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Wenig Vertrauen in Medienberichterstattung

Die Zeit

Auftraggeber: Die Zeit

Insgesamt vier von zehn Deutschen haben sehr großes oder großes Vertrauen in die politische Berichterstattung der Medien – die Mehrheit allerdings hat wenig oder gar kein Vertrauen. Während sich für die meisten Befragten das Vertrauen in die Berichterstattung der Medien in den letzten ein bis zwei Jahren nicht wesentlich geändert hat, verweist rund ein Viertel auf gesunkenes Vertrauen. 

 

Das eingeschränkte Vertrauen gegenüber der Medienberichterstattung insgesamt findet sich bei den vier für die Befragung ausgewählten konkreten Themen aus jüngster Zeit wieder: Den bisherigen Berichten zur „Flüchtlingsproblematik im Mittelmeer“ haben nur 48 Prozent der Befragten vertraut, den Berichten zu den „Protesten des islam-kritischen Bündnisses PEGIDA in Dresden“ nur 40 Prozent. Noch kritischer werden die Medienbeiträge zur „Schuldenkrise in Griechenland“ (35 Prozent Vertrauen) und zum „Ukraine-Konflikt zwischen Russland und westlichen Ländern“ (30 Prozent) eingeschätzt.     


Studieninformation

Grundgesamtheit:Wahlberechtigte Bevölkerung in Deutschland ab 18 Jahren

Stichprobe:Repräsentative Zufallsauswahl/Randomstichprobe

Erhebungsverfahren:Computergestützte Telefoninterviews (CATI)

Fallzahl:1.000 Befragte

Erhebungszeitraum:04. bis 06. Mai 2015

Schwankungsbreite:1,4* bis 3,1** Prozentpunkte
* bei einem Anteilswert von 5%
** bei einem Anteilswert von 50%

Durchführendes Institut:infratest dimap