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ARD-DeutschlandTREND

September 2016

Wirtschaftliche Lage weiterhin sehr zufriedenstellend

Wirtschaftliche Lage weiterhin sehr zufriedenstellend

Steuermehreinnahmen: Mehrheit für Investitionen

Steuermehreinnahmen: Mehrheit für Investitionen

Unzufriedenheit mit der Regierungsarbeit überwiegt weiterhin

Unzufriedenheit mit der Regierungsarbeit überwiegt weiterhin

Regierungskoalition in der Kritik

Regierungskoalition in der Kritik

Politikerbewertung

Politikerbewertung

Angela Merkel mit niedrigster Zustimmung seit August 2011

Angela Merkel mit niedrigster Zustimmung seit August 2011

Kanzlerkandidatur

Kanzlerkandidatur

Vier von zehn SPD-Anhängern sehen Kanzlerkandidatur Gabriels skeptisch

Vier von zehn SPD-Anhängern sehen Kanzlerkandidatur Gabriels skeptisch

Kanzler-Direktwahl: Merkel rund 20 Punkte vor Gabriel

Kanzler-Direktwahl: Merkel rund 20 Punkte vor Gabriel

Parteikompetenzen: Regierungsparteien verlieren sachpolitisch an Zutrauen

Parteikompetenzen: Regierungsparteien verlieren sachpolitisch an Zutrauen

Parteikompetenzen Fortsetzung

Parteikompetenzen Fortsetzung

Sonntagsfrage: Regierungskoaltion stabil, AfD drittstärkste Kraft

Sonntagsfrage: Regierungskoaltion stabil, AfD drittstärkste Kraft

Sonntagsfrage zur Bundestagswahl in: West- und Ostdeutschland

Sonntagsfrage zur Bundestagswahl in: West- und Ostdeutschland

Bewertung von Koalitionen: Fast jeder Zweite findet Schwarz-Grün gut

Bewertung von Koalitionen: Fast jeder Zweite findet Schwarz-Grün gut

Einsatz der Bundeswehr im Inneren weiterhin befürwortet

Einsatz der Bundeswehr im Inneren weiterhin befürwortet

Breite Mehrheit für ein Verbot der Vollverschleierung

Breite Mehrheit für ein Verbot der Vollverschleierung

Wirtschaftliche Lage weiterhin sehr zufriedenstellend

Wirtschaftliche Lage weiterhin sehr zufriedenstellend

Steuermehreinnahmen: Mehrheit für Investitionen

Steuermehreinnahmen: Mehrheit für Investitionen

Unzufriedenheit mit der Regierungsarbeit überwiegt weiterhin

Unzufriedenheit mit der Regierungsarbeit überwiegt weiterhin

Regierungskoalition in der Kritik

Regierungskoalition in der Kritik

Politikerbewertung

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Angela Merkel mit niedrigster Zustimmung seit August 2011

Angela Merkel mit niedrigster Zustimmung seit August 2011

Kanzlerkandidatur

Kanzlerkandidatur

Vier von zehn SPD-Anhängern sehen Kanzlerkandidatur Gabriels skeptisch

Vier von zehn SPD-Anhängern sehen Kanzlerkandidatur Gabriels skeptisch

Kanzler-Direktwahl: Merkel rund 20 Punkte vor Gabriel

Kanzler-Direktwahl: Merkel rund 20 Punkte vor Gabriel

Parteikompetenzen: Regierungsparteien verlieren sachpolitisch an Zutrauen

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Parteikompetenzen Fortsetzung

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Sonntagsfrage: Regierungskoaltion stabil, AfD drittstärkste Kraft

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Sonntagsfrage zur Bundestagswahl in: West- und Ostdeutschland

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Bewertung von Koalitionen: Fast jeder Zweite findet Schwarz-Grün gut

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Einsatz der Bundeswehr im Inneren weiterhin befürwortet

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Breite Mehrheit für ein Verbot der Vollverschleierung

Breite Mehrheit für ein Verbot der Vollverschleierung

Die wirtschaftliche Lage in Deutschland wird von der Bevölkerung überwiegend als positiv (73 Prozent) wahrgenommen. Ein Viertel (26 Prozent) empfindet sie hingegen als weniger gut oder schlecht. Bei der Verwendung des für dieses Jahr erwarteten Haushaltsüberschusses sollten aus Sicht der Bevölkerung Investitionen (58 Prozent), z.B. in die Infrastruktur, Vorrang vor Schuldenabbau (22 Prozent) und Steuersenkungen (16 Prozent) haben.

Vom positiven Wirtschaftsumfeld kann die Bundesregierung wenig profitieren: Ähnlich wie im Vormonat beurteilt eine Mehrheit die Arbeit der Bundesregierung kritisch (55 Prozent). Gründe für diese kritische Sicht sind unter anderem, dass die Koalitionspartner aus Sicht von 63 Prozent der Bürger keinen gemeinsamen Kurs haben und die Bundeskanzlerin an Rückhalt in der Regierungskoalition verloren hat (83 Prozent). Mit der Politik der Regierungschefin sind aktuell 45 Prozent der Deutschen zufrieden – ihr niedrigster Wert seit August 2011. Außenminister Steinmeier (73 Prozent), Finanzminister Schäuble (65 Prozent) und der baden-württembergische Ministerpräsident Kretschmann (56 Prozent) bekleiden wie im Vormonat die drei vorderen Plätze. Eine erneute Kandidatur Angela Merkels für das höchste Regierungsamt fände knapp jeder zweite Wahlberechtigte (46 Prozent) gut. Ähnlich viele (45 Prozent) würden es begrüßen, wenn Sigmar Gabriel für die SPD ins Rennen ginge, wobei er unter den Anhängern der SPD geringeren Rückhalt genießt als Angela Merkel im Lager der CDU. Wenn die Deutschen ihre Regierungschefin bzw. ihren Regierungschef direkt wählen könnten, würden sich 45 Prozent der Deutschen für Amtsinhaberin Merkel entscheiden, 27 Prozent für den SPD-Vorsitzenden Gabriel.

Im Verlauf der aktuellen Legislaturperiode haben die Regierungsparteien deutlich an sachpolitischem Ansehen verloren. Die Union dominiert zwar nach wie vor die ökonomischen Politikfelder, jedoch wird ihr im Vergleich zur Bundestagswahl 2013 - mit Ausnahme der Haushaltspolitik - weniger Sachvertrauen entgegengebracht. Auch der Regierungspartner SPD verliert in fast allen abgefragten Politikbereichen, mit am deutlichsten in ihrer klassischen Domäne der sozialen Gerechtigkeit. Angesichts der eher kritischen Bewertungen der Bundesregierung, ihrer wichtigsten Führungspersonen sowie einem zurückgehenden Sachvertrauen in die Regierungsparteien wird ein schwarz-grünes Bündnis (46 Prozent) derzeit ähnlich positiv wie ein schwarz-rotes (45 Prozent) bewertet. Bemerkenswert: Die Anhänger der Union bewerten eine Koalition mit den Grünen etwas besser als ein Bündnis mit der SPD. Umgekehrt fänden auch 71 Prozent der Grünen-Anhänger eine Regierung aus CDU/CDU und Grünen gut.

Die politische Stimmung für die Große Koalition ist insgesamt stabil. Aktuell würden sich 33 Prozent der Wähler für die Union  entscheiden (-1 im Vergleich zum Vormonat). Die SPD könnte derzeit 23 Prozent der Stimmen auf sich vereinen (+1). Die Grünen verlieren 2 Punkte und erreichen nur noch 11 Prozent. Zugleich rückt die AfD mit nun 14 Prozent (+2) auf den dritten Platz vor. Linke (9 Prozent) und FDP (5 Prozent) halten ihre Wähleranteile konstant.

 

Der aktuell diskutierte Einsatz der Bundeswehr im Inneren, z.B. zur Terrorabwehr, hält eine deutliche Mehrheit der Bürger (69 Prozent) für richtig.

Untersuchungsanlage

Grundgesamtheit:Wahlberechtigte Bevölkerung in Deutschland ab 18 Jahren

Stichprobe:Repräsentative Zufallsauswahl/Dual-Frame
(Relation Festnetz-/Mobilfunknummern 70:30)

Erhebungsverfahren:Telefoninterviews (CATI)

Fallzahl:1.004 Befragte
Sonntagsfrage: 1.504 Befragte

Erhebungszeitraum:29. bis 30. August 2016
Sonntagsfrage: 29. bis 31. August 2016

Fehlertoleranz:1,4* bis 3,1** Prozentpunkte
* bei einem Anteilswert von 5%
** bei einem Anteilswert von 50%

Durchführendes Institut:infratest dimap

Wahlforschung

Heiko Gothe

Projektdirektor Meinungs- und Wahlforschung

heiko.gothe @infratest-dimap.de