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Mitteilungen: 16 - 20 von 96

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Afghanistan-Einsatz der Bundeswehr: Mehrheit für sofortigen Abzug der deutschen Soldaten Günther Jauch 11.09.2011

Knapp zehn Jahre nach dem Beschluss des Bundeswehreinsatzes in Afghanistan steht weiterhin eine deutliche Mehrheit der deutschen Bevölkerung dem militärischen  Engagement am Hindukusch kritisch gegenüber. Zwei Drittel (66 Prozent) sprechen sich dafür aus, die deutschen Soldaten sofort aus Afghanistan abzuziehen, lediglich ein Drittel (32 Prozent) votiert gegen einen sofortigen Abzug. Dieses Meinungsbild ist in den letzten Jahren weitgehend stabil wie zuletzt der ARD-DeutschlandTREND vom Mai 2010 zeigte.
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Euro-Krise: Sehnsucht nach Helmut Schmidt Welt am Sonntag 11.09.2011

Bei der Bewältigung der aktuellen Euro-Krise verspüren die Deutschen eine große Sehnsucht nach einem Politiker aus der Zeit der Bonner Republik. 27 Prozent glauben, der junge Helmut Schmidt würde als Kanzler am ehesten mit der derzeitigen Währungskrise fertig werden. Mit Angela Merkel und Peer Steinbrück folgen aktive Politiker aber bereits auf Platz Zwei. Jeweils jeder Fünfte (19 Prozent) sieht in ihnen eine ideale Besetzung im Kanzleramt zur Krisenbewältigung. Der junge Helmut Kohl wäre für 9 Prozent, Gerhard Schröder für 8 Prozent der Wunschkanzler in der derzeitigen Situation.


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Eurokrise: wenig Vertrauen in die Bundesregierung ARD-Morgenmagazin 19.08.2011

Nur jeder fünfte Bundesbürger (22 Prozent) vertraut darauf, dass Angela Merkel und die Bundesregierung eine Verschärfung der Wirtschafts- und Finanzkrise in Europa verhindern könne. Selbst in den Reihen der eigenen Anhänger überwiegen die Zweifel. Wenig beruhigend, dass die Zweifel gegenüber dem französischen Partner noch größer sind: Lediglich 15 Prozent der Deutschen haben Vertrauen in Nicolas Sarkozy und dessen Regierung bei der Bewältigung der Eurokrise.

Angesichts der Skepsis der Deutschen gegenüber dem Merkelschen Krisenmanagement ist bemerkenswert, dass die Zustimmungswerte für Union und FDP steigen, wie schon lange nicht mehr. Für die CDU/CSU würden sich aktuell 34 Prozent der Bürger entscheiden (+2 im Vergleich zum Monatsanfang), für die FDP 5 Prozent (+1). Gleichzeitig verlieren SPD (27 Prozent, -1), Grüne (21 Prozent, -2) und Linke (7 Prozent, -1) an Zustimmung. Zwar ist Schwarz-Gelb nach wie vor weit entfernt von einer Mehrheit, aber angesichts der Krise scharen sich die Bürger wieder etwas stärker um ihre Regierung.
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Ein sozialdemokratischer Kanzler ab 2013? ARD-Morgenmagazin 22.07.2011

Gegenwärtig geht etwas mehr als jeder dritte Deutsche (36 Prozent) davon aus, dass die SPD nach der Bundestagswahl im Herbst 2013 den Bundeskanzler stellen wird. An eine weitere Legislaturperiode unter einer Kanzlerin oder einem Kanzler der Union glauben dagegen nur 28 Prozent. Sieben Prozent können sich vorstellen, dass Deutschland erstmals von einem Regierungschef aus Reihen der Grünen geführt wird. Ein Viertel (28 Prozent) der Befragten traut sich derzeit dazu kein Urteil zu.

Von den sozialdemokratischen Spitzenpolitkern können sich die Befragten am ehesten Frank-Walter Steinmeier (Zustimmung von 33 Prozent) oder Peer Steinbrück (31 Prozent) als künftigen Kanzler vorstellen. Auf SPD-Chef Sigmar Gabriel setzen 8 Prozent.
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Mehrheit rechnet mit Krisenhilfen in der Euro-Zone auch 2016 BR Geld&Leben 04.07.2011

Nur eine kleine Minderheit der Bundesbürger (6 Prozent) glaubt, dass in der Euro-Zone 2016 alle Mitgliedsländer die Stabilitätsregeln einhalten und erfolgreich am Abbau ihrer Schulden arbeiten. Sechs von zehn (62 Prozent) rechnen stattdessen damit, dass Krisenhilfen für Euro-Länder mit Haushaltsproblemen wie aktuell im Falle von Griechenland auch in fünf Jahren üblich sein werden. Dass solche ad-hoc-Hilfen starker Länder 2016 nicht mehr nötig sein werden, weil ein zentrales europäisches Finanzministerium die Kontrolle der nationalen Haushalte inne hat, erwartet jeder Vierte (25 Prozent).
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