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ARD-DeutschlandTREND

November 2014

Verständnis für Streik der Lokführer nimmt deutlich ab

Verständnis für Streik der Lokführer nimmt deutlich ab

„Tarifeinheit“: Soll die jeweils größte Gewerkschaft entscheiden oder sollen weiterhin auch kleine Gewerkschaften verhandeln/streiken dürfen?

„Tarifeinheit“: Soll die jeweils größte Gewerkschaft entscheiden oder sollen weiterhin auch kleine Gewerkschaften verhandeln/streiken dürfen?

Mehrheit gegen Einführung einer PKW-Maut

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PKW-Maut: Zwei Drittel gegen elektronische Erfassung der Autokennzeichen

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Politikerbewertung: Dobrindt steigert Bekanntheit - und verliert Ansehen

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Politikerzufriedenheit

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Vier von zehn Deutschen: Zeit ist reif für einen Ministerpräsidenten der Linken

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Bundespräsident genießt hohes Ansehen – trotz Einbußen

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Ukraine-Konflikt: Zweifel an Wirksamkeit der Sanktionen gegenüber Russland

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Vertrauen in Russland stagniert auf niedrigem Niveau

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Weithin Zufriedenheit mit der Entwicklung im vereinten Deutschland

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Lebensverhältnisse in Ost- und Westdeutschland
Ost-/ Westvergleich

Lebensverhältnisse in Ost- und Westdeutschland Ost-/ Westvergleich

Bewertung der Wirtschaftslage: trotz leichten Rückgangs überwiegt Optimismus deutlich

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Wirtschaftliche Lage in einem Jahr

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Jeder Zweite ist zufrieden mit der Großen Koalition

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Parteikompetenzen: Union stark in allen ökonomischen Feldern

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Sonntagsfrage: Union weiterhin stärkste Kraft

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Sonntagsfrage zur Bundestagswahl in West- und Ostdeutschland

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Verständnis für Streik der Lokführer nimmt deutlich ab

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„Tarifeinheit“: Soll die jeweils größte Gewerkschaft entscheiden oder sollen weiterhin auch kleine Gewerkschaften verhandeln/streiken dürfen?

„Tarifeinheit“: Soll die jeweils größte Gewerkschaft entscheiden oder sollen weiterhin auch kleine Gewerkschaften verhandeln/streiken dürfen?

Mehrheit gegen Einführung einer PKW-Maut

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PKW-Maut: Zwei Drittel gegen elektronische Erfassung der Autokennzeichen

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Politikerbewertung: Dobrindt steigert Bekanntheit - und verliert Ansehen

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Politikerzufriedenheit

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Vier von zehn Deutschen: Zeit ist reif für einen Ministerpräsidenten der Linken

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Bundespräsident genießt hohes Ansehen – trotz Einbußen

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Ukraine-Konflikt: Zweifel an Wirksamkeit der Sanktionen gegenüber Russland

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Vertrauen in Russland stagniert auf niedrigem Niveau

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Weithin Zufriedenheit mit der Entwicklung im vereinten Deutschland

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Lebensverhältnisse in Ost- und Westdeutschland
Ost-/ Westvergleich

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Bewertung der Wirtschaftslage: trotz leichten Rückgangs überwiegt Optimismus deutlich

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Wirtschaftliche Lage in einem Jahr

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Jeder Zweite ist zufrieden mit der Großen Koalition

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Parteikompetenzen: Union stark in allen ökonomischen Feldern

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Sonntagsfrage: Union weiterhin stärkste Kraft

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Sonntagsfrage zur Bundestagswahl in West- und Ostdeutschland

Sonntagsfrage zur Bundestagswahl in West- und Ostdeutschland

Mit dem erneuten Streik der GdL hat das Verständnis für die Lokführer deutlich abgenommen und Anfang November ist die Stimmung gekippt: 46 Prozent erklären, sie hätten Verständnis für den Arbeitskampf der Lokführer. Noch vor vier Wochen lag die Zustimmung bei 54 Prozent. Aktuell äußern 51 Prozent der Bürger, dass  sie für den Ausstand kein Verständnis haben. Zugleich steigt der Anteil der Befürworter der Tarifeinheit: Im April sprachen sich im Zusammenhang mit dem Streik der Lufthansa-Piloten 29 Prozent für das Prinzip „ein Betrieb = ein Tarifvertrag“ aus, aktuell sind es 45 Prozent. Jeder Zweite (49 Prozent) ist demgegenüber der Meinung, es sollten auch weiterhin kleine Gewerkschaften Tarifverträge aushandeln und streiken dürfen.

 

Die Pläne des Bundesverkehrsministers Alexander Dobrindt zur Einführung einer PKW-Maut werden von den Bürgern zunehmend skeptisch beurteilt: 54 Prozent lehnen aktuell eine PKW-Maut auf Autobahnen ab. Unterstützung findet der Verkehrsminister bei 43 Prozent. Binnen Jahresfrist hat sich das Meinungsbild bei der Maut gedreht: Im November 2013 befürworteten noch 59 Prozent eine PKW-Maut. Zudem wird der elektronische Abgleich der Nummernschilder zur Kontrolle der Maut-Zahlungen von zwei Dritteln der Bürger (67 Prozent) abgelehnt. Die Skepsis gegenüber der PKW-Maut wirkt sich auch auf das Ansehen Dobrindts aus: Im Vergleich zur letzten Bewertung des CSU-Politikers im Februar kann Dobrindt seine Bekanntheit zwar deutlich steigern, vermag davon aber nicht zu profitieren: Derzeit sind lediglich 20 Prozent der Deutschen mit seiner Arbeit zufrieden, 66 Prozent äußern sich kritisch. Vor neun Monaten fiel das Urteil über seine Arbeit deutlich milder aus (24:33 Prozent).

 

Thüringen könnte demnächst von einem Ministerpräsidenten der Linken regiert werden - ein Novum in der deutschen Politik. Immerhin vier von zehn Bundesbürgern (40 Prozent) meinen, es sei an der Zeit, dass auch die Linke mal einen Ministerpräsidenten stellt. Die Mehrheit von 55 Prozent teilt diese Meinung jedoch nicht. Ein wichtiger Grund dafür ist sicher die von 57 Prozent vertretene Einschätzung, dass sich die Linke noch nicht so richtig von ihrer SED-Vergangenheit gelöst hat. Lediglich 33 Prozent halten dieses Argument für unzutreffend. Nur ein kleinerer Teil von 37 Prozent der Bevölkerung sieht allerdings in einem Ministerpräsidenten der Linken eine Gefahr für die Demokratie in Deutschland.

 

Nach knapp einem Jahr in der Großen Koalition, dominiert die Union weiterhin die ökonomischen Politikfelder: In der Wirtschafts-, Haushalts- und Arbeitsmarktpolitik wird ihr mit großem Abstand auf die politischen Wettbewerber die größte Sachkompetenz zugeschrieben. Dies verschafft der CDU/CSU eine starke Position in der politischen Stimmung: Die Union bleibt klar stärkste Kraft und liegt wie im Vormonat bei 41 Prozent. Die SPD kommt nach einem Plus von einem Punkt auf 25 Prozent. Ebenfalls leicht hinzugewinnen können die Grünen (10 Prozent, +1), während Linke (9 Prozent, -1) und AfD (7 Prozent, -2) schwächer als im Oktober abschneiden. Die FDP käme derzeit auf 3 Prozent (+1).

Untersuchungsanlage

Grundgesamtheit:Wahlberechtigte Bevölkerung in Deutschland ab 18 Jahren

Stichprobe:Repräsentative Zufallsauswahl/Dual Frame
(Relation Festnetz-/Mobilfunknummern 70:30)

Erhebungsverfahren:Computergestützte Telefoninterviews (CATI)

Fallzahl:1.004 Befragte
Fragen zur Wirtschaftslage/Vertrauenswürdige Partner/
Verhältnis der EU zu Russland: ca. 500 Befragte
Sonntagsfrage: 1.504 Befragte



Erhebungszeitraum:03. bis 04. November 2014
Sonntagsfrage: 03. bis 05. November 2014

Fehlertoleranz:1,4* bis 3,1** Prozentpunkte
Bei 500 Befragten: 1,9* bis 4,4** Prozentpunkte
* bei einem Anteilswert von 5%
** bei einem Anteilswert von 50%

Durchführendes Institut:infratest dimap

Wahlforschung

Heiko Gothe

Projektdirektor Meinungs- und Wahlforschung

heiko.gothe @infratest-dimap.de