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Große Mehrheit für mehr Volksentscheide / Knappe Mehrheit erwartet, dass Schwarz-Gelb durchhält ARD - Morgenmagazin 23.07.2010

Nach den Volksentscheiden in Bayern zum Rauchverbot und zur Schulpolitik in Hamburg wird wieder über die Einführung von Volksentscheiden auf Bundesebene diskutiert. Drei Viertel der Deutschen (76 Prozent) sprechen sich ganz allgemein für Volksentscheide auch auf der Bundesebene aus. Jeder Fünfte (21 Prozent) ist dagegen der Ansicht, dass die politischen Entscheidungen wie bisher von den gewählten Abgeordneten getroffen werden sollen.

 

Eine knappe Mehrheit der Deutschen (52 Prozent) geht davon aus, dass Bundeskanzlerin Merkel die schwarz-gelb Bundesregierung bis zum Ende der Legislaturperiode führen wird. Vier von zehn (42 Prozent) bezweifeln, dass die Koalition durchhält, die angesichts der jüngsten regierungsinternen Kontroversen über die Sparpläne weiter in der Kritik steht.

 

 


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Hälfte der Eltern hält Schulsystem für ungerecht Bertelsmann Stiftung 09.07.2010

Die Hälfte der Eltern von Schulkindern empfinden das deutsche Schulsystem als ungerecht. Während Eltern von Grundschülern das Schulsystem noch überwiegend als gerecht bewerten  (59 Prozent), sind es vor allem Eltern von Haupt- und Realschülern, die die Gerechtigkeit des Schulsystems in Frage stellen (58 Prozent). Als Hauptaufgaben der Schule von heute gelten bei Eltern wie Nicht-Eltern die Wissensvermittlung und die Anleitung zum selbständigen Lernen und Wissensanwendung. Danach folgen die Vermittlung sozialen Handelns sowie die Befähigung zur Persönlichkeitsentfaltung und Lebensgestaltung. 74 Prozent der Eltern unterstützen ihre Kinder bei schulischen Aufgaben. Auffällig ist, dass vor allem Eltern mit hohem (81 Prozent) und mittleren (83 Prozent) Schulabschluss und nur 57 Prozent der Eltern mit niedrigem Schulabschluss ihre Kinder im Bedarfsfall unterstützen.
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Bundesregierung weckt bei Bürgern wenig Vertrauen report MÜNCHEN 05.07.2010

Die schwarz-gelbe Koalition genießt zurzeit nur wenig Vertrauen bei ihren Bürgern. Nur 24 Prozent haben sehr großes bzw. großes Vertrauen in die Arbeit des Kabinetts Merkel/Westerwelle. Bei 75 Prozent weckt die Bundesregierung mit ihrer Arbeit momentan wenig oder gar kein Vertrauen. Gleichzeitig bleiben die Erwartungen an dem von Union und FDP versprochenen Neustart gering. 82 Prozent halten die Ankündigung für glaubwürdig. 
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Positive Haltung zum Humboldtforum überwiegt bei Berlinern Förderverein Berliner Schloss e.V. 28.06.2010

Für jeden zweiten Berliner ist das geplante Humboldtforum mit historischer Schlossfassade gut für die Stadt, 45 Prozent sind gegenteiliger Meinung. Damit ist der Rückhalt für das Bauprojekt unter den Berlinern zwar etwas zurückgegangen. Dennoch überwiegt in der Hauptstadt nach wie vor die positive Haltung. Unter denjenigen, die sich kritisch zum geplanten Gebäude äußern, bezeichnet etwa mehr als die Hälfte ihre ablehnende Haltung als grundsätzlich. 45 Prozent gehen dagegen momentan wegen der angespannten Lage der öffentlichen Haushalte auf Distanz zum Bauvorhaben.
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Zweifel am Sparpaket Bericht aus Berlin 14.06.2010

Das vom Bundeskabinett beschlossene Sparpaket trifft in der Bevölkerung auf große Skepsis: nur 5 Prozent erwarten, dass die vorgestellten Maßnahmen ihr Sparziel wirklich erreichen, 93 Prozent rechnen dagegen mit weiteren Belastungen. Die soziale Ausgwogenheit des Sparpakets stellen momentan acht von zehn Bürgern in Frage. Allein in den Reihen der FDP überwiegt die Ansicht, die Regierungsmaßnahmen seien insgesamt sozial ausgewogen. Ein höherer Spitzensteuersatz findet den Zuspruch von zwei Dritteln der Deutschen. Angesichts der fortgesetzten koalitionsinternen Streitigkeiten glaubt gut die Hälfte der Bürger nicht, dass Schwarz-Gelb bis zum Ende der Legislaturperiode halten wird. 40 Prozent erwarten kein vorzeitiges Ende. Mit Blick auf die anstehende Bundespräsidentenwahl rechnen 54 Prozent dem Kandiaten von SPD und Grünen, Joachim Gauck, trotz der bestehenden Mehrheitsverhältnisse in der Bundesversammlung durchaus Chancen aus.
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