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ARD-DeutschlandTREND

August 2015

Nach dem Ende des Betreuungsgeldes: Zwei Drittel der Deutschen will das Geld in den Kita-Ausbau investieren

Nach dem Ende des Betreuungsgeldes: Zwei Drittel der Deutschen will das Geld in den Kita-Ausbau investieren

Kinder- und Elterngeld finden deutlich höheren Anklang als das Betreuungsgeld

Kinder- und Elterngeld finden deutlich höheren Anklang als das Betreuungsgeld

Aufnahme von Flüchtlingen in Deutschland

Aufnahme von Flüchtlingen in Deutschland

Wachsende Mehrheit gegen Aufnahme von Flüchtlingen, die aus wirtschaftlichen Gründen nach Deutschland kommen

Wachsende Mehrheit gegen Aufnahme von Flüchtlingen, die aus wirtschaftlichen Gründen nach Deutschland kommen

Akzeptanz von Flüchtlingen aus wirtschaftlicher Not im Zeitverlauf

Akzeptanz von Flüchtlingen aus wirtschaftlicher Not im Zeitverlauf

Gemischte Bilanz der bisherigen Flüchtlingspolitik in Deutschland

Gemischte Bilanz der bisherigen Flüchtlingspolitik in Deutschland

Deutliche Mehrheit für ein neues Einwanderungsgesetz

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Politikerzufriedenheit

Politikerzufriedenheit

Politikerzufriedenheit Wolfgang Schäuble - Zeitverlauf

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Zufriedenheit mit der Bundesregierung leicht rückläufig

Zufriedenheit mit der Bundesregierung leicht rückläufig

Koalitionsparteien: Kritik an der Leistung der CSU

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Sonntagsfrage: Union klar stärkste Kraft

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Sonntagsfrage zur Bundestagswahl in West- und Ostdeutschland

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Nach dem Ende des Betreuungsgeldes: Zwei Drittel der Deutschen will das Geld in den Kita-Ausbau investieren

Nach dem Ende des Betreuungsgeldes: Zwei Drittel der Deutschen will das Geld in den Kita-Ausbau investieren

Kinder- und Elterngeld finden deutlich höheren Anklang als das Betreuungsgeld

Kinder- und Elterngeld finden deutlich höheren Anklang als das Betreuungsgeld

Aufnahme von Flüchtlingen in Deutschland

Aufnahme von Flüchtlingen in Deutschland

Wachsende Mehrheit gegen Aufnahme von Flüchtlingen, die aus wirtschaftlichen Gründen nach Deutschland kommen

Wachsende Mehrheit gegen Aufnahme von Flüchtlingen, die aus wirtschaftlichen Gründen nach Deutschland kommen

Akzeptanz von Flüchtlingen aus wirtschaftlicher Not im Zeitverlauf

Akzeptanz von Flüchtlingen aus wirtschaftlicher Not im Zeitverlauf

Gemischte Bilanz der bisherigen Flüchtlingspolitik in Deutschland

Gemischte Bilanz der bisherigen Flüchtlingspolitik in Deutschland

Deutliche Mehrheit für ein neues Einwanderungsgesetz

Deutliche Mehrheit für ein neues Einwanderungsgesetz

Politikerzufriedenheit

Politikerzufriedenheit

Politikerzufriedenheit Wolfgang Schäuble - Zeitverlauf

Politikerzufriedenheit Wolfgang Schäuble - Zeitverlauf

Zufriedenheit mit der Bundesregierung leicht rückläufig

Zufriedenheit mit der Bundesregierung leicht rückläufig

Koalitionsparteien: Kritik an der Leistung der CSU

Koalitionsparteien: Kritik an der Leistung der CSU

Sonntagsfrage: Union klar stärkste Kraft

Sonntagsfrage: Union klar stärkste Kraft

Sonntagsfrage zur Bundestagswahl in West- und Ostdeutschland

Sonntagsfrage zur Bundestagswahl in West- und Ostdeutschland

Nach der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes, das Betreuungsgeld aus formalen Gründen für ungültig zu erklären, plädieren zwei Drittel der Deutschen (66 Prozent) dafür, die frei werdenden Mittel in den Kita-Ausbau zu investieren. Während Kindergeld (75 Prozent) und Elterngeld (74 Prozent) große Unterstützung genießen, wird das Betreuungsgeld nur von 40 Prozent positiv bewertet, 58 Prozent finden es dagegen nicht gut.


