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ARD-DeutschlandTREND

November 2016

US-Präsidentschaftswahl: Clinton trotz Einbußen klare Favoritin der Deutschen

US-Präsidentschaftswahl: Clinton trotz Einbußen klare Favoritin der Deutschen

Bundesbürger rechnen bei Wahlsieg Trumps mit einer Verschlechte-rung der deutsch-amerikanischen Beziehungen

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Kaum Vertrauen in die Türkei als Partner für Deutschland

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Aussagen gegenüber CETA-Abkommen

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CETA-Verhandlungen: Zeichen für begrenzte Handlungsfähigkeit der EU oder für  funktionierende Demokratie?

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CETA-Abkommen: Eher Vor- oder Nachteile für Deutschland?

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Regierungskoalition in der Kritik

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Kritik an fehlender Lösungsorientierung und der Rolle der CSU in der Großen Koalition

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Politikerzufriedenheit: Viele Regierungsmitglieder schwächer

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Politikerzufriedenheit Angela Merkel / Sigmar Gabriel
(Zeitverlauf)

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Politikerzufriedenheit Frank-Walter Steinmeier / Wolfgang Schäuble (Zeitverlauf)

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Sonntagsfrage: Große Koalition stabil

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Regierungskoalitionen: Dreier-Konstellationen überzeugen nicht

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US-Präsidentschaftswahl: Clinton trotz Einbußen klare Favoritin der Deutschen

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Bundesbürger rechnen bei Wahlsieg Trumps mit einer Verschlechte-rung der deutsch-amerikanischen Beziehungen

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Aussagen gegenüber CETA-Abkommen

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CETA-Abkommen: Eher Vor- oder Nachteile für Deutschland?

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Regierungskoalition in der Kritik

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Kritik an fehlender Lösungsorientierung und der Rolle der CSU in der Großen Koalition

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(Zeitverlauf)

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Politikerzufriedenheit Frank-Walter Steinmeier / Wolfgang Schäuble (Zeitverlauf)

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Sonntagsfrage: Große Koalition stabil

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Regierungskoalitionen: Dreier-Konstellationen überzeugen nicht

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Rund eine Woche vor der Präsidentschaftswahl in den USA bevorzugen drei Viertel der Deutschen (75 Prozent) Hillary Clinton. Lediglich 4 Prozent sprechen sich für den Republikaner Donald Trump aus. Clinton verliert im Vergleich zum Oktober merklich (-11 Punkte), während der Anteil der Unentschiedenen zunimmt (20 Prozent, +13). Bei einem Wahlsieg Trumps erwarten gut drei Viertel (77 Prozent) der Bundesbürger eine Verschlechterung der deutsch-amerikanischen Beziehungen. Sollte Clinton Präsidentin werden, rechnet hingegen die Mehrheit der Deutschen (80 Prozent) mit weitgehender Konstanz im deutsch-amerikanischen Miteinander.

Nach der Reaktion der türkischen Regierung auf den gescheiteren Militärputsch sind die Beziehungen zur Türkei angespannt. Das ohnehin schon geringe Vertrauen in die Türkei als Partner für Deutschland ist nach Berichten über das zunehmend harte Vorgehen der türkischen Regierung gegenüber kritischen Medien und Oppositionellen in diesem Monat nochmals leicht zurückgegangen: Derzeit halten nur 6 Prozent der Bundesbürger (-1 Punkt im Vergleich zum Juli) die Türkei für einen vertrauenswürdigen Partner. 93 Prozent finden hingegen, dass man der Türkei nicht vertrauen kann.

Beim Freihandelsabkommen CETA überwiegen nach Ansicht von 39 Prozent die positiven Seiten für Deutschland. 32 Prozent der Bürger befürchten eher Nachteile. Jeder Vierte (25 Prozent) gibt an, dies nicht beurteilen zu können. Die Befürworter des Abkommens zwischen Kanada und der EU argumentierten vor allem mit wirtschaftlichen Vorteilen. Dieser Meinung folgen vier von zehn Deutschen (41 Prozent), ein Drittel (35 Prozent) erwartet hingegen keine ökonomischen Vorteile. Die Sorge, dass CETA den Verbraucherschutz in Deutschland schwächen wird, teilt gut die Hälfte der Bevölkerung (53 Prozent). Ein Drittel (32 Prozent) sieht hingegen keinen Anlass zur Beunruhigung.

Die Kritik an der Bundesregierung hat in den letzten vier Wochen zugenommen: Aktuell sind gut vier von zehn Bürgern (43 Prozent, - 5) zufrieden, 56 Prozent (+4) äußern sich hingegen kritisch. 94 Prozent fordern von den Koalitionspartnern ein stärkeres Bemühen um gemeinsame Lösungen ein. 76 Prozent würden es begrüßen, wenn sich die Koalition auf einen gemeinsamen Kandidaten für das Amt des Bundespräsidenten verständigen würde.

Die politische Stimmung ist in diesem Monat weitgehend unverändert. Wenn bereits am nächsten Sonntag Bundestagswahl wäre, kämen CSU/CSU unverändert auf 33 Prozent. Auch die SPD ist stabil mit 22 Prozent. Im Vergleich zur Bundestagswahl bedeutet das für beide Regierungsparteien ein deutliches Minus in der Wählergunst. Die AfD verliert leicht, bleibt mit 13 Prozent (-1) aber weiterhin drittstärkste Kraft. Knapp dahinter liegen die Grünen mit 12 Prozent (+1). Die Linke (9 Prozent) und die FDP (6 Prozent) halten ihre Stimmenanteile konstant.

Eine Fortsetzung von Schwarz-Rot genießt die größte Unterstützung der Bundesbürger, wo-bei die Meinungen geteilt sind. Die eine Hälfte (48 Prozent) kommt zu einem positiven Urteil, während die andere Hälfte (50 Prozent) einer Fortsetzung der amtierenden Koalition kritisch gegenübersteht. Allerdings sehen die Bundesbürger derzeit keine überzeugenden Alternativen zur Großen Koalition, da alle abgefragten Alternativen lediglich von etwa einem Drittel positiv bewertet werden. Dies gilt auch für Schwarz-Grün, das sogar deutlich an Rückhalt verliert (36 Prozent, -10 Punkte im Vergleich zum September).

Untersuchungsanlage

Grundgesamtheit:Wahlberechtigte Bevölkerung in Deutschland ab 18 Jahren

Stichprobe:Repräsentative Zufallsauswahl/Dual-Frame
(Relation Festnetz-/Mobilfunknummern 70:30)

Erhebungsverfahren:Telefoninterviews (CATI)

Fallzahl:1.005 Befragte
Sonntagsfrage: 1.505 Befragte

Erhebungszeitraum:31. Oktober bis 2. November 2016

Fehlertoleranz:1,4* bis 3,1** Prozentpunkte
* bei einem Anteilswert von 5%
** bei einem Anteilswert von 50%

Durchführendes Institut:infratest dimap

Wahlforschung

Heiko Gothe

Projektdirektor Meinungs- und Wahlforschung

heiko.gothe @infratest-dimap.de