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Vier Fünftel der Deutschen für ärztliche Sterbe-Unterstützung

hart aber fair

Auftraggeber: hart aber fair

Vier Fünftel der Deutschen für ärztliche Sterbe-Unterstützung

Acht von zehn Bundesbürgern (79 Prozent) sind der Auffassung, dass es Ärzten erlaubt sein sollte, Schwerstkranken ein tödliches Medikament zur Selbsteinnahme zur Verfügung zu stellen und so deren Freitod zu ermöglichen. Lediglich knapp jeder Sechste (17 Prozent) spricht sich gegen eine Regelung aus, die es Ärzten möglich macht, Sterbenskranke in dieser Form zu unterstützen.

In den östlichen Bundesländern ist die Zustimmung zur Sterbe-Unterstützung größer als im Bundesdurchschnitt: Neun von zehn Ostdeutschen (91 Prozent) befürworten solche ärztliche Hilfe, in den westlichen Bundesländern sind dies drei von vieren (76 Prozent).


Große Mehrheit vertraut auf offene Aussprache mit dem Hausarzt

Darüber hinaus glauben acht von zehn Bundesbürgern (81 Prozent), dass sie das Thema Sterbehilfe offen mit ihrem Hausarzt besprechen können. Nur knapp jeder Siebte (15 Prozent) glaubt dies nicht.

 

 

 


Studieninformation

Grundgesamtheit:Bevölkerung in Deutschland ab 14 Jahren

Stichprobe:Repräsentative Zufallsauswahl/Randomstichprobe

Erhebungsverfahren:Computergestützte Telefoninterviews (CATI)

Fallzahl:1.005 Befragte

Erhebungszeitraum:2. bis 4. Oktober 2014

Schwankungsbreite:1,4* bis 3,1** Prozentpunkte
* bei einem Anteilswert von 5%
** bei einem Anteilswert von 50%

Durchführendes Institut:infratest dimap