Menu

Weitere bundesweite Umfragen

Letzte Ergebnisse

Trotz Vorbehalten wünschen sich Deutsche offenes Zugehen auf Trump

ARD

Auftraggeber: ARD

Der Ausgang der US-Präsidentschaftswahl sorgt bei den Bundesbürgern für Verunsicherung. Eine Mehrheit rechnet einen Tag nach der Wahl von Donald Trump zum nächsten US-Präsidenten damit, dass sich das Verhältnis der USA zu Deutschland (57 Prozent) wie auch zur Europäischen Union (66 Prozent) verschlechtern wird. Gleichzeitig wird allerdings speziell für die amerikanisch-russischen Beziehungen eher von einer Annäherung als von einer Abkühlung (48:20 Prozent) ausgegangen. Dennoch überwiegt die Sorge, dass Frieden und globale Sicherheit mit Trump gefährdet sein könnten (64:31 Prozent). Wohl auch deshalb, weil die Annahme vorherrscht, die USA könnten unter dem neuen Präsidenten ihr internationales Engagement zurückfahren (69:25 Prozent). Unter dem Strich tun sich gegenwärtig zwei Drittel der Bundesbürger (66 Prozent) schwer, sich die USA unter Trump als vertrauenswürdigen Partner Deutschlands vorzustellen. Vor der Präsidentenwahl hatten lediglich 36 Prozent die Vertrauenswürdigkeit der USA als außenpolitischen Partner in Zweifel gezogen. Trotz aller Vorbehalte gegenüber der Person des neu gewählten Präsidenten wünscht sich die Mehrheit der Deutschen, dass die Bundesregierung offen auf den neuen Präsidenten zugeht (69 Prozent).


Untersuchungsanlage

Grundgesamtheit:Wahlberechtigte Bevölkerung in Deutschland ab 18 Jahren

Stichprobe:Repräsentative Zufallsauswahl / Dual Frame

Erhebungsverfahren:Telefoninterviews (CATI)

Fallzahl:1.004 Befragte

Erhebungszeitraum:9. November 2016

Fehlertoleranz:1,4* bis 3,1** Prozentpunkte
* bei einem Anteilswert von 5%
** bei einem Anteilswert von 50%

Durchführendes Institut:infratest dimap