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Zweifel am Sparpaket

Frage: Die Bundesregierung will 80 Milliarden Euro bis 2014 einsparen, um die Staatsverschuldung zu senken. Gekürzt werden soll u.a. beim Elterngeld, bei der Vermittlung
von Langzeitarbeitslosen und der Bundeswehr. Geplant sind neben einem Stellenabbau beim Bund, eine Luftverkehrsabgabe, eine Bankenabgabe, sowie eine
Brennelemente-Steuer für Atomkraftwerke. Halten Sie das Sparpaket der Bundesregierung insgesamt für sozial ausgewogen oder nicht?
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Frage: Was glauben Sie: kann das Sparziel der Bundesregierung mit diesen Maßnahmen erreicht werden oder rechnen Sie mit weiteren Belastungen?
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Frage: Es wird gegenwärtig darüber hinaus diskutiert, den Spitzensteuersatz für Jahreseinkommen von 250.000 Euro von 45 auf 47 Prozent anzuheben. Halten Sie einen
höheren Spitzensteuersatz für richtig oder für falsch?
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Frage: Was glauben Sie: Wird die Regierungskoalition aus CDU, CSU und FDP bis zum Ende der Legislaturperiode im Herbst 2013 halten oder nicht?
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Frage: Der Bundespräsident wird von der Bundesversammlung gewählt, in der Union und FDP eine Mehrheit haben. Was meinen Sie? Hat der rot-grüne Kandidat für das
Präsidentenamt, Joachim Gauck, dennoch eine Chance gegen Christian Wulff, den Kandidaten von Union und FDP?
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Das vom Bundeskabinett beschlossene Sparpaket trifft in der Bevölkerung auf große Skepsis: nur 5 Prozent erwarten, dass die vorgestellten Maßnahmen ihr Sparziel wirklich erreichen, 93 Prozent rechnen dagegen mit weiteren Belastungen. Die soziale Ausgwogenheit des Sparpakets stellen momentan acht von zehn Bürgern in Frage. Allein in den Reihen der FDP überwiegt die Ansicht, die Regierungsmaßnahmen seien insgesamt sozial ausgewogen. Ein höherer Spitzensteuersatz findet den Zuspruch von zwei Dritteln der Deutschen. Angesichts der fortgesetzten koalitionsinternen Streitigkeiten glaubt gut die Hälfte der Bürger nicht, dass Schwarz-Gelb bis zum Ende der Legislaturperiode halten wird. 40 Prozent erwarten kein vorzeitiges Ende. Mit Blick auf die anstehende Bundespräsidentenwahl rechnen 54 Prozent dem Kandiaten von SPD und Grünen, Joachim Gauck, trotz der bestehenden Mehrheitsverhältnisse in der Bundesversammlung durchaus Chancen aus.
* bei einem Anteilswert von 5%
** bei einem Anteilswert von 50%