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ARD-DeutschlandTREND

Mai 2016

Deutsche befürchten Nachteile durch TTIP

Deutsche befürchten Nachteile durch TTIP

TTIP: Große Kritik an Geheimhaltung

TTIP: Große Kritik an Geheimhaltung

Visafreiheit für türkische Bürger lehnen zwei Drittel ab

Visafreiheit für türkische Bürger lehnen zwei Drittel ab

Beibehaltung der Grenzkontrollen in der EU überwiegend befürwortet

Beibehaltung der Grenzkontrollen in der EU überwiegend befürwortet

Jeder Vierte würde eine Regierungsbeteiligung begrüßen

Jeder Vierte würde eine Regierungsbeteiligung begrüßen

Sonntagsfrage: Regierungsparteien geben ab, AfD legt erneut zu

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Sonntagsfrage zur Bundestagswahl in West- und Ostdeutschland

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Parteikompetenzen: SPD verliert in allen Politikbereichen

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Parteikompetenzen Fortsetzung

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Politkerbewertung: Ansehenseinbußen für Steinmeier und Schäuble

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Zufriedenheit mit Bundespräsident Gauck

Zufriedenheit mit Bundespräsident Gauck

Weiterhin sehr positive Sicht auf die wirtschaftliche Lage

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Knappe Mehrheit unzufrieden mit der Bundesregierung

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Deutsche befürchten Nachteile durch TTIP

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TTIP: Große Kritik an Geheimhaltung

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Visafreiheit für türkische Bürger lehnen zwei Drittel ab

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Beibehaltung der Grenzkontrollen in der EU überwiegend befürwortet

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Jeder Vierte würde eine Regierungsbeteiligung begrüßen

Jeder Vierte würde eine Regierungsbeteiligung begrüßen

Sonntagsfrage: Regierungsparteien geben ab, AfD legt erneut zu

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Sonntagsfrage zur Bundestagswahl in West- und Ostdeutschland

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Parteikompetenzen: SPD verliert in allen Politikbereichen

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Parteikompetenzen Fortsetzung

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Politkerbewertung: Ansehenseinbußen für Steinmeier und Schäuble

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Zufriedenheit mit Bundespräsident Gauck

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Weiterhin sehr positive Sicht auf die wirtschaftliche Lage

Weiterhin sehr positive Sicht auf die wirtschaftliche Lage

Knappe Mehrheit unzufrieden mit der Bundesregierung

Knappe Mehrheit unzufrieden mit der Bundesregierung

Das geplante Freihandelsabkommen TTIP zwischen den USA und der EU löst in der deutschen Bevölkerung nur wenig Begeisterung aus: Lediglich 17 Prozent glauben, TTIP würde für Deutschland eher Vorteile bringen, während die überwiegende Mehrheit von 70 Prozent vor allem Nachteile erwartet. Die Skepsis gegenüber TTIP hat in den letzten beiden Jahren deutlich zugenommen. Ein Grund dafür ist die weit verbreitete Befürchtung (79 Prozent), dass Verbraucherschutzstandards geschwächt werden. Jeder Zweite (47 Prozent) bezweifelt, dass das Abkommen für deutsche Unternehmen Vorteile bringt. Die Geheimhaltung der Verhandlungen finden 83 Prozent der Deutschen nicht richtig.

Die heute von der EU-Kommission empfohlene Aufhebung der Visa-Pflicht für türkische Staatsbürger sehen 62 Prozent der Deutschen kritisch. Genauso viele sprechen sich für die Fortführung von Grenzkontrollen zwischen den EU-Ländern aus.

Unmittelbar nach ihrem Stuttgarter Parteitag ist die politische Stimmung für die AfD weiter-hin günstig. Mehr als ein Drittel (36 Prozent) findet es gut, dass die Partei stärker als andere Parteien den Zuzug von Ausländern und Flüchtlingen stärker begrenzen will. Für jeden zweiten Deutschen (51 Prozent) ist die AfD eine Partei, die die Probleme zumindest benennt. Jeder Vierte (25 Prozent) würde sogar eine Regierungsbeteiligung der AfD begrüßen. Drei Viertel (75 Prozent) sind der Meinung, dass sich die von Frauke Petry und Jörg Meuthen geführte Partei nicht genug von rechtsextremen Positionen distanziert.

Wäre bereits am nächsten Sonntag Bundestagswahl, käme die AfD auf einen Stimmenanteil von 15 Prozent, ein Plus von 1 Punkt im Vergleich zum April und erneut Rekordwert im ARD-DeutschlandTREND. Die beiden Regierungsparteien verlieren hingegen jeweils einen Punkt: Die CDU/CSU käme derzeit auf 33 Prozent – der niedrigste Wert für die Union im ARD-DeutschlandTREND seit Oktober 2011. Die SPD würde 20 Prozent erreichen – erneut Rekordtief. Die Grünen liegen konstant bei 13 Prozent. Die Linke (8 Prozent, +1) gewinnt hinzu, während die FDP (6 Prozent, -1) verliert leicht.

Bei der Zuschreibung von Sachkompetenzen verliert die SPD in allen abgefragten Politikfeldern – auch in der Sozial- und Rentenpolitik. Die Union dominiert nach wie vor die ökono-mischen Politikfelder. Während die Grünen über ausgeprägteste inhaltliche Profil der Oppo-sitionsparteien verfügen, wird der AfD am ehesten in der Asyl- und Flüchtlingspolitik in nennenswertem Umfang Sachkompetenz zugeschrieben.

Während trotz weiterhin sehr positiver Sicht auf die wirtschaftliche Lage aktuell eine knappe Mehrheit der Deutschen mit der Bundesregierung unzufrieden ist, müssen auch die Spitzen-reiter der Politikerrangliste Ansehenseinbußen verkraften: Dies gilt sowohl für Außenminis-ter Steinmeier (70 Prozent, -4) als auch für Finanzminister Schäuble (60 Prozent, -6). Sowohl Kanzlerin Merkel (55 Prozent, -1) als auch SPD-Chef und Wirtschaftsminister Gabriel (38 Prozent, -1) verlieren leicht in der Wählergunst. Der Sozialdemokrat verzeichnet damit den niedrigsten Wert in der laufenden Legislaturperiode.

Untersuchungsanlage

Grundgesamtheit:Wahlberechtigte Bevölkerung in Deutschland ab 18 Jahren

Stichprobe:Repräsentative Zufallsauswahl/Randomstichprobe

Erhebungsverfahren:Computergestützte Telefoninterviews (CATI)

Fallzahl:1.003 Befragte
Sonntagsfrage: 1.503 Befragte
Fragen zur wirtschaftlichen Lage: ca. 500 Befragte

Erhebungszeitraum:02. bis 03. Mai 2016
Sonntagfrage: 02. bis 03. Mai 2016

Fehlertoleranz:1,4* bis 3,1** Prozentpunkte
* bei einem Anteilswert von 5%
** bei einem Anteilswert von 50%

Durchführendes Institut:infratest dimap

Wahlforschung

Heiko Gothe

Projektdirektor Meinungs- und Wahlforschung

heiko.gothe @infratest-dimap.de