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ARD-DeutschlandTREND

März 2015

Verlängerung des Hilfsprogramms für Griechenland umstritten

Verlängerung des Hilfsprogramms für Griechenland umstritten

Sieben von zehn glauben nicht an Durchsetzung des griechischen Reformprogramms

Sieben von zehn glauben nicht an Durchsetzung des griechischen Reformprogramms

Vertrauen in Griechenland als Deutschlands Partner weiterhin niedrig

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Bestand der Waffenruhe in der Ukraine wird skeptisch eingeschätzt

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Massive Kritik an russischer Politik

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Große Mehrheit für gesetzliche Impfpflicht

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Zinstief: Jeder Zweite macht sich Sorgen um Ersparnisse

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Prinzip der „Tarifeinheit“ stößt auf geteiltes Echo

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Bewertung der Bundesregierung weiterhin auf hohen Niveau

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Politikerbewertung: Steinmeier auf dem ersten, Dobrindt auf dem letzten Platz

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Autobahn-Maut: Mehrheit gegen Einführung

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Jeder zweite Bürger spricht sich für Erhöhung des Wehretats aus

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Sonntagsfrage: Stimmung stabil

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Sonntagsfrage zur Bundestagswahl in West- und Ostdeutschland

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Verlängerung des Hilfsprogramms für Griechenland umstritten

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Sieben von zehn glauben nicht an Durchsetzung des griechischen Reformprogramms

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Vertrauen in Griechenland als Deutschlands Partner weiterhin niedrig

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Bestand der Waffenruhe in der Ukraine wird skeptisch eingeschätzt

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Massive Kritik an russischer Politik

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Große Mehrheit für gesetzliche Impfpflicht

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Zinstief: Jeder Zweite macht sich Sorgen um Ersparnisse

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Prinzip der „Tarifeinheit“ stößt auf geteiltes Echo

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Bewertung der Bundesregierung weiterhin auf hohen Niveau

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Politikerbewertung: Steinmeier auf dem ersten, Dobrindt auf dem letzten Platz

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Autobahn-Maut: Mehrheit gegen Einführung

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Jeder zweite Bürger spricht sich für Erhöhung des Wehretats aus

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Sonntagsfrage: Stimmung stabil

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Sonntagsfrage zur Bundestagswahl in West- und Ostdeutschland

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Die Verlängerung des Hilfsprogramms für Griechenland stößt in der deutschen Bevölkerung auf ein geteiltes Echo: Die eine Hälfte findet die Verlängerung richtig, die andere Hälfte hält sie für falsch (49:47 Prozent). Dass der neuen griechischen Regierung die Umsetzung von Reformen, insbesondere bei der Bekämpfung der Korruption und der Steuerhinterziehung, gelingen wird, bezweifelt eine deutliche Mehrheit der Bundesbürger (71 Prozent). Lediglich jeder Vierte (25 Prozent) traut der griechischen Regierung zu, ihre Zusagen umzusetzen. Eine Folge der Skepsis bezüglich der Reformfähigkeit ist ein großes Vertrauensdefizit gegenüber Griechenland. Lediglich 14 Prozent der Deutschen sehen in dem südosteuropäischen Land einen vertrauenswürdigen Partner der Bundesrepublik.

Im Minsker Abkommen wurde eine Waffenruhe für die Ostukraine vereinbart. Nur 13 Prozent der Deutschen sind zuversichtlich, dass die Waffen auf Dauer schweigen werden. Die Mehrzahl von 64 Prozent zeigt sich indes weniger zuversichtlich und ein weiteres Fünftel (22 Prozent) bewertet die Lage pessimistisch. Die Politik des russischen Präsidenten Wladimir Putin stößt hierzulande auf massive Kritik. Gut vier Fünftel (83 Prozent) stellen eine zunehmende Missachtung demokratischer Grundrechte fest. Ebenso viele teilen die Einschätzung, Putin sei jedes Mittel recht, um russische Interessen durchzusetzen (81 Prozent). Bei aller Kritik äußert die Hälfte der Bundesbürger (47 Prozent) Verständnis dafür, dass sich Russland vom Westen bedroht fühlt.

Eine gesetzliche Impfpflicht für schwere Krankheiten findet angesichts der zunehmenden Masern-Erkrankungen breiten Rückhalt in der Bevölkerung: 72 Prozent befürworten einen Impfzwang. Lediglich ein Viertel (26 Prozent) lehnt dies ab. In Ostdeutschland ist die Zustimmung zu einer Impfpflicht stärker ausgeprägt als im Westen (87:68 Prozent).

Die diskutierte Einführung des Prinzips der „Tarifeinheit“ stößt auf ein geteiltes Echo: 45 Prozent finden es richtig, dass pro Betrieb nur ein Tarifvertrag gelten soll, der unter Federführung der jeweils größten Gewerkschaft ausgehandelt wird. Demgegenüber sollen nach Meinung von 48 Prozent auch kleinere Gewerkschaften weiterhin Tarifverträge abschließen und streiken dürfen.

Eine PKW-Maut auf deutschen Autobahnen lehnt nach wie vor gut die Hälfte der Bevölkerung (52 Prozent) ab. Unterstützung findet der Verkehrsminister bei 43 Prozent. Alexander Dobrindt ist zugleich Schlusslicht der in diesem Monat abgefragten Politikerliste: 19 Prozent sind zufrieden mit seiner Arbeit, 62 Prozent unzufrieden. An der Spitze der Rangliste stehen Außenminister Steinmeier (72 Prozent), Kanzlerin Merkel (70 Prozent) und Finanzminister Schäuble (68 Prozent).

Die bundespolitische Stimmung ist weiterhin sehr stabil. Einzig die FDP verbessert sich leicht (4 Prozent, +1). Zuletzt erreicht die FDP im Juli 2014 diesen Wert. Die Union kommt in diesem Monat auf 41 Prozent, die Sozialdemokraten auf 25 Prozent. Die Grünen (10 Prozent) liegen knapp vor der Linken (9 Prozent). Die AfD erzielt 6 Prozent.

Untersuchungsanlage

Grundgesamtheit:Wahlberechtigte Bevölkerung in Deutschland ab 18 Jahren

Stichprobe:Repräsentative Zufallsauswahl/Dual-Frame
(Relation Festnetz-/Mobilfunknummern 70:30)

Erhebungsverfahren:Computergestützte Telefoninterviews (CATI)

Fallzahl:1.006 Befragte
Sonntagsfrage: 1.506 Befragte


Erhebungszeitraum:02. bis 03. März 2015
Sonntagsfrage: 02. bis 04. März 2015


Fehlertoleranz:1,4* bis 3,1** Prozentpunkte
* bei einem Anteilswert von 5%
** bei einem Anteilswert von 50%

Durchführendes Institut:infratest dimap

Wahlforschung

Heiko Gothe

Projektdirektor Meinungs- und Wahlforschung

heiko.gothe @infratest-dimap.de