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Mitteilungen: 71 - 75 von 104

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Nur Minderheit für sofortige Kürzung der Solarförderung Bundesverband Solarwirtschaft e.V. 05.02.2010

54 Prozent befürworten eine Kürzung der Solarförderung in kleineren Schritten und über einen längeren Zeitraum. 30 Prozent sprechen sich dafür aus, die Vergütung für Sonnenstrom solle überhaupt nicht gekürzt werden. Lediglich 12 Prozent befürworten eine sofortige und deutliche Kürzung.


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Bundestagsopposition wird ihren Aufgaben nicht gerecht ARD-Morgenmagazin 22.01.2010

Nach Ansicht von 62 Prozent der Bundesbürger wird die derzeitige Opposition im Bundestag ihrer Aufgabe, die Regierung zu kontrollieren, zu kritisieren und Alternativen aufzuzeigen, alles in allem nicht gerecht. Auch in den Reihen von SPD, Linken und Grünen überwiegt die Ansicht, die Opposition fülle die ihr zukommende Rolle, Gegenspieler von Schwarz-Gelb zu sein, momentan nicht adäquat aus. Im Vergleich der Oppositionsparteien überzeugt die SPD am ehesten: Für jeden dritten Bundesbürger (32 Prozent) ist sie die Partei mit der aktuell besten Oppositiionsarbeit. Die Grünen, die die kleinste Fraktion im Bundestag stellen, schneiden mit 27 Prozent allerdings kaum schlechter ab. Die Oppositionsarbeit der Linkspartei gilt bundesweit bei 14 Prozent als am überzeugendsten.
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Kulturhauptstadt RUHR.2010: Bekanntheit in Deutschland und NRW west.art 19.01.2010

Bekanntheit der Kulturhauptstadt

Zwei Drittel der Deutschen haben schon einmal von der Kulturhauptstadt RUHR.2010 bzw. „Essen für das Ruhrgebiet“ gehört. Dabei konnte jeder zweite die Stadt bzw. Region eigenständig nennen, weiteren 16 Prozent war der Name zumindest auf Nachfrage bekannt. Einen noch höheren Bekanntheitsgrad erreicht die Kulturhauptstadt in Nordrhein-Westfalen. Hier wissen insgesamt 85 Prozent von der Kulturhauptstadt.

 

Bekanntheit des Veranstaltungsprogramms

Das ganze Jahr über bietet das Programm von RUHR.2010 mehr als 300 Projekte und 2500 einzelne Veranstaltungen. Diese sind aber kaum bekannt. Von den Deutschen, die um die Kulturhauptstadt wissen, kennen gerade einmal sieben Prozent das Programm gut, 93 Prozent kennen es nicht (34 Prozent weniger gut, 59 Prozent gar nicht).

Auch in Nordrhein-Westfalen ist der Bekanntheitsgrad nicht viel höher: Selbst nur rund jeder Zehnte, der von RUHR.2010 weiß, kennt auch das Veranstaltungsprogramm. Interessanterweise ist die Bekanntheitsgrad sogar höher bei den Befragten mit formell niedrigem Bildungsniveau (17 Prozent Haupt- oder Volksschulabschluss gegenüber neun Prozent Abitur/Fachhochschulreife) – das heißt: Menschen mir formal niedriger Bildung sind nicht weniger, wie mancher annehmen könnte, sondern sogar besser über das Veranstaltungsprogramm informiert.

Bei den wenigen in NRW, die das Programm kennen, ist es ziemlich beliebt. 70 Prozent jener Befragten finden es (sehr) gut. Vor allem junge Nordrhein-Westfalen unter 35 Jahren fühlen sich angesprochen.

 

Interesse an RUHR.2010

In NRW beabsichtigt rund jeder Vierte (24 Prozent), viele oder zumindest einige Veranstaltungen von RUHR.2010 zu besuchen. Außerhalb Nordrhein-Westfalens planen drei Prozent „sicher“, die Kulturhauptstadt 2010 zu bereisen.

Weitere 13 Prozent der Deutschen außerhalb von NRW überlegen zumindest „vielleicht“ die Kulturhauptstadt zu besuchen.

Auffälligerweise ist das Interesse an der Kulturhauptstadt im Westen Deutschlands deutlich stärker als im Osten. Rund 25 Prozent aller Westdeutschen, aber nur acht Prozent aller Ostdeutschen wollen sicher oder vielleicht das Ruhrgebiet im Kulturhauptstadtjahr bereisen. Selbst wenn man die Bewohner in Nordrhein-Westfalen herausrechnet, ist das Interesse im Westen immer noch doppelt so groß wie im Osten.

 

Die „Metropole Ruhr“

Die Veranstalter der Kulturhauptstadt haben den Begriff „Metropole Ruhr“ geprägt. Drei von vier Menschen in NRW empfinden tatsächlich das Ruhrgebiet als Metropolenregion.

