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ARD-DeutschlandTREND

Dezember 2016

Mehrheit begrüßt Merkels Kanzlerkandidatur

Mehrheit begrüßt Merkels Kanzlerkandidatur

Kanzler-Direktwahl: Schulz schneidet besser ab als Gabriel

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Direktwahl Bundeskanzler/-in: Merkel vs. Gabriel

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Direktwahl Bundeskanzler/-in: Merkel vs. Schulz

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Wahl des Bundespräsidenten: Breiter Rückhalt für Steinmeier

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Politikerzufriedenheit: viele Spitzenpolitiker mit besserer Bewertung

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Regierungszufriedenheit steigt, doch Kritik überwiegt nach wie vor

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Sonntagsfrage Bundestagswahl

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Drei Viertel wünschen sich mehr Zusammenarbeit in Europa

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Große Unterstützung für engere Zusammenarbeit in Europa

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Stärkeres internationales Engagement Deutschlands befürwortet

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Regierungskrise in Italien: Zweit Drittel erwarten keine Verschlechterung des deutsch-italienischen Verhältnisses

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Mehrheit begrüßt Merkels Kanzlerkandidatur

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Kanzler-Direktwahl: Schulz schneidet besser ab als Gabriel

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Direktwahl Bundeskanzler/-in: Merkel vs. Gabriel

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Direktwahl Bundeskanzler/-in: Merkel vs. Schulz

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Wahl des Bundespräsidenten: Breiter Rückhalt für Steinmeier

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Politikerzufriedenheit: viele Spitzenpolitiker mit besserer Bewertung

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Regierungszufriedenheit steigt, doch Kritik überwiegt nach wie vor

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Sonntagsfrage Bundestagswahl

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Drei Viertel wünschen sich mehr Zusammenarbeit in Europa

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Stärkeres internationales Engagement Deutschlands befürwortet

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Regierungskrise in Italien: Zweit Drittel erwarten keine Verschlechterung des deutsch-italienischen Verhältnisses

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In der deutschen Wahlbevölkerung stößt die erneute Kandidatur Angela Merkels für das Bundeskanzleramt auf ein mehrheitlich positives Echo: Sechs von zehn Deutschen (59 Prozent) finden es gut, dass Merkel wieder kandidiert. Vier von zehn (39 Prozent) sind gegenteiliger Meinung. Die Anhänger der CDU/CSU begrüßen Merkels Kandidatur mit großer Mehrheit (87 Prozent). Aber auch in den Reihen der Grünen (68 Prozent) und der SPD (52 Prozent) findet es mehr als die Hälfte der jeweiligen Anhänger gut, dass sich die CDU-Chefin zum vierten Mal um das Amt der Bundeskanzlerin bewirbt.

 

Sollte der SPD-Parteivorsitzende Sigmar Gabriel gegen die Christdemokratin antreten, fiele das Votum der Deutschen bei einer – hypothetischen – Direktwahl eindeutig zugunsten der Amtsinhaberin aus: 57 Prozent würden sich für Merkel, 19 Prozent für Gabriel entscheiden. Wenn der Herausforderer Martin Schulz hieße, fiele die Entscheidung der Wahlberechtigten weniger deutlich aus. In diesem Fall würden 43 Prozent der Bürger für Merkel stimmen. Der Europapolitiker läge mit 36 Prozent der Stimmen nur knapp dahinter. In der SPD-Anhängerschaft würden 43 Prozent für Gabriel stimmen, fast ebenso viele (40 Prozent) sprechen sich für Merkel aus. Bei einem Aufeinandertreffen von Schulz mit Merkel fällt das Votum der SPD-Anhänger deutlicher zugunsten des eigenen Kandidaten aus (63:27 Prozent).

 

Der gemeinsame Kandidat von Union und SPD für das Amt des Bundespräsidenten findet große Zustimmung in der Bevölkerung: Acht von zehn Bürgern (82 Prozent) halten den derzeitigen Außenminister Frank-Walter Steinmeier für einen guten Kandidaten. Nach Meinung von lediglich 12 Prozent ist er für diese Aufgabe nicht geeignet. Diese wohlwollende Sicht findet sich in allen Parteianhängerschaften – auch in Reihen der Oppositionsanhänger.

In der Bewertung seiner politischen Arbeit kann Steinmeier 7 Punkte im Vergleich zum Vormonat zulegen: Derzeit sind 79 Prozent mit seiner Arbeit zufrieden - persönlicher Rekordwert im ARD-DeutschlandTREND. Aber auch die meisten anderen abgefragten Politiker können ihre Beliebtheit verbessern, darunter Kanzlerin Merkel (57 Prozent, +5) sowie die Sozialdemokraten Schulz (57 Prozent, +7) und Gabriel (43 Prozent, +6).

 

Nach der Ankündigung der erneuten Kanzlerkandidatur Angela Merkels kann sich die Union in der politischen Stimmung verbessern. Wenn bereits am nächsten Sonntag Bundestagswahl wäre, könnten CDU und CSU mit 35 Prozent der Stimmen rechnen – ein Plus von zwei Punkten im Vergleich zum Vormonat. Die SPD bleibt mit 22 Prozent stabil. Leicht schwächer als im November schneiden die Grünen ab, die 11 Prozent (-1 Punkt) in Aussicht hätten. AfD (13 Prozent) und Linke (9 Prozent) halten ihre Stimmenanteile konstant. Die FDP läge nach einem Minus von 1 Punkt bei 5 Prozent der Stimmen.

 

Trotz der aktuellen Herausforderungen auf europäischer Ebene plädieren drei Viertel der Bundesbürger (74 Prozent) weiterhin für eine stärkere Kooperation der EU-Mitglieder. Angesichts der Regierungskrise in Italien sind die Sorgen um eine Verschlechterung des deutsch-italienischen Verhältnisses eher gering: Jeder Vierte (24 Prozent) erwartet negative Folgen für die bilateralen Beziehungen zwischen Deutschland und Italien, zwei Drittel (67 Prozent) sind gegenteiliger Auffassung.

Studieninformation

Grundgesamtheit:Wahlberechtigte Bevölkerung in Deutschland ab 18 Jahren

Stichprobe:Repräsentative Zufallsauswahl/Dual-Frame
(Relation Festnetz-/Mobilfunknummern 70:30)

Erhebungsverfahren:Telefoninterviews (CATI)

Fallzahl:1.004 Befragte
Sonntagsfrage: 1.504 Befragte

Erhebungszeitraum:5. bis 6. Dezember 2016
Sonntagsfrage: 5. bis 7. Dezember 2016

Schwankungsbreite:1,4* bis 3,1** Prozentpunkte
* bei einem Anteilswert von 5%
** bei einem Anteilswert von 50%

Durchführendes Institut:infratest dimap

Wahlforschung

Heiko Gothe

Projektdirektor Meinungs- und Wahlforschung

heiko.gothe @infratest-dimap.de