekoppelt sein. Die Aufhebung der Sperrklausel durch das Bundesverfassungsgericht findet bei jedem dritten Bundesbürger Anklang. Zwei Drittel aber fänden es besser, wenn es bei Europawahlen auch weiterhin eine Hürde für die kleineren Parteien gäbe. Könnten die Deutschen den Kommissionspräsidenten direkt bestimmen und zwischen den beiden Kandidaten der Sozialdemokraten und der EVP wählen, würden 35 Prozent für Martin Schulz votieren, 30 Prozent würden Jean-Claude Juncker als Kommissionspräsidenten vorziehen.

 

Ungeachtet des leichten Vorteils von Martin Schulz im Urteil der Deutschen fällt die europapolitische Stimmung weiterhin klar zugunsten der Union aus. Bei einem Urnengang zum jetzigen Zeitpunkt könnte die CDU/CSU 40 Prozent (+2 zu Februar) der Stimmen auf sich vereinen, die SPD hätte 26 Prozent (-3) in Aussicht. Die Grünen könnten mit 11 Prozent (+1) rechnen, die Linken mit 7 Prozent (-1). AfD (5 Prozent; -1) und FDP (4 Prozent; +/-0) würden klar in das Europaparlament einziehen. In der bundespolitischen Stimmung würde die Union derzeit 42 Prozent erreichen (+1), die SPD 24 Prozent (-3). Die Grünen könnten 11 Prozent erzielen (+2), dicht gefolgt von der Linken mit 9 Prozent (+/-0). Mit Wähleranteilen von jeweils 4 Prozent (+/-0) blieben Liberale und AfD weiterhin unterhalb der bei Bundestagswahlen gültigen Mandatsschwelle.

Untersuchungsanlage

Grundgesamtheit:Wahlberechtigte Bevölkerung in Deutschland ab 18 Jahren

Stichprobe:Repräsentative Zufallsauswahl/Dual Frame
(Relation Festnetz-/Mobilfunknummern 70:30)

Erhebungsverfahren:Computergestützte Telefoninterviews (CATI)

Fallzahl:1.003 Befragte
Sonntagsfrage: 1.515 Befragte

Erhebungszeitraum:04.-05. März 2014
Sonntagsfrage: 04.-05. März 2014

Fehlertoleranz:1,4* bis 3,1** Prozentpunkte
* bei einem Anteilswert von 5%
** bei einem Anteilswert von 50%

Durchführendes Institut:infratest dimap

Wahlforschung

Heiko Gothe

Projektdirektor Meinungs- und Wahlforschung

heiko.gothe @infratest-dimap.de