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Grüne: Zweifel am Alleinstellungsmerkmal Umweltpolitik

ARD-Morgenmagazin

Auftraggeber: ARD-Morgenmagazin

Grüne: Zweifel am Alleinstellungsmerkmal Umweltpolitik

Fast sechs von zehn Befragten (57 Prozent) sind der Meinung, dass die Grünen heute nicht mehr so wichtig sind, weil sich mittlerweile auch andere Parteien um den Umwelt- und Klimaschutz kümmern. Vor acht Jahren befürworteten nur 45 Prozent der Befragten diese Aussage. Die Grünen-Anhänger sehen das anders: 59 Prozent stimmen dieser Position nicht zu.

Zwei Drittel der Wahlberechtigten sind nicht der Meinung, dass die Grünen uns vorschreiben wollen, wie wir zu leben haben. Im September 2013 war es nur knapp jeder Zweite. Nur eine Minderheit der Befragten von 16 Prozent findet, dass die Grünen ein überzeugendes Führungspersonal haben. Die überwiegende Mehrheit (78 Prozent) überzeugt das Führungspersonal hingegen nicht. Auch unter den Grünen-Anhängern findet weniger als die Hälfte der Befragten (44 Prozent) das Führungspersonal der Grünen überzeugend.

Glaube und Religion haben unterschiedlichen Stellenwert in den Bevölkerungsgruppen

Für 37 Prozent der Befragten haben Glaube oder Religion eine sehr große (8 Prozent) oder große (29 Prozent) Bedeutung in ihrem Leben. Für jeden Dritten (36 Prozent) hat der Glaube eine geringe Bedeutung, für 27 Prozent hat er gar keine Bedeutung.

Dies variiert jedoch in den verschiedenen Bevölkerungsgruppen. Im Westen ist der Glaube für 41 Prozent von Bedeutung, im Osten nur für halb so viele Befragte (21 Prozent). 46 Prozent der Frauen geben an, dass Glaube oder Religion für sie eine große oder sehr große Bedeutung haben, jedoch nur 28 Prozent der Männer. Während nur 25 Prozent der Befragten im Alter zwischen 18 und 34 Jahren dem Glauben hohe bis sehr hohe Bedeutung zumessen, sind es in den älteren Bevölkerungsgruppen rund 40 Prozent. Bei den Anhängern der Union finden sich die meisten Gläubigen (52 Prozent), bei den Anhängern der Linken ist der Anteil derer, denen der Glaube wichtig ist, am geringsten (13 Prozent).


Studieninformation

Grundgesamtheit:Wahlberechtigte Bevölkerung in Deutschland ab 18 Jahren

Stichprobe:Repräsentative Zufallsauswahl / Dual-Frame (Festnetz- und Mobilfunkstichprobe)

Erhebungsverfahren:Telefoninterviews (CATI)

Fallzahl:1.018 Befragte

Erhebungszeitraum:12. bis 13. Juni 2017

Schwankungsbreite:liegt mit 95 prozentiger Wahrscheinlichkeit
bei einem Anteilswert von 5 Prozent bei unter 1,4 bzw.
bei einem Anteilswert von 50 Prozent bei unter 3,1 Prozentpunkten.

Durchführendes Institut:infratest dimap