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Mitteilungen: 26 - 30 von 49

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Mehrheit meint, AKW-Laufzeitverlängerungen nützen Aktionären nicht dem Klima BUND 09.09.2009

76 Prozent der Befragten glauben, dass es den Betreibern bei dem Wunsch nach Laufzeitverlängerung von Kernkraftwerken um steigende Gewinne geht. Fast jeder Fünfte (18 Prozent) hingegen ist der Ansicht, es gehe in erster Linie um die Sicherheit bei der Stromversorgung. 4 Prozent sind der Meinung, es gehe den AKW-Betreibern um den Klimaschutz.

 

Dass die zusätzlichen Gewinne, die  längere AKW-Laufzeiten einbringen würden, vor allem dafür eingesetzt werden würden, höhere Dividenden an die Aktionäre auszuschütten, glauben 62 Prozent der Befragten.  Gut  jeder Fünfte (21 Prozent) ist der Meinung, dass die zusätzlichen Gewinne für die Modernisierung der Anlagen genutzt würden. Dass die zusätzlichen Gewinne zum Klimaschutz oder zur Senkung der Strompreise für die Verbraucher benutzt würden, glauben nur 7 bzw. 4 Prozent der Befragten. 
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Vorrang von erneuerbaren Energien bei der langfristigen Energieversorgung Deutschlands gewünscht Klima-Allianz 03.09.2009

Die deutliche Mehrheit der Wahlberechtigten (81%) plädiert dafür, dass bei der langfristigen Energieversorgung Deutschlands die erneuerbaren Energien Vorrang haben sollten. Die Atomenergie wird lediglich von 7 % und Gas von 4% favorisiert. Auf die fossilen Energiearten Öl und Kohle setzt nur eine Minderheit von insgesamt 5%.

62% der Wahlberichtigen sind der Ansicht, dass eine Politik, die stärker auf Klimabelange achtet, der deutschen Wirtschaft deutliche bzw. eher Vorteile bringt. Lediglich 14% erwarten in diesem Zusammenhang deutliche bzw. eher Nachteile.

Die große Mehrheit der Befragten (92%) hält es für wichtig bzw. sehr wichtig, dass die nächste Bundesregierung zur Überwindung der aktuellen Krise und im Hinblick auf zukünftige Krisen, die Wirtschaft bei Investitionen in klimafreundliche Technologien und bei der Schaffung von Arbeitsplätzen in diesem Bereich unterstützt.

19% der Befragten, die derzeit nicht die SPD präferieren, würden bei der kommenden Bundestagswahl in Betracht ziehen die SPD zu wählen, wenn diese und ihr Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier stärker eintreten würden für alternative Energien, eine ökologische Wirtschaft und eine deutsche Führungsrolle bei internationalen Klimaverhandlungen. Weitere 22% würden sich unter dieser Prämisse vielleicht für die SPD entscheiden.

Auch bei den Befragten, die derzeit eine andere Partei als die CDU/CSU präferieren, würden 19% bei der kommenden Bundestagswahl in Betracht ziehen die Union zu wählen, wenn diese und ihre Kanzlerkandidatin Angela Merkel stärker eintreten würden für alternative Energien, eine ökologische Wirtschaft und eine deutsche Führungsrolle bei internationalen Klimaverhandlungen. Dies vorausgesetzt, würden weitere 20% dieser Befragten sich vielleicht umentscheiden. 
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83 Prozent sehen Handlungsbedarf beim Verbraucherschutz Verbraucherzentrale Bundesverband 26.08.2009

Einen besseren Verbraucherschutz in Deutschland wünschen sich über 80 Prozent der Wahlberechtigten. Für drei Viertel der Befragten ist der Verbraucherschutz ein sehr wichtiges bzw. wichtiges Thema für die persönliche Wahlentscheidung.