Bei der Frage, wie viele Flüchtlinge Deutschland angesichts der aktuellen Flüchtlingswelle aufnehmen kann, spricht sich eine Mehrheit von 57 Prozent dafür aus, die gegenwärtige Aufnahmepraxis beizubehalten (34 Prozent) bzw. mehr Flüchtlinge aufzunehmen (23 Prozent). Demgegenüber fordern 38 Prozent die Zahl der Flüchtlinge zu begrenzen. Seit Beginn des Jahres hat die Forderung nach einer Reduktion der Flüchtlingszahlen merklich an Zuspruch gewonnen (+17 Punkte). Krieg (93 Prozent), politische oder religiöse Verfolgung (80 Prozent) sowie ethnische Zugehörigkeit (74 Prozent) und Naturkatastrophen (78 Prozent) werden von großen Mehrheiten als legitime Fluchtgründe anerkannt. Im Unterschied dazu spricht sich eine Mehrheit von 69 Prozent (+15) gegen die Aufnahme von Flüchtlingen aus, die aus wirtschaftlichen Gründen nach Deutschland kommen wollen.

In der grundsätzlichen Bewertung der Unterbringung und Versorgung der Flüchtlinge sind die Ansichten eher geteilt. Eine Mehrheit von 51 Prozent bescheinigt der Politik, dass sie genug tut, 42 Prozent sind gegenteiliger Auffassung. Beim Thema Einwanderungsgesetz ist das Meinungsbild eindeutig: 63 Prozent sind dafür und 27 Prozent dagegen.

 

Die Liste der beliebtesten Politiker wird wie im Vormonat von Außenminister Frank-Walter Steinmeier angeführt (72 Prozent, -1). An zweiter Stelle folgt weiterhin Finanzminister Wolfgang Schäuble mit einem unverändert hohen Ansehenswert von 70 Prozent vor Bundeskanzlerin Angela Merkel (67 Prozent, +-0).

 

Mit der Arbeit der Bundesregierung sind 54 Prozent zufrieden, 44 Prozent kommen zu einem kritischen Urteil. Dabei zeigt die getrennte Bewertung der Arbeit der Koalitionsparteien, dass die Zufriedenheit mit der Regierung insbesondere auf das Regierungshandeln von CDU und SPD zurückgeht. Zustimmung zur Regierungsarbeit der CDU signalisieren 55 Prozent, zur Leistung der SPD 50 Prozent. Die Arbeit der CSU wird von 28 Prozent positiv bewertet, eine Mehrheit (61 Prozent) äußert sich kritisch.

 

Die bundespolitische Stimmung ist weiterhin weitgehend stabil. Bei einer Bundestagwahl am nächsten Sonntag würden sich 42 Prozent für die Union entscheiden, ein Plus von 2 Punkten im Vergleich zum Vormonat. Die SPD käme aktuell mit auf 24 Prozent (-1). Die Grünen lägen mit unverändert 11 Prozent vor der Linken, die auf 9 Prozent (-1) käme. Auf einen Einzug in den Bundestag hoffen könnte die FDP (5 Prozent, +/-0), während die AfD nach ihren innerparteilichen Querelen der vergangenen Wochen 1 Punkt verliert und mit 4 Prozent unterhalb der Mandatsschwelle bliebe. Alle anderen Parteien kämen zusammen genommen auf einen Wähleranteil von 5 Prozent.

Untersuchungsanlage

Grundgesamtheit:Wahlberechtigte Bevölkerung in Deutschland ab 18 Jahren

Stichprobe:Repräsentative Zufallsauswahl/Dual-Frame
(Relation Festnetz-/Mobilfunknummern 70:30)

Erhebungsverfahren:Computergestützte Telefoninterviews (CATI)

Fallzahl:1.004 Befragte
Sonntagsfrage: 1.504 Befragte

Erhebungszeitraum:27. bis 28. Juli 2015
Sonntagsfrage: 27. bis 29. Juli 2015

Fehlertoleranz:1,4* bis 3,1** Prozentpunkte
* bei einem Anteilswert von 5%
** bei einem Anteilswert von 50%

Durchführendes Institut:infratest dimap

Wahlforschung

Heiko Gothe

Projektdirektor Meinungs- und Wahlforschung

heiko.gothe @infratest-dimap.de