Vor allem im Ruhrgebiet selber wird das so gesehen (81 Prozent „sehr/ein wenig“ gegenüber 67 Prozent im Rest von Nordrhein-Westfalen). Die Metropolenwahrnehmung ist also eher eine Innenansicht.
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Führende Rolle Deutschlands bei Kopenhagener Klimakonferenz würde Merkel politisch stärken Avaaz.org 15.12.2009

Führende Rolle Deutschlands bei Kopenhagener Klimakonferenz würde Merkel politisch stärken  

Bei den im Dezember stattfindenden Klimaverhandlungen der Vereinten Nationen in Kopenhagen hat Deutschland als wirtschaftlich und politisch einflussreiche Nation die Chance, eine führende Rolle zu übernehmen. Angela Merkel könnte wesentlichen Einfluss darauf nehmen, ein erfolgreiches Ergebnis der Konferenz sicherzustellen. Das politische Ansehen Merkels würde erheblich davon profitieren: Insgesamt mehr als die Hälfte der Deutschen (59 Prozent) meint, Merkel könnte ihr Ansehen dadurch deutlich (24 Prozent) oder zumindest etwas (35 Prozent) verbessern.  Nur jeder vierte Deutsche (23 Prozent) sieht dagegen kaum einen Zusammenhang zwischen ihrer Rolle bei der Konferenz und ihrem politischen Ansehen, jeder siebte Deutsche (15 Prozent) sieht gar keinen Zusammenhang. 

 

Zusätzliche Gelder für arme Länder im Kampf gegen den Klimawandel

Eines der Kernthemen, das bei den Klimaverhandlungen in Kopenhagen diskutiert wird, sind Finanzhilfen für arme Länder. Sie sollen diese Länder dabei unterstützen, sich an die Folgen des Klimawandels anzupassen, erneuerbare Energiequellen zu erschließen und mit modernen Technologien Umweltverschmutzungen zu vermeiden.

Nahezu drei Viertel der Deutschen (71 Prozent) vertreten hierzu die Meinung, dieses Geld solle nicht durch Umschichtungen bereits geplanter Entwicklungshilfe aufgebracht werden. Im Kampf gegen den Klimawandel seien zusätzliche Gelder notwendig.       

 

Deutschland soll seine Ziele zur Reduzierung von Treibhausgas höher stecken 

Einige Entscheidungsträger in der EU erwägen, die bisherigen Verpflichtungen zu einer CO2-Reduzierung auf 40 Prozent bis zum Jahr 2020 anzuheben. Das entspricht dem, was führende Wissenschaftler fordern, um die globale Erwärmung auf 2 Grad Celsius zu begrenzen. Um dies realisieren zu können, müsste auch Deutschland seine bisherigen Ziele zur Reduzierung des Treibhausgases weiter erhöhen. Vier von fünf Deutschen (81 Prozent) meinen, Deutschland solle hier seine Ziele höher stecken. Fast die Hälfte der Deutschen spricht sich dafür aus, dies „auf alle Fälle“ zu tun (45 Prozent), ein Drittel stimmt diesem Schritt ebenfalls eher zu (36 Prozent). Nur jeder Sechste (16 Prozent) sieht keinen Handlungsbedarf bzw. lehnt dies ab.         

 

Bisherige Zusage der G8-Regierungschefs zum Klimaschutz wird sehr skeptisch beurteilt

Die Regierungschefs der G8-Staaten haben sich bei ihrem letzten Gipfeltreffen im Juli 2009 in L’Aquila zu dem Ziel bekannt, den globalen Temperaturanstieg im Vergleich zum Beginn des Industriezeitalters auf zwei Grad Celsius zu begrenzen. Es stellt sich die Frage, ob die G8-Staaten auch dann zu diesem Vorhaben stehen werden, wenn auf der Kopenhagener Konferenz kein rechtlich verbindliches globales Klimaschutzabkommen zustande kommt.   Insgesamt zwei Drittel der Deutschen (67 Prozent) sind skeptisch, dass sich die Regierungschefs der G8-Staaten ohne Zustandekommen eines rechtlich verbindlichen Klimaschutzabkommens bei der Kopenhagener Konferenz an ihre bisherige Zusage halten werden. Jeder zweite Deutsche (52 Prozent) sieht das „wahrscheinlich nicht“, jeder Sechste (15 Prozent) „bestimmt nicht“. Dagegen ist ein knappes Drittel (31 Prozent) zuversichtlich, dass die Vereinbarungen eingehalten werden.

 

 

 


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Klimakonferenz: Mehrheit erwartet keine wirksamen Maßnahmen gegen Klimawandel 11.12.2009

Auf der UN-Klimakonferenz in Kopenhagen wird über den Klimawandel und dessen Bekämpfung verhandelt. Nur jeder dritte Deutsche (34 Prozent) glaubt jedoch daran, dass im Rahmen der Verhandlungen wirksame Maßnahmen für den Klimaschutz vereinbart werden. Die Mehrheit (62 Prozent) erwartet nicht, dass wirksame Beschlüsse gegen den Klimawandel Ergebnis der Verhandlungen sein werden.

Nach dem erfolgreichen Volksentscheid in der Schweiz über ein Bauverbot von Minaretten wird auch in Deutschland über die Stellung des Islam diskutiert. Gut jeder Dritte (36 Prozent) gibt an, sich große Sorgen darum zu machen, der Islam könne sich in unserer Gesellschaft zu stark ausbreiten. Vier von zehn machen sich diesbezüglich nur wenig (39 Prozent), ein Fünftel gar keine Sorgen (22 Prozent).

Nur jeder zehnte Deutsche (10 Prozent) erhofft sich eine Verbesserung der persönlichen wirtschaftlichen Lage im nächsten Jahr. Eine Mehrheit (56 Prozent) geht von einer stabilen Entwicklung aus. 33 Prozent befürchten, dass sich ihre finanzielle Situation in 2010 verschlechtern wird.
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