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Mitteilungen: 21 - 25 von 49

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Gut die Hälfte der Bundesbürger traut SPD Profilierung in der Opposition zu ARD-Morgenmagazin 13.11.2009

Für gut die Hälfte der Bundesbürger (52 Prozent) bürgt die Opposition für die SPD die Chance, sich neu aufzustellen und zu profilieren. Vier von zehn (38 Prozent) sehen dagegen derzeit eher die Gefahr überwiegen, dass die Sozialdemokraten mit dem Wechsel in die Opposition an Wählerzuspruch verlieren und ihren Charakter als Volkspartei einbußen könnten. Optimistisch sind die SPD-Anhänger selbst, die zu drei Vierteln (74 Prozent) die Oppositionsrolle als Chance für ihre Partei sehen.

Uneinigkeit besteht sowohl in der Bevölkerung insgesamt als auch in den Reihen der SPD über die künftige politische Ausrichtung. Vier von zehn Bundesbürgern (37 Prozent) sprechen sich für eine stärkere Positionierung der SPD in der Mitte, 24 Prozent für ein deutlichere Orientierung nach links aus. Etwa ein Fünftel der Befragten sieht keinen Grund zu einem Positionswechsel der Partei (21 Prozent). Von den SPD-Anhängern spricht sich etwa jeder Dritte (35 Prozent) dafür aus, die Sozialdemokraten mögen politisch nach links rücken. Ebenso viele (32 Prozent) plädieren für eine stärkere Mitte-Positionierung. Etwa ein weiteres Drittel der SPD-Anhänger (27 Prozent) sieht dagegen keinen Grund zur Korrektur des Partei-Kurses.

Die Diskussionen der letzten Wochen um die Schweinegrippe-Impfung hat die Impfbereitschaft der Deutschen nicht wachsen lassen. Im Gegenteil. Die Möglichkeit, sich gegen das Virus impfen zu lassen, möchten aktuell 11 Prozent auf jeden Fall wahrnehmen, wenn sie es nicht bereits getan haben, weitere 15 Prozent wollen den Impfgang für sich nicht ausschließen. Vor einem Monat hatten dagegen noch 12 bzw. 19 Prozent angegeben, sich auf jeden Fall bzw. wahrscheinlich impfen zu lassen.
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Sechs von zehn für Mauteinführung bei gleichzeitiger Senkung der KFZ-Steuer Quer 12.11.2009

Einer Umstellung der Straßenfinanzierung von einer Steuer- auf eine Mautfinanzierung findet in Deutschland Zustimmung - vorausgesetzt, die Belastung der Autofahrer würde dadurch nicht steigen. So würden zwei Drittel der Deutschen (64 Prozent) einer PKW-Maut zustimmen, wenn die KFZ-Steuer um den Maut-Betrag gesenkt würde.   


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Ein Drittel begrüßt Besetzung des Auswärtigen Amts mit Westerwelle/ Mehrheit hält deutsche Afghanistan-Mission für Kriegseinsatz Beckmann 09.11.2009

Die Übernahme des Außenministerpostens durch Guido Westerwelle bewerten die Deutschen zurückhaltend. Ein Drittel findet es gut, dass Westerwelle an die Spitze des Auswärtigen Amts gewechselt ist, jeder Zweite findet es nicht so gut. Während die Anhänger der Regierungsparteien sich erwartungsgemäß positiv äußern, blicken die der Oppositionsparteien mehrheitlich skeptisch auf den neuen deutschen Chefdiplomaten. Nachdem auch der neue Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg erstmals von einem kriegsähnlichem Einsatz gesprochen hat, betrachten immer mehr Bundesbürger die Afghanistan-Mission der Bundeswehr als Kriegseinsatz: Fast drei Viertel der Deutschen (72 Prozent) halten aktuell den Begriff "Krieg" in diesem Zusammenhang für berechtigt. Ein Urteil, in dem sich die Anhänger aller Parteien einig sind.
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Schweine-Grippe: Deutsche bleiben gelassen ARD-Morgenmagazin 16.10.2009

Die Mehrzahl der Bundesbürger bleibt angesichts der Schweinegrippe-Debatte gelassen. Nur etwa jeder Fünfte fühlt sich durch die aktuelle Diskussion um die Viruserkrankung verunsichert. Die Möglichkeit, sich gegen das Virus impfen zu lassen, möchten 12 Prozent auf jeden Fall wahrnehmen, weitere 19 Prozent wollen den Impfgang für sich nicht ausschließen. 
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Mehrheit für ein Gesetz zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen in Deutschland Avaaz.org und Klima-Allianz 08.10.2009

Wenige Tage nach der Bundestagswahl 2009 sind rund drei Viertel der Wahlberechtigten (74%) der Ansicht, dass die neue Bundesregierung das Ziel, den Ausstoß von Treibhausgasen in Deutschland bis 2020 um 40% gegenüber 1990 zu reduzieren, durch ein Gesetz verpflichtend machen sollte. Lediglich ein knappes Viertel der Befragten (23%) steht dieser Forderung ablehnend gegenüber.

Eine noch deutlichere Mehrheit der Befragten (92%) vertritt die Meinung, dass der Koalitionsvertrag der nächsten Bundesregierung einen Passus enthalten sollte, der festlegt, dass sich die Regierung für ein ehrgeiziges und verbindliches Klimaabkommen in Kopenhagen einsetzen wird. Nur 6% lehnen dies ab.

Ebenfalls rund 9 von 10 Wahlberechtigten (92%) sind der Ansicht, dass sich die nächste Regierung auch zu langfristigen Zielen bei der Senkung der Treibhausgase in Deutschland über 2020 hinaus bekennen sollte. Lediglich 6% der Befragten stehen einem solchen Vorhaben skeptisch bzw. ablehnend gegenüber.

Eine stärkere finanzielle Unterstützung der Entwicklungsländer bei der Reduzierung des Treibhausgasausstoßes und der Bewältigung der Folgen des Klimawandels sollte nach Meinung von knapp drei Vierteln der Wahlberechtigten (74%)  im Koalitionsvertrag berücksichtigt werden.
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