Menu

ARD-DeutschlandTREND

Mai 2015

Fast jeder Zweite hat Verständnis für Bahnstreik

Fast jeder Zweite hat Verständnis für Bahnstreik

Verantwortung  für den Bahnstreik

Verantwortung für den Bahnstreik

Hälfte der Deutschen gegen Gesetz zur Tarifeinheit

Hälfte der Deutschen gegen Gesetz zur Tarifeinheit

Geheimdienste: Forderung nach stärkerer Kontrolle

Geheimdienste: Forderung nach stärkerer Kontrolle

Geheimdienstüberwachung: Sorge um persönliche Betroffenheit gestiegen

Geheimdienstüberwachung: Sorge um persönliche Betroffenheit gestiegen

Geheimdienstüberwachung: Mehrheit bemängelt Schutz durch Bundesregierung

Geheimdienstüberwachung: Mehrheit bemängelt Schutz durch Bundesregierung

Politikerbewertung: Ansehenseinbruch für de Maizière

Politikerbewertung: Ansehenseinbruch für de Maizière

Bewertung der wirtschaftlichen Lage in Deutschland weithin positiv

Bewertung der wirtschaftlichen Lage in Deutschland weithin positiv

Weiterhin hohe Zufriedenheit mit der Bundesregierung

Weiterhin hohe Zufriedenheit mit der Bundesregierung

Sonntagsfrage: stabile politische Stimmung

Sonntagsfrage: stabile politische Stimmung

Sonntagsfrage zur Bundestagswahl in West- und Ostdeutschland

Sonntagsfrage zur Bundestagswahl in West- und Ostdeutschland

Fast jeder Zweite hat Verständnis für Bahnstreik

Fast jeder Zweite hat Verständnis für Bahnstreik

Verantwortung  für den Bahnstreik

Verantwortung für den Bahnstreik

Hälfte der Deutschen gegen Gesetz zur Tarifeinheit

Hälfte der Deutschen gegen Gesetz zur Tarifeinheit

Geheimdienste: Forderung nach stärkerer Kontrolle

Geheimdienste: Forderung nach stärkerer Kontrolle

Geheimdienstüberwachung: Sorge um persönliche Betroffenheit gestiegen

Geheimdienstüberwachung: Sorge um persönliche Betroffenheit gestiegen

Geheimdienstüberwachung: Mehrheit bemängelt Schutz durch Bundesregierung

Geheimdienstüberwachung: Mehrheit bemängelt Schutz durch Bundesregierung

Politikerbewertung: Ansehenseinbruch für de Maizière

Politikerbewertung: Ansehenseinbruch für de Maizière

Bewertung der wirtschaftlichen Lage in Deutschland weithin positiv

Bewertung der wirtschaftlichen Lage in Deutschland weithin positiv

Weiterhin hohe Zufriedenheit mit der Bundesregierung

Weiterhin hohe Zufriedenheit mit der Bundesregierung

Sonntagsfrage: stabile politische Stimmung

Sonntagsfrage: stabile politische Stimmung

Sonntagsfrage zur Bundestagswahl in West- und Ostdeutschland

Sonntagsfrage zur Bundestagswahl in West- und Ostdeutschland

Der bisher längste Streik in der Geschichte der Deutschen Bahn spaltet die Bevölkerung. Eine knappe Mehrheit von 52 Prozent hat kein Verständnis für den von der Gewerkschaft der Lokführer organisierten Ausstand. Bei fast jedem Zweiten findet der Streik allerdings Akzeptanz (46 Prozent). Damit ist die Sicht auf den Arbeitskampf trotz des Ausmaßes der aktuellen Arbeitsniederlegung nicht kritischer als bei der letzten Streikrunde im November 2014. Jeder zweite Deutsche (50 Prozent) schreibt der von Claus Weselsky geführten GdL die Verantwortung für die neue Streikrunde zu. Ein Viertel (27 Prozent) macht dafür die Deutsche Bahn verantwortlich. 14 Prozent sehen die Schuld bei beiden Tarifpartnern gleichermaßen. Jeder Zweite (51 Prozent) ist der Meinung, dass auch kleinere Gewerkschaften weiterhin das Recht haben sollen, Tarifverträge abzuschließen, und spricht sich damit gegen ein Gesetz zur Tarifeinheit aus. 43 Prozent finden es richtig, dass pro Betrieb nur ein Tarifvertrag gelten soll, der unter Federführung der jeweils größten Gewerkschaft ausgehandelt wird.

Vor dem Hintergrund der aktuellen „BND-Affäre“ fordern 70 Prozent der Bürger eine stärkere Kontrolle der deutschen Geheimdienste. Ein Viertel der Deutschen (27 Prozent) hat Sorge, persönlich von geheimdienstlicher Überwachung betroffen zu sein. Im Vergleich zum Juli 2014 ist dies ein Anstieg um 6 Punkte. Eine Mehrheit (57 Prozent) kritisiert, dass die Bundesregierung die Bürger in Deutschland nicht ausreichend vor Spionage und Überwachung schützt. Der wegen der Zusammenarbeit des BND mit der NSA in der Kritik stehende Innenminister Thomas de Maizière muss einen massiven Ansehensverlust verkraften: Nur noch 38 Prozent sind mit seiner Arbeit zufrieden, ein Minus von 15 Punkten im Vergleich zum Vormonat.

Auch die Kanzlerin verliert etwas an Zustimmung, überzeugt aber nach wie vor eine große Mehrheit der Bevölkerung mit ihrer Arbeit (70 Prozent, -5). Alleiniger Spitzenreiter der Rangliste ist im Mai der sozialdemokratische Außenminister Frank-Walter Steinmeier mit einer Zufriedenheitsrate von 75 Prozent.

Von der unverändert guten Bewertung der wirtschaftlichen Lage in Deutschland profitiert weiterhin vor allem die Union, die nach wie vor mit Abstand stärkste politische Kraft in Deutschland ist. Die aktuelle bundespolitische Stimmung ist sehr stabil. Im Mai würden sich 40 Prozent für die Union entscheiden, ein Minus von 1 Punkt im Vergleich zum Vormonat. Die Sozialdemokraten könnten erneut 25 Prozent der Stimmen auf sich vereinen. Auch die Stimmenanteile der Grünen (10 Prozent), der Linken (9 Prozent) und der AfD (6 Prozent) sind unverändert. Gleiches gilt für die FDP, die mit 4 Prozent weiterhin unterhalb der Mandatsschwelle liegt.

Studieninformation

Grundgesamtheit:Wahlberechtigte Bevölkerung in Deutschland ab 18 Jahren

Stichprobe:Repräsentative Zufallsauswahl/Dual-Frame
(Relation Festnetz-/Mobilfunknummern 70:30)

Erhebungsverfahren:Computergestützte Telefoninterviews (CATI)

Fallzahl:1.006 Befragte
Sonntagsfrage: 1.506 Befragte
Verantwortung für Streiks: ca. 500 Befragte



Erhebungszeitraum:04. bis 05. Mai 2015
Sonntagsfrage: 04. bis 06. Mai 2015

Schwankungsbreite:1,4* bis 3,1** Prozentpunkte
* bei einem Anteilswert von 5%
** bei einem Anteilswert von 50%

Durchführendes Institut:infratest dimap

Wahlforschung

Heiko Gothe

Projektdirektor Meinungs- und Wahlforschung

heiko.gothe @infratest-dimap.de