39 Prozent der Deutschen können keine Partei identifizieren, die sich in besonderer Weise um den Schutz der Verbraucher kümmert. Nur 14 beziehungsweise zehn Prozent sind der Ansicht, dass sich am ehesten CDU/CSU beziehungsweise SPD um den Schutz der Verbraucher kümmern. Dies trauen immerhin 28 Prozent am ehesten den Grünen zu. FDP und Linke bilden mit vier beziehungsweise drei Prozent das Schlusslicht. Den größten Handlungsbedarf für einen besseren Verbraucherschutz sehen die Befragten im Gesundheitssystem, beim Datenschutz, im Energiemarkt, bei Finanzdienstleistungen und Lebensmitteln. 84 Prozent der Befragten ist wichtig, dass Ärzte und Krankenhäuser keinen Unterschied mehr zwischen gesetzlich und privat Versicherten machen. 93 Prozent ist es wichtig, selbst darüber bestimmen zu können, was Unternehmen mit ihren persönlichen Daten tun dürfen oder nicht. Dass die zum Verkauf angebotenen Finanzprodukte vorher einer Überprüfung unterzogen und deren Anbieter beaufsichtigt werden, ist 88 Prozent  wichtig. 82 Prozent der Befragten ist es wichtig, auf einen Blick erkennen  zu können, wie hoch der Energieverbrauch von Produkten ist.
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Bundestagswahl: Drei Viertel der Wahlberechtigten betrachten eigene Wahlteilnahme als sicher ARD-Morgenmagazin 21.08.2009

Fünf Wochen vor der Bundestagswahl sind sich drei Viertel der Bundesbürger sicher, dass Sie zur Bundestagswahl gehen werden. 15 Prozent wollen Ihre Wahlteilnahme nicht ausschließen. Knapp jeder Zehnte hält seine Teilnahme für wenig wahrscheinlich oder ausgeschlossen. Zurückhaltend bezüglich ihrer Wahlteilnahme äußern sich vor allem jüngere Wahlberechtigte, weniger gut gebildete Bürger, Arbeiter sowie Arbeitslose. Dagegen sind ältere und formal besser gebildete Wahlberechtigte bereits überdurchschnittlich motiviert, am 27. September an die Urnen zu treten. Zufriedenheit mit den Verhältnissen (15 Prozent) und politisches Desinteresse (26 Prozent) spielen für die beabsichtigte Nichtwahl so gut wie keine Rolle. Mit dem Gefühl, dass sich die Parteien nicht unterscheiden, begründen vier von zehn ihre Nichtwahlabsicht. Bedeutsamer, den Urnen im September fern bleiben zu wollen, aber ist die Unzufriedenheit mit der eigenen Partei (59 Prozent) oder aber der Eindruck, aktuell von keiner Partei gut vertreten zu sein (81 Prozent).
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Nutzung von Nachrichtenportalen im Internet wegewerk 01.08.2009

Als wichtigste Anlaufstelle für politische Nachrichten wurde von 19 Prozent der Befragten Spiegel Online genannt. Nahezu gleichauf folgen mit jeweils 15 Prozent der Nennungen Google Deutschland sowie T-Online. Zu den bedeutenden Nachrichtenportalen zählen auch ARD.de/Tagesschau.de (9 Prozent) und ZDF.de/Heute.de (7 Prozent). Mit jeweils 6 Prozent folgen N-TV.de, N24.de und WEB.de auf Platz fünf. Focus.de und Bild.de nehmen mit jeweils 5 Prozent Platz sechs ein, MSN.de, GMX.net, FAZ.net, AOL.de und RTL.de sind noch für jeweils 4 Prozent der Befragten von Interesse. Nur 2 bis 3 Prozent der Befragten nennen die bekannten Internetangebote von Financial Times Deutschland, Handelsblatt, Stern, Süddeutscher Zeitung oder Welt als häufig genutzte Quellen für aktuelle politische Nachrichten.

Die genauen Fragen der Umfrage lauteten: „Nutzen Sie zumindest gelegentlich das Internet?“ Bei den 69 Prozent der Befragten, die dies mit „Ja“ beantworteten, wurde weiter gefragt: „Bei welcher Website informieren Sie sich am häufigsten über das aktuelle politische Geschehen, würden Sie mir das bitte sagen?“ Die Befragung wurde ungestützt durchgeführt, d.h. es wurden keine Antworten vorgegeben. Bis zu drei Nennungen waren möglich.
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