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Mitteilungen: 1 - 5 von 97

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Bürger wollen mehr Mitsprache bei Energie-, Steuer- und Verkehrspolitik Stiftung Zukunft Berlin 07.02.2012

Knapp zwei Drittel der wahlberechtigten Bundesbürger fühlen sich über ihre Beteiligungsmöglichkeiten bei Planungsvorhaben zu wenig (55 Prozent) oder gar nicht (7 Prozent) informiert. Der Wunsch nach stärkerer Beteiligung erstreckt sich vor allem auf die Energie- (für 48 Prozent „sehr wichtig“), Steuer- und Verkehrspolitik (beide 39 Prozent) sowie auf allgemein wichtige Gesetze (43 Prozent). Die Bürger erhoffen sich durch die stärkere Mitsprache bessere und gerechtere Entscheidungen. Den Vorwurf, mehr Bürgerbeteiligung behindere den Fortschritt, lassen sie dabei nicht gelten. Allerdings sehen die Bürger bei sich selbst in spezifischen Politikbereichen Know-How-Defizite. Entsprechend groß ist das Vertrauen gegenüber Wissenschaftlern und Experten der jeweiligen Fachgebiete (58 Prozent). In Bezug auf die aktuellen Debatten um Infrastrukturprojekte ist die mehrheitliche Orientierung am Gemeinwohl besonders interessant. So gaben 54 Prozent der Befragten an, bei großen Bauvorhaben habe das Interesse der Allgemeinheit Vorrang vor den Interessen betroffener Anwohner.
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Massiver Verlust an Glaubwürdigkeit und Ehrlichkeit / Christian Wulff gilt mehrheitlich als sympathisch Günther Jauch 22.01.2012

Seit Beginn der Kreditaffäre hat der Bundespräsident deutlich an Glaubwürdigkeit verloren. Derzeit hält ihn nur ein knappes Drittel der Bevölkerung für glaubwürdig (31 Prozent). Im Vergleich zum Beginn seiner Amtszeit bedeutet das einen Verlust von 43 Punkten; gegenüber Dezember, als die Kreditaffäre ihren Anfang nahm, einen Rückgang von 20 Punkten. Diese kritische Bewertung hält auch nach einer kurzzeitigen Erholung nach dem TV-Interview mit ARD und ZDF an.

Zweifel bestehen auch hinsichtlich der Ehrlichkeit von Christian Wulff. Nur ein Viertel der Deutschen attestiert dies dem Staatsoberhaupt (26 Prozent). Mehrheitlich wird Christian Wulff nicht mehr als würdiger Bundespräsident eingeschätzt (56 Prozent).Trotz der Diskussionen um Christian Wulff und sein Krisenmanagement im Rahmen der Kredit- und Medienaffäre gilt der Bundespräsident mehrheitlich als sympathisch (66 Prozent). Auch attestiert ihm eine - wenn auch knappe- Mehrheit (52 Prozent), Respekt vor den geltenden Gesetzen zu haben. Eine Mehrheit (57 Prozent) geht nicht davon aus, dass er sein Amt ausgenutzt habe, um sich persönlich wirtschaftliche Vorteile zu verschaffen. 
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Weiterhin fast jeder Zweite für Rücktritt von Bundespräsident Wulff ARD-Morgenmagazin 19.01.2012

Auch wenn die Diskussion um Bundespräsident Christian Wulff in den letzten Tagen weniger intensiv war als in den Wochen zuvor, spricht sich nach wie vor fast jeder zweite Deutsche (46 Prozent) für einen Rücktritt des Niedersachsen aus. Genauso viele (45 Prozent) meinen, Wulff sollte erster Mann im Staate bleiben.

In der Unions-Anhängerschaft ist der Anteil der Unterstützer des amtierenden Staatsoberhauptes am größten (65 Prozent). Doch auch in dieser Gruppe ist immerhin ein Drittel (32 Prozent) der Meinung, dass Wulff von seinem Amt zurücktreten sollte.

 

Mit Blick auf eine weitere Unterstützung Griechenlands durch die anderen Euro-Länder ist das Urteil der Deutschen gespalten: Während 46 Prozent für eine Fortsetzung der Hilfen plädieren, sind ebenso viele dagegen (46 Prozent).
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Zwei Drittel der Deutschen sind für Direktwahl des Bundespräsidenten durch das Volk report München 10.01.2012

Zwei Drittel der Deutschen (64 Prozent) sprechen sich dafür aus, das Amt des Bundespräsidenten künftig durch eine direkte Stimmabgabe des Volkes zu besetzen. Ein Drittel (35 Prozent) ist dagegen der Meinung, der Bundespräsident solle wie bisher von der Bundesversammlung gewählt werden.  
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Zustimmung für Wulff schwindet – Deutsche bei der Frage eines Rücktritts gespalten Hart aber fair 09.01.2012

Die anhaltende Diskussion um Bundespräsident Christian Wulff hat ihm in den letzten Tagen Zustimmung gekostet. In einer Blitzumfrage für die ARD-Sendung „Hart aber fair“ sprechen sich 46 Prozent der Deutschen dafür aus, dass Christian Wulff weiter im Amt bleiben sollte. Dies sind zehn Punkte weniger im Vergleich zum Donnerstag vergangener Woche. Ebenfalls 46 Prozent sind dafür, dass Wulff vom Amt des Bundespräsidenten zurücktreten sollte (+5 im Vergleich zu Donnerstag).

Für den Fall, dass Christian Wulff zurücktreten sollte, ist eine Mehrheit von 58 Prozent der Deutschen der Ansicht, dass Bundeskanzlerin Angela Merkel Joachim Gauck als überparteilichen Kandidaten vorschlagen sollte. 31 Prozent sind nicht dieser Ansicht. 41 Prozent finden, Gauck wäre im Vergleich zu Wulff der bessere Bundespräsident. 33 Prozent finden dies nicht.

Unter den derzeit ins Spiel gebrachten möglichen Nachfolgern findet Joachim Gauck die meiste Zustimmung. 49 Prozent denken, Gauck wäre ein guter Bundespräsident, 31 Prozent denken dies nicht. 35 Prozent finden, Bundestagspräsident Norbert Lammert wäre ein guter Bundespräsident, 28 Prozent finden dies nicht. Dass der ehemalige Bundesumweltminister Klaus Töpfer ein guter Bundespräsident wäre, denken 32 Prozent der Deutschen. 40 Prozent sind nicht dieser Meinung.
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