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Bürger wollen mehr Mitsprache bei Energie-, Steuer- und Verkehrspolitik

Stiftung Zukunft Berlin

Auftraggeber: In Kooperation mit der Stiftung Zukunft Berlin und der Herbert-Quandt-Stiftung

Knapp zwei Drittel der wahlberechtigten Bundesbürger fühlen sich über ihre Beteiligungsmöglichkeiten bei Planungsvorhaben zu wenig (55 Prozent) oder gar nicht (7 Prozent) informiert. Der Wunsch nach stärkerer Beteiligung erstreckt sich vor allem auf die Energie- (für 48 Prozent „sehr wichtig“), Steuer- und Verkehrspolitik (beide 39 Prozent) sowie auf allgemein wichtige Gesetze (43 Prozent). Die Bürger erhoffen sich durch die stärkere Mitsprache bessere und gerechtere Entscheidungen. Den Vorwurf, mehr Bürgerbeteiligung behindere den Fortschritt, lassen sie dabei nicht gelten. Allerdings sehen die Bürger bei sich selbst in spezifischen Politikbereichen Know-How-Defizite. Entsprechend groß ist das Vertrauen gegenüber Wissenschaftlern und Experten der jeweiligen Fachgebiete (58 Prozent). In Bezug auf die aktuellen Debatten um Infrastrukturprojekte ist die mehrheitliche Orientierung am Gemeinwohl besonders interessant. So gaben 54 Prozent der Befragten an, bei großen Bauvorhaben habe das Interesse der Allgemeinheit Vorrang vor den Interessen betroffener Anwohner.


Untersuchungsanlage

Grundgesamtheit:Wahlberechtigte Bevölkerung in Deutschland ab 18 Jahren

Stichprobe:Repräsentative Zufallsauswahl/Randomstichprobe

Erhebungsverfahren:Computergestützte Telefoninterviews (CATI)

Fallzahl:1.000 Befragte

Erhebungszeitraum:24. bis 25. Januar 2012

Fehlertoleranz:1,4* bis 3,1** Prozentpunkte
* bei einem Anteilswert von 5%
** bei einem Anteilswert von 50%

Durchführendes Institut:Infratest dimap