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Letzte Ergebnisse

Massiver Verlust an Glaubwürdigkeit und Ehrlichkeit / Christian Wulff gilt mehrheitlich als sympathisch

Auftraggeber: Günther Jauch

Seit Beginn der Kreditaffäre hat der Bundespräsident deutlich an Glaubwürdigkeit verloren. Derzeit hält ihn nur ein knappes Drittel der Bevölkerung für glaubwürdig (31 Prozent). Im Vergleich zum Beginn seiner Amtszeit bedeutet das einen Verlust von 43 Punkten; gegenüber Dezember, als die Kreditaffäre ihren Anfang nahm, einen Rückgang von 20 Punkten. Diese kritische Bewertung hält auch nach einer kurzzeitigen Erholung nach dem TV-Interview mit ARD und ZDF an.


Zweifel bestehen auch hinsichtlich der Ehrlichkeit von Christian Wulff. Nur ein Viertel der Deutschen attestiert dies dem Staatsoberhaupt (26 Prozent). Mehrheitlich wird Christian Wulff nicht mehr als würdiger Bundespräsident eingeschätzt (56 Prozent).
Trotz der Diskussionen um Christian Wulff und sein Krisenmanagement im Rahmen der Kredit- und Medienaffäre gilt der Bundespräsident mehrheitlich als sympathisch
(66 Prozent). Auch attestiert ihm eine - wenn auch knappe- Mehrheit (52 Prozent), Respekt vor den geltenden Gesetzen zu haben. Eine Mehrheit (57 Prozent) geht nicht davon aus, dass er sein Amt ausgenutzt habe, um sich persönlich wirtschaftliche Vorteile zu verschaffen. 


Untersuchungsanlage
Grundgesamtheit:
Wahlberechtigte Bevölkerung in Deutschland ab 18 Jahren
Stichprobe:
Repräsentative Zufallsauswahl/Randomstichprobe
Erhebungsverfahren:
Computergestützte Telefoninterviews (CATI)
Fallzahl:
1.000 Befragte
Eigenschaft „ist sympathisch“: 500 Befragte
Erhebungszeitraum:
18. bis 19. Januar 2012
Eigenschaft „ist sympathisch“: 19. Januar

Fehlertoleranz:
1,4* bis 3,1** Prozentpunkte bei 1000 Fällen
1,9* bis 4,4** Prozentpunkte bei 500 Fällen
* bei einem Anteilswert von 5%
** bei einem Anteilswert von 50%

Durchführendes Institut:
Infratest dimap