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Letzte Ergebnisse

Jeder fünfte deutsche Katholik sieht seine Kirche in der Existenzkrise

Auftraggeber: ARD-Morgenmagazin

Nach Ansicht jedes fünften deutschen Katholiken (22 Prozent) befindet sich die katholische Kirche derzeit in einer existenziellen Krise. Sechs von zehn Katholiken (61 Prozent) gehen hingegen davon aus, dass ihre Kirche die aktuell schwierige Situation meistern kann. Jeder sechste Katholik (16 Prozent) sieht seine Kirche momentan nicht in einer grundlegenden Krise. Auch für die Mehrheit der Bundesbürger (57 Prozent) ist die Lage der katholischen Kirche krisenhaft, aber bewältigbar. Jeder Vierte (25 Prozent) betrachtet die Existenz der Kirche jedoch als gefährdet. Einig sind sich Katholiken wie Bevölkerung insgesamt in der Notwendigkeit von Veränderungen in der Kirche. Für knapp jeden zweiten Bundesbürger bedarf es dabei grundlegender Reformen, vier von zehn halten eine Modernisierung der katholischen Kirche in Teilbereichen für ausreichend. In den Reihen der Katholiken überwiegt die Ansicht, dass die Kirche auf einzelnen Feldern reformiert werden muss (54 Prozent). Immerhin vier von zehn Katholiken machen sich jedoch für grundlegende Reformen in ihrer Kirche stark.


Untersuchungsanlage
Grundgesamtheit:
Wahlberechtigte Bevölkerung in Deutschland ab 18 Jahren
Stichprobe:
Repräsentative Zufallsauswahl/Randomstichprobe
Erhebungsverfahren:
Computergestützte Telefoninterviews (CATI)
Fallzahl:
1.000 Befragte
Erhebungszeitraum:
13.-14. April 2010
Fehlertoleranz:
1,4* bis 3,1** Prozentpunkte
* bei einem Anteilswert von 5%
** bei einem Anteilswert von 50%
Durchführendes Institut:
Infratest dimap