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ARD-DeutschlandTREND

April 2015

Nach dem Flugzeug-Absturz: Nur Minderheit macht sich mehr Sorgen beim Fliegen

Nach dem Flugzeug-Absturz: Nur Minderheit macht sich mehr Sorgen beim Fliegen

Nach dem Flugzeug-Absturz: Künftiges Verhalten bei Flugreisen

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Nach dem Flugzeug-Absturz: „2-Personen-Regel“ im Cockpit findet große Zustimmung

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Vertrauen in Reformwillen der griechischen Regierung deutlich gesunken

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Wenig Vertrauen in Griechenland und Russland als Partner für Deutschland

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Anhaltend hohe Regierungszufriedenheit

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Kritik an der Leistung der CSU in der Regierung

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Zufriedenheit mit CDU, CSU und SPD in der Bundesregierung (Parteianhänger)

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Politikerbewertung: Steinmeier und Merkel als Spitzenduo

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Sonntagsfrage: Sehr stabile politische Stimmung

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Sonntagsfrage zur Bundestagswahl in West- und Ostdeutschland

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Papst Franziskus genießt großen Rückhalt in Deutschland

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Zufriedenheit mit dem Papst
(Zeitverlauf)

Zufriedenheit mit dem Papst (Zeitverlauf)

Nur eine Minderheit glaubt an Reform der katholischen Kirche durch Papst Franziskus

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Nach dem Flugzeug-Absturz: Nur Minderheit macht sich mehr Sorgen beim Fliegen

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Nach dem Flugzeug-Absturz: Künftiges Verhalten bei Flugreisen

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Nach dem Flugzeug-Absturz: „2-Personen-Regel“ im Cockpit findet große Zustimmung

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Vertrauen in Reformwillen der griechischen Regierung deutlich gesunken

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Wenig Vertrauen in Griechenland und Russland als Partner für Deutschland

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Anhaltend hohe Regierungszufriedenheit

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Kritik an der Leistung der CSU in der Regierung

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Zufriedenheit mit CDU, CSU und SPD in der Bundesregierung (Parteianhänger)

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Politikerbewertung: Steinmeier und Merkel als Spitzenduo

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Sonntagsfrage: Sehr stabile politische Stimmung

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Sonntagsfrage zur Bundestagswahl in West- und Ostdeutschland

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Papst Franziskus genießt großen Rückhalt in Deutschland

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Zufriedenheit mit dem Papst
(Zeitverlauf)

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Nur eine Minderheit glaubt an Reform der katholischen Kirche durch Papst Franziskus

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Der Absturz des Germanwings-Flugzeugs war in den letzten Tagen das alles beherrschende Thema. Die Auswirkungen auf das individuelle Sicherheitsgefühl beim Fliegen sind allerdings eher gering: Lediglich jeder sechste Flugreisende (17 Prozent) sieht in dem Unglück Anlass, sich mehr Gedanken um die Sicherheit beim Fliegen zu machen, 81 Prozent machen sich keine größeren Sorgen. Neun von zehn Flugreisenden (89 Prozent) wollen das Verkehrsmittel Flugzeug nutzen wie bisher. Lediglich 9 Prozent der Flugreisenden erklären, sie würden in nächster Zeit nicht mit dem Flugzeug fliegen. Kaum jemand (1 Prozent) will ganz darauf verzichten. In der nun eingeführten „2-Personen-Regel“ im Cockpit sieht die weit überwiegende Mehrheit von 83 Prozent der Bevölkerung eine sinnvolle Maßnahme zu Erhöhung der Flugsicherheit.

Die griechische Regierung hat in den letzten Wochen widersprüchliche Signale an die Europäische Union und ihre anderen Geldgeber gesendet. Vor diesem Hintergrund zeigt die deutsche Bevölkerung immer weniger Vertrauen in den Reformwillen der griechischen Regierung: Lediglich 17 Prozent glauben, Ministerpräsident Tsipras und sein Kabinett seien in der Lage, die zugesagten Vorhaben, zum Beispiel bei der Bekämpfung von Korruption und Steuerhinterziehung, auch umzusetzen – minus 8 Prozentpunkte binnen Monatsfrist. Vier von fünf Bürgern (79 Prozent, +8) trauen der griechischen Regierung keine Fortschritte bei der Umsetzung von Reformen zu.

Die Arbeit der Bundesregierung trifft auf ein konstant positives Urteil in der Bevölkerung: 56 Prozent sind mit der Leistung der Großen Koalition zufrieden. Die Leistungen der CDU (56 Prozent, +7 gegenüber Mai 2014) und der Sozialdemokraten (52 Prozent, +4) werden überwiegend positiv beurteilt. Deutliche Kritik verbindet sich wie im Vorjahr mit der Rolle der CSU in der Regierung, deren Wirken lediglich 28 Prozent (-1) als zufriedenstellend bewerten. Die Sicht der CDU-Anhänger auf die Schwesterpartei CSU ist skeptisch: Lediglich 40 Prozent sind mit der CSU zufrieden. Damit schneidet die CSU aus Sicht der christdemokratischen Anhänger sogar etwas schlechter ab als die SPD (44 Prozent).

Sowohl Bundeskanzlerin Angela Merkel (75 Prozent, +5 Punkt im Vergleich zum März) als auch SPD-Außenminister Frank-Walter Steinmeier (75 Prozent, +3) bauen ihre Reputation in der Bevölkerung weiter aus. Demgegenüber weisen die beiden CSU-Politiker Horst Seehofer (30 Prozent, -2) und Verkehrsminister Alexander Dobrindt (21 Prozent, +2) die niedrigsten Zufriedenheitswerte der aktuell abgefragten Regierungsvertreter auf.

Die bundespolitische Stimmung ist derzeit sehr stabil, das Kräfteverhältnis der Parteien wie im Vormonat. Für die Union würden sich 41 Prozent entscheiden. Die Sozialdemokraten könnten 25 Prozent der Stimmen auf sich vereinen. Die Grünen lägen mit 10 Prozent vor der Linken mit 9 Prozent. Die AfD käme auf einen Stimmenanteil von 6 Prozent, während die FDP mit 4 Prozent unterhalb der Mandatsschwelle bliebe.

Studieninformation

Grundgesamtheit:Wahlberechtigte Bevölkerung in Deutschland ab 18 Jahren

Stichprobe:Repräsentative Zufallsauswahl/Dual-Frame
(Relation Festnetz-/Mobilfunknummern 70:30)

Erhebungsverfahren:Computergestützte Telefoninterviews (CATI)

Fallzahl:1.001 Befragte
Sonntagsfrage: 1.501 Befragte



Erhebungszeitraum:30. bis 31. März 2015
Sonntagsfrage: 30. März bis 1. April 2015

Schwankungsbreite:1,4* bis 3,1** Prozentpunkte
* bei einem Anteilswert von 5%
** bei einem Anteilswert von 50%

Durchführendes Institut:infratest dimap

Wahlforschung

Heiko Gothe

Projektdirektor Meinungs- und Wahlforschung

heiko.gothe @infratest-dimap.de