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ARD-DeutschlandTREND

Mai 2014

Ukraine-Krise: Unterstützung für Sanktionen gegen Russland steigt

Ukraine-Krise: Unterstützung für Sanktionen gegen Russland steigt

Ukraine-Konflikt: Mehrheit befürwortet Vermittlerrolle Deutschlands

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Ukraine-Konflikt: Drei Viertel der Deutschen fürchten neuen „kalten Krieg“

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Misstrauen gegenüber Russland nimmt weiter zu

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Mehrheit sieht  EU-Erweiterung der letzten 10 Jahre kritisch

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EU-Aufnahme weiterer Staaten?

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Sonntagsfrage Europawahl: Union weiter klar stärkste Kraft

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Sonntagsfrage Europawahl

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Direktwahl EU-Kommissionspräsident: Schulz knapp vor Juncker

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Mehrheit empfindet persönliche Steuerbelastung als zu hoch

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Schuldenabbau für Bürger wichtiger als Steuerentlastung

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Politikerzufriedenheit: Steinmeier, Schäuble und Merkel sind Sympathieträger der Koalition

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Jeder Zweite ist zufrieden mit Großer Koalition

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Sonntagsfrage Bundestagswahl: Union weiter dominant

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Sonntagsfrage zur Bundestagswahl in West- und Ostdeutschland

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Ukraine-Krise: Unterstützung für Sanktionen gegen Russland steigt

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Ukraine-Konflikt: Mehrheit befürwortet Vermittlerrolle Deutschlands

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Ukraine-Konflikt: Drei Viertel der Deutschen fürchten neuen „kalten Krieg“

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Misstrauen gegenüber Russland nimmt weiter zu

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Mehrheit sieht  EU-Erweiterung der letzten 10 Jahre kritisch

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EU-Aufnahme weiterer Staaten?

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Sonntagsfrage Europawahl: Union weiter klar stärkste Kraft

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Sonntagsfrage Europawahl

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Direktwahl EU-Kommissionspräsident: Schulz knapp vor Juncker

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Mehrheit empfindet persönliche Steuerbelastung als zu hoch

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Schuldenabbau für Bürger wichtiger als Steuerentlastung

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Politikerzufriedenheit: Steinmeier, Schäuble und Merkel sind Sympathieträger der Koalition

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Jeder Zweite ist zufrieden mit Großer Koalition

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Sonntagsfrage Bundestagswahl: Union weiter dominant

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Sonntagsfrage zur Bundestagswahl in West- und Ostdeutschland

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Nach der Eskalation der Situation im Osten der Ukraine finden Sanktionsmaßnahmen gegen Russland deutlich mehr Befürworter als noch vor zwei Monaten. Derzeit spricht sich jeder Zweite (50 Prozent, +12) für wirtschaftliche Sanktionen gegen Russland aus. Zusätzliche Einreiseverbote und Kontensperrungen für russische Politiker befürwortet ebenfalls die Hälfte der Bevölkerung (51 Prozent). Den Abbruch aller politischen Beziehungen und damit einhergehend eine Aussetzung des politischen Dialogs mit Russland erachtet allerdings nur eine Minderheit von 8 Prozent für sinnvoll, die große Mehrheit (89 Prozent) hielte eine solche Aussetzung für überzogen. Ähnlich differenziert werden unterstützende Maßnahmen für die Ukraine bewertet: Wirtschaftliche Hilfsmaßnahmen halten zwei Drittel der Deutschen (69 Prozent) für richtig. Eine militärische Unterstützung des Landes lehnen etwas genauso viele (75 Prozent) jedoch ab.

In der aktuellen Situation sollte Deutschland nach Ansicht einer Mehrheit der Bürger (59 Prozent) eine führende Vermittlerrolle einnehmen – ohne allerdings Zweifel an der eigenen Bündnistreue aufkommen zu lassen. Denn ebenfalls sechs von zehn (60 Prozent) äußern die Erwartung, dass die Bundesrepublik im Ukraine-Konflikt fest an der Seite der USA und der westlichen Bündnispartner steht.

Fast drei Viertel machen sich sehr große (20 Prozent) bzw. große Sorgen (52 Prozent), dass diese Auseinandersetzung zu einem neuen „kalten Krieg“ zwischen Russland und dem Westen führen könnte. Dabei nimmt das Vertrauen der Bundesbürger in Russland weiter ab: Aktuell sehen nur noch 14 Prozent Russland als Partner für Deutschland an, dem man vertrauen kann – der niedrigste bisher gemessene Wert im ARD-DeutschlandTREND. Gleichzeitig ist aber das Zutrauen in die westliche Führungsmacht USA nach wie vor erheblich gestört: Zwar nimmt das Vertrauen etwas zu (41 Prozent, +3), es überwiegt jedoch deutlich das Misstrauen (53 Prozent) gegenüber den USA.

 

Die derzeitige politische Stimmung in Deutschland fällt weiterhin klar zugunsten der Union aus. Bei einem Urnengang zur Europawahl könnte die CDU/CSU 39 Prozent der Stimmen auf sich vereinen. Die SPD hätte 27 Prozent in Aussicht. Beide verzeichnen ein leichtes Minus von je 1 Punkt im Vergleich zum Vormonat. Während Linke (8 Prozent, +1) und FDP (4 Prozent, +1) leicht zulegen, bleiben Grüne (9 Prozent) und AfD (6 Prozent) konstant. In der bundespolitischen Stimmung würde die Union derzeit 40 Prozent erreichen (-1). Alle andere Parteien halten ihren Stimmenanteil stabil. Dies gilt für SPD (26 Prozent), Grüne (10 Prozent), Linke (9 Prozent), AfD (5 Prozent) und Liberale (4 Prozent).

 

In der aktuellen Steuerdebatte ist für die Bundesbürger der Abbau der öffentlichen Schulden nach wie vor wichtiger als steuerliche Entlastungen. Eine relative Mehrheit von 43 Prozent plädiert dafür, die Steuereinnahmen für die Reduzierung der Staatsschulden einzusetzen. Jeder Dritte (34 Prozent) vertritt die Ansicht, zusätzliche Einnahmen sollten für die Erfüllung wichtiger staatlicher Aufgaben verwendet werden. Und obwohl eine Mehrheit ihre steuerliche Belastung als zu hoch erachtet, fordert nur eine Minderheit von einem Fünftel (21 Prozent) Steuersenkungen.

Untersuchungsanlage

Grundgesamtheit:Wahlberechtigte Bevölkerung in Deutschland ab 18 Jahren

Stichprobe:Repräsentative Zufallsauswahl/Dual Frame
(Relation Festnetz-/Mobilfunknummern 70:30)

Erhebungsverfahren:Computergestützte Telefoninterviews (CATI)

Fallzahl:1.003 Befragte
Fragen zu Steuern: ca. 500 Befragte
Sonntagsfragen: 1.600 Befragte


Erhebungszeitraum:28. bis 29. April 2014
Fragen zu Steuern: 29. April 2014
Sonntagsfragen: 28. bis 29. April 2014


Fehlertoleranz:1,4* bis 3,1** Prozentpunkte
* bei einem Anteilswert von 5%
** bei einem Anteilswert von 50%

Durchführendes Institut:infratest dimap

Wahlforschung

Heiko Gothe

Projektdirektor Meinungs- und Wahlforschung

heiko.gothe @infratest-dimap